Kategorie: Mittelalter
Neuer Aufsatz erschienen
Körber, Andreas; Meyer-Hamme, Johannes; Houghton, Robert (2021): Learning to Think Historically. Some Theoretical Challenges when Playing the Crusades. In Robert Houghton (Ed.): Playing the Crusades. Abingdon: Routledge (Engaging the Crusades, 5), pp. 93–110. ISBN 978-0-367-26441-3.
Gerade eben ist erschienen:
Körber, Andreas; Meyer-Hamme, Johannes; Houghton, Robert (2021): Learning to Think Historically. Some Theoretical Challenges when Playing the Crusades. In <a href=“https://www.routledge.com/Playing-the-Crusades-Engaging-the-Crusades-Volume-Five/Houghton/p/book/9780367264413″>Robert Houghton (Ed.): Playing the Crusades. Abingdon: Routledge (Engaging the Crusades, 5), pp. 93–110. ISBN 978-0-367-26441-3.</a>
Teaching Staff Resource Center (TSRC) – Gemeinsames Lehrprojekt mit der Public History (Prof. Dr. Thorsten Logge) und der Landeszentrale für Politische Bildung.
Aufsatz über Interkulturelles Geschichtslernen am Beispiel der Kreuzzüge
Körber, Andreas (2015): “Die Kreuzzüge – ein ergiebiges Thema für (interkulturelles) Geschichtslernen?” In: Hinz, Felix (2015; Hg.): Kreuzzüge des Mittelalters und der Neuzeit. Realhistorie – Geschichtskultur – Didaktik. Hildesheim: Olms (Historische Europa-Studien, 15); ISBN: 9783487152677 , S. 285-320.
Das Thema der Kreuzzüge ist seit längerem eines der interessanteren für den Geschichtsunterricht, weil es nicht nur dazu einlädt, sondern geradezu erfordert, sowohl über die vergangenen Ge- und Begebenheiten an sich sowie die Alterität der damaligen Handlungsmaximen vieler Akteure gegenüber unseren heutigen nachzudenken sowie die Herkunft und Konstruktion unseres heutigen Wissens darüber zu reflektieren, als auch insbesondere die Varianz der normativen Basis der Rückbezüge auf diese Vergangenheit sowohl in zeitlicher als auch in kultureller Hinsicht zu berücksichtigen und somit über interkulturelle Fragen des historischen Denkens und Lernens im Besonderen zu lernen und zu kommunizieren.
Felix Hinz hat nun einen Band vorgelegt, der auf einer Tagung in Hildesheim im November 2011 basiert, in welchem das Thema der Kreuzzüge in einer ganzen Palette interessanter Perspektiven (darunter sowohl fachwissenschaftliche, didaktische wie auch solche, die dem Feld der public history zuzurechnen sind) erörtert wird. ich habe dazu folgendes beigetragen:
Körber, Andreas (2015): “Die Kreuzzüge – ein ergiebiges Thema für (interkulturelles) Geschichtslernen?” In: Hinz, Felix (2015; Hg.): Kreuzzüge des Mittelalters und der Neuzeit. Realhistorie – Geschichtskultur – Didaktik. Hildesheim: Olms (Historische Europa-Studien, 15); ISBN: 9783487152677 , S. 285-320.
Afrika — (k)ein Thema im hiesigen Geschichtsunterricht?
„Afrika – (k)ein Thema im hiesigen Geschichtsunterricht?“ ist eine Veranstaltung überschrieben, die der AB Geschichtsdidaktik in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Boell-Stiftung („umdenken“) am 25. Juni durchführt.
Das Podium wird sich der Frage widmen, welchen Stellenwert „Afrika“ im Geschichtsunterricht hiesiger (Deutscher, Hamburger) Schulen zum einen traditionell einnimmt und einnehmen kann und sollte. Dabei geht es nicht allein (und nicht einmal primär) um quantitative Aspekte, nicht um die Reklamierung des dem Kontinent „gebührenden“ Anteils, sondern vor allem auch um die Frage, in welcher Form und mit welchem Ziel „afrikanische Geschichte“ thematisiert werden kann und soll.
Den Flyer zur Veranstaltungen finden Sie hier:
27.11.2009: Gastvortrag von Prof. Dr. Bea Lundt (Flensburg)
Liebe Kommiliton(inn)en,
am 27.11. startet der Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik eine neue Reihe mit Gastvorträgen. Den Anfang macht Frau Prof. Dr. Bea Lundt von der Universität Flensburg:
A.Körber
—
Gastvortrag von Frau Prof. Dr. Bea Lundt:
Das Afrikanische Mittelalter als Herausforderung für die Geschichtsdidaktik.
Afrika im Mittelalter? Bei dem Begriff „Mittelalter“ tauchen cbeafrika_1hristliche Dome vor unseren inneren Augen auf, Ritter in glänzenden Rüstungen, städtische Handwerker, aber auch arme und unwissende Bauern in ihren unzivilisierten Dörfern. Gerade erst erschienen sind Unterrichts-materialien, die auch weiterhin „das Reich“ und seine Kaiser als Vorform Deutschlands präsentieren; noch immer eingesetzt wird eine dreigliedrige Lehnspyramide zur Kennzeichnung einer statischen sozialen Ordnung, die angeblich die Vormoderne kenn-zeichnete. Dabei zeigt uns die Forschung seit einigen Jahren eine differenzierte, multireligiöse und multikulturelle Epoche von hoher Mobilität in einem weit über Europa hinausreichenden Raum. Am Ende der Karawanenstraßen durch die Sahara befanden sich große Städte und Reiche. Zur Zeit werden in dem mittelalterlichen Gelehrtenzentrum Timbuktu zahlreiche arabische Handschriften gesichert, die von Reichtum und Wissen einer islamischen Schriftkultur des Mittelalters zeugen. In Afrika ist man sich dieser Tradition bewusst und pflegt sie. Doch in die mitteleuropäischen Geschichtsbilder sind solche Erkenntnisse noch nicht eingearbeitet. Wir werden „unser“ Mittelalter teilen müssen…
Frau Prof. Dr. Bea Lundt ist Professorin für mittelalterliche Geschichte und für die Didaktik der Geschichte an der Universität Flensburg, ebenso nimmt sie Lehraufträge und Assoziierungen an der Humboldt-Universität zu Berlin wahr.
Datum: 27. November 2009
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Anna- Siemsen- Hörsaal
(Von- Melle- Park 8 )
Ein Beitrag zum Thema "Kreuzzüge" im Geschichtsunterricht
Körber, Andreas (2003): „Anna, Peter und der Erste Kreuzzug.“ In: Hasberg, Wolfgang; Seidenfuß, Manfred (2003; Hgg.): Zwischen Politik und Kultur. Perspektiven einer kulturwissenschaftlichen Erweiterung der Mittelalter-Didaktik. Neuried: ars una (Bayerische Studien zur Geschichtsdidaktik, Bd. 6); ISBN: 9783893914920; S. 157 – 197.
Körber, Andreas (2003): „Anna, Peter und der Erste Kreuzzug.“ In: Hasberg, Wolfgang; Seidenfuß, Manfred (2003; Hgg.): Zwischen Politik und Kultur. Perspektiven einer kulturwissenschaftlichen Erweiterung der Mittelalter-Didaktik. Neuried: ars una (Bayerische Studien zur Geschichtsdidaktik, Bd. 6); ISBN: 9783893914920; S. 157 – 197.


