Auf dem mit mehr Klasse als Masse bestückten Blog „Geschichte wird gemacht“ von Achim Landwehr findet sich unter Nr. 17 ein interessanter Artikel über populäre Geschichtsmagazine: „Magazinierte Geschichte„
Autor: Andreas Körber
TeacMem Developing Competence-Orientated Teaching on Historical Memories (2009-2013)
Beitrag zur Weiterentwicklung der Sinnbildungstypologie
Körber, Andreas (2013): “Historische Sinnbildungstypen. Weitere Differenzierung.” In: PeDOCS (http://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=7264&la=de) (urn:nbn:de:0111-opus-72646).
Die Sinnbildungstypologie Jörn Rüsens hat inzwischen mehrere Erweiterungen und Verfeinerungen erfahren. Meinen letzten Erfahrungsstand habe ich in folgendem Artikel dargelegt habe, der bei pedocs verfügbar ist:
Körber, Andreas (2013): “Historische Sinnbildungstypen. Weitere Differenzierung.” In: PeDOCS (http://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=7264&la=de) (urn:nbn:de:0111-opus-72646).
Diskussion um Straßen-Umbenennung in Hamburg: taz-Artikel mit Leserbriefen, u.a. von mir
Hamburger Lehrpreis für zwei Mitglieder des Arbeitsbereichs Geschichtsdidaktik: Jan Albroscheit und Dr. Johannes Meyer-Hamme für ihre innovative und praxisnahe Lehre geehrt.
Den „Hamburger Lehrpreis“ der Behörde für Wissenschaft und Forschung (BWF) für die Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft haben in diesem Jahr zwei Lehrende aus dem Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik erhalten. Jan Albroscheit, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Lehre, und Dr. Johannes Meyer-Hamme, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, teilen sich die Auszeichnung für ihr gemeinsames M.Ed.-Seminar „41-65.206 MA ED Seminar: Geschichte; Projektwerkstatt zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten„, in welchem sie mit Studierenden die Lernkonzepte und -prozesse beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (ausgerichtet von der Körber-Stiftung) erkundeten und dazu sowohl mit Schulen und Schülern (als Teilnehmern) sowie Lehrerinnen und Lehrern (als Tutoren), aber auch Organisatoren und weiteren Gästen zusammenarbeiteten. Auf dieser Basis erstellten die Studierenden das Grundkonzept für eine didaktisch modernisierte Form des Arbeitsleitfadens für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zum Abschluss des Seminars in der Körber-Stiftung vorgestellt wurde.
Die Ehrung wurde im Rahmen einer Feierstunde am 3. Juli 2013 von der Wissenschaftssenatorin, Frau Dr. Dorothee Stapelfeldt, verliehen.
In ihrer Begründung für die Auswahl der Preisträger heißt es:
„Den Lehrpreis für die Fakultät Erziehungswissenschaft, Psychologie undBewegungswissenschaften der Universität erhalten zu gleichen Teilen Herr Jan Albroscheit und Herr Dr. Johannes Meyer Hamme (beide Erziehungswissenschaft). Damit wird ihre Arbeit für das Seminar im Lehramtsstudiengang Master of Education mit dem Titel „Geschichte; Projektwerkstatt zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ gewürdigt. Dieses Seminar wurde in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung durchgeführt, die den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten organisiert. Die Studierenden loben das Seminar als besonders motivierend, beeindruckend innovativ und fachlich auf hohem Niveau. Zitat: ‚Das beste Seminar unserer gesamten Studienzeit.'“ (Mitteilung auf den Seiten der Wissenschaftsbehörde).
Der Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik ist stolz auf diese Ehrung zweier seiner Mitglieder und gratuliert besonderz herzlich!
Andreas Körber
Vortrag zur Kompetenzorientierung am Studienseminar Lüneburg
Körber, Andreas (24. 6. 2013): “Kompetenzorientierung im Fach Geschichte. Kritik — Begründung — Herausforderung”. Vortrag auf dem Studientag “Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht und Referendarsausbildung nach APVO” am 24. 6. 2013 im Studienseminar Lüneburg für das Lehramt an Gymnasien.
Körber, Andreas (24. 6. 2013): “Kompetenzorientierung im Fach Geschichte. Kritik — Begründung — Herausforderung”. Vortrag auf dem Studientag “Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht und Referendarsausbildung nach APVO” am 24. 6. 2013 im Studienseminar Lüneburg für das Lehramt an Gymnasien.
Forschungsprojekt "HITCH — Entwicklung eines historischen Kompetenztests für Large-Scale-Assessments"
HITCH – Entwicklung eines historischen Kompetenztests für Large-Scale-Assessments
Was soll man im Geschichtsunterricht lernen? Das Fach Geschichte soll nicht eine Ansammlung von Daten und Fakten vermitteln, sondern den Schülerinnen und Schülern eine historisch fundierte Orientierung für die Zukunft vermitteln. Um sich in der heutigen pluralen und sich wandelnden Welt zurecht zu finden, sollten Schülerinnen und Schüler zum einen die identitätsstiftenden Orientierungsangebote einer Gesellschaft kennen, zum anderen aber über Kompetenzen historischen Denkens verfügen, um sich mit immer neuen historischen Fragen und ihrer Bedeutung für Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen zu können. Die Fachdidaktik Geschichte ist sich einig, dass der Unterricht historische Kompetenzen fördern will, hat aber noch keine Rückmeldung darüber, inwiefern dies gelingt. An großen empirischen Studien wie z.B. PISA war das Fach Geschichte bisher nicht beteiligt, nicht zuletzt da systematische Untersuchungen darüber, wie sich historische Kompetenzen mit einem standardisierten Test erfassen lassen, noch nicht vorhanden sind. Ziel des Projekts Ausgehend von einem konzeptuellen Modell historischer Kompetenzen, das von den Projektpartnern entwickelt und in der Fachdidaktik Geschichte weitgehend anerkannt wird, soll ein historischer Kompetenztest entwickelt werden. In enger Abstimmung mit Geschichtslehrern und in der wiederholten Rückbindung an die schulische Praxis werden für die Schule relevante Aufgaben entwickelt, die in aufeinander folgenden Teilstudien von Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden. Auf Grundlage vielfältiger Analysen werden die Aufgaben sukzessive verbessert. Ziel des Projekts ist es, einen Test für den Einsatz in groß angelegten Studien zu entwickeln, mit dem gemessen werden kann, inwiefern Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I über die Kompetenz „how to think history“ verfügen. Projektkooperation
- Eberhard-Karls-Universität Tübingen: Prof. Dr. Ulrich Trautwein [Koordinator]
- Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt: Prof. Dr. Waltraud Schreiber (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)
- Universität Hamburg
- Prof. Dr. Andreas Körber (Projektleitung)
- Prof. Dr. Bodo von Borries (Projektleitung)
- Dr. Johannes Meyer-Hamme (Projektkoordination)
- Andreas Zuckowski, M.A.
- Franziska Sahm
- Hanna Grossmann
- Juliana Schwerdtfeger
- Johannes Hoffmann
- Prof. Dr. Stefan Schwan (Leibniz-Institut für Wissensmedien, Tübingen)
Assoziationen:
- Prof. Dr. Béatrice Ziegler (FHNW Aarau)
- PD Dr. Christoph Kühberger (PH Salzburg)
Projektförderung BMBF: Förderung von Forschungsvorhaben in Ankopplung an Large-Scale-Assessments: LSA006
Laufzeit: 1.4.2012-31.3.2015
Digitale Geschichtsdidaktik ?
… und noch ein Hinweis auf einen sehr lesenswerten Artikel (Blogpost) samt Diskussion bei Lisa Rosa:
A.Körber
Spielstrukturen im Geschichtsunterricht? Niveaus als "Level"?
Im Blog „Medien im Geschichtsunterricht“ von Daniel Bernsen gibt es eine kurze, aber interessante Diskussion zur Frage, ob bzw. inwiefern Elemente von (Computer-)Spielen, nämlich vor allem als Fortschreiten in „leveln“ auch für den Geschichtsunterricht nutzbar gemacht werden können. Die reflexiv-kritische Position dazu von Lisa Rosa finde ich (nicht nur wegen der schönen kurzen Formulierung der Niveaustufen) hilfreich.
A.Körber
Vortrag in Legon (Ghana)
Körber, Andreas (5. 3. 2013): “Modernizing History Teaching in Germany and beyond? Or: What History Teaching was, is, and could be in a framework of new challenges – a German Perspective.” Lecture at the Historical Institute of the University of Ghana at Legon (Ghana) on March 5th, 2013.
Körber, Andreas (5. 3. 2013): “Modernizing History Teaching in Germany and beyond? Or: What History Teaching was, is, and could be in a framework of new challenges – a German Perspective.” Lecture at the Historical Institute of the University of Ghana at Legon (Ghana) on March 5th, 2013.
