Interessanter Gastvortrag von Steven Stegers (EUROCLIO) zu demokratischen Formen des Unterrichtens, Diagnostizierens und Prüfens im Fach Geschichte

Am 1. Juli hatte der Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik den Programmdirektor von EUROCLIO, des früheren Dachverbandes europäischer Geschichtslehrerverbände und heutiger europaweit tätiger NGO im Rahmen der historisch-politischen Bildung zu Gast. In einem Gastvortrag an der Fakultät für Erziehungswissenschaft stellte er — ausgehend von einigen Besorgnis erregenden gegenwärtigen geschichtspolitischen Aktionen in verschiedenen europäischen Ländern einschließlich einiger Versuche, Geschichtsunterricht in Inhalt und Strukturen für die Vermittlung geschlossener Geschichtsbilder in Dienst zu nehmen, betonte er in einem anregenden und interessanten Überblick über die Verhältnisse in mehreren europäischen Ländern die Bedeutung freiheitlichen, die Befähigung der Schülerinnen und Schüler zum eigenständigen historischen Denkens ins Zentrum stellenden „history education“ und entsprechender nicht-engführender Assessment- und Prüfungsformen.

On 1st July 2016, the programme director of EUROCLIO, the former umbrella association of European History Teacher Associations and the today worldwide operating NGO, visited the Department of History Education. Starting with some alarming examples of contemporary historical-political actions (including attempts to use history teaching for the mediation of ‚closed‘ views on history), he presented in his guest lecture at the faculty an inspiring and interesting overview of the conditions of history teaching in several European states. He emphasized the importance of a liberal history education with open formats of assessment and examination that enable students to think historically in an independent way.

Tagungsorganisation

„On the way to a shared assessment of historical thinking“. Hamburg: Universität Hamburg; 3.-5.7.2016

„On the way to a shared assessment of historical thinking“. Hamburg: Universität Hamburg; 3.-5.7.2016

Vortrag

Körber, Andreas (3.7.2016): „Measuring Procedural Historical Competencies in a comparative approach.“ Paper at the Conference „On the way to a shared assessment of historical thinking“. Hamburg: Universität Hamburg.

Körber, Andreas (3.7.2016): „Measuring Procedural Historical Competencies in a comparative approach.“ Paper at the Conference „On the way to a shared assessment of historical thinking“. Hamburg: Universität Hamburg.

Gastvortrag zum Thema "Assessment of History learning Outcomes/Exams"

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am kommenden Freitag, 1.7. spricht Steven Stegers, Programmdirektor von EUROCLIO an unserer Fakultät (in englischer Sprache) unter dem Titel „A Bird‘s Eye View of History Exams across Europe. Why the assessment of Historical Competences matters“ über (kompetenzorientiertes) Prüfen und Diagnostizieren beim Geschichtslernen.

Aus der Ankündigung:

„In this presentation, Steven Stegers, the Programme Director of EUROCLIO (European Association of History Educators) will share his experience of working on history education projects across Europe. He will focus on the implications of the way assessment – especially exams – are impacting the way history is being taught. He will compare and contrast di!erent practices in terms of the relative importance of central exams: what is being assessed, and what are the aims of history education in the first place.“
Wir laden herzlich ein.

Neuer Aufsatz von Bodo von Borries

Borries, Bodo von; Zuckowski, Andreas (Mitarb.) (2016): ‚Zweimal Untergang Roms?‘. Werkstattbericht zur (versuchten) Replikation einer britischen Studie im deutschen Kompetzenztest. In Katja Lehmann, Michael Werner, Stefanie Zabold (Eds.): Historisches Denken jetzt und in Zukunft. Wege zu einem theoretisch fundierten und evidenzbasierten Umgang mit Geschichte. Festschrift für Waltraud Schreiber zum 60. Geburtstag. Berlin, Münster: Lit Verlag (Geschichtsdidaktik in Vergangenheit und Gegenwart, 10), pp. 235–252.

Borries, Bodo von; Zuckowski, Andreas (Mitarb.) (2016): ‚Zweimal Untergang Roms?‘. Werkstattbericht zur (versuchten) Replikation einer britischen Studie im deutschen Kompetzenztest. In Katja Lehmann, Michael Werner, Stefanie Zabold (Eds.): Historisches Denken jetzt und in Zukunft. Wege zu einem theoretisch fundierten und evidenzbasierten Umgang mit Geschichte. Festschrift für Waltraud Schreiber zum 60. Geburtstag. Berlin, Münster: Lit Verlag (Geschichtsdidaktik in Vergangenheit und Gegenwart, 10), pp. 235–252.

Neuer Beitrag von Andreas Körber

Körber, Andreas (2016): Sinnbildungstypen als Graduierungen? Versuch einer Klärung am Beispiel der Historischen Fragekompetenz. In Katja Lehmann, Michael Werner, Stefanie Zabold (Eds.): Historisches Denken jetzt und in Zukunft. Wege zu einem theoretisch fundierten und evidenzbasierten Umgang mit Geschichte. Festschrift für Waltraud Schreiber zum 60. Geburtstag. Berlin, Münster: Lit Verlag (Geschichtsdidaktik in Vergangenheit und Gegenwart, 10), pp. 27–41.

Körber, Andreas (2016): Sinnbildungstypen als Graduierungen? Versuch einer Klärung am Beispiel der Historischen Fragekompetenz. In Katja Lehmann, Michael Werner, Stefanie Zabold (Eds.): Historisches Denken jetzt und in Zukunft. Wege zu einem theoretisch fundierten und evidenzbasierten Umgang mit Geschichte. Festschrift für Waltraud Schreiber zum 60. Geburtstag. Berlin, Münster: Lit Verlag (Geschichtsdidaktik in Vergangenheit und Gegenwart, 10), pp. 27–41.

Neuerscheinung: Festschrift für Waltraud Schreiber zum 60. Geburtstag im LIT-Verlag erschienen – auch mit Hamburger Beiträgen

Im Lit-Verlag ist folgender Band als Festschrift für Waltraud Schreiber erschienen:
Lehmann, Katja; Werner, Michael; Zabold, Stefanie (Eds.) (2016): Historisches Denken jetzt und in Zukunft. Wege zu einem theoretisch fundierten und evidenzbasierten Umgang mit Geschichte. Festschrift für Waltraud Schreiber zum 60. Geburtstag. Berlin, Münster: Lit Verlag (Geschichtsdidaktik in Vergangenheit und Gegenwart, 10).

Vortrag beim der Jahrestagung 2016 des Hessischen Geschichtslehrerverbandes

Körber, Andreas (21.5.2016): „Migration als Gegenstand und Bedingung für den Geschichtsunterricht.“ Vortrag auf der Jahrestagung 2016 des Verbandes Hessischer Geschichtslehrer e.V. am 21.5.2016 in Marburg/Lahn.

Am vergangenen Samstag beschäftigte sich der Hessische Landesverband des Geaschichtslehrerverbandes auf seiner Jahrestagung in Marburg/Lahn mit dem Thema „Migration“. Neben Dr. Imke-Sturm-Martin von der Universität zu Köln und Rainer Ohliger vom Netzwek Migration habe ich dort einen Vortrag unter didaktischer Perspektive gehalten: „Migration als Gegenstand und Bedingung für den Geschichtsunterricht.“

Beitrag erschienen: "Körber, Andreas (2016): “Translation and its discontents II: A German Perspective.”

Körber, Andreas (2016): “Translation and its discontents II: A German Perspective.” In: Journal of Curriculum Studies 48 (2016) 4, pp. 440-456. http://dx.doi.org/10.1080/00220272.2016.1171401

Der folgende Beitrag wurde zunächst online publiziert:

Körber, Andreas (2016): “Translation and its discontents II: A German Perspective.” In: Journal of Curriculum Studies (2016). 48,4, pp. 440-456 DOI: 10.1080/00220272.2016.1171401

Er basiert auf der gemeinsamen Key-Note, die ich im September 2015 zusammen mit Peter Seixas auf der Tagung „Geschichtsdidaktik empirisch“ in Basel gehalten habe.

Peter Seixas‘ Anteil ist ebenfalls im Journal of Curriculum Studies erschienen:

Seixas, Peter (2016): Translation and its discontents. Key concepts in English and German history education. In Journal of Curriculum Studies 48,4, pp. 427-439. DOI: 10.1080/00220272.2015.1101618.

Hinweis: Angriff auf den Geschichtswettbewerb von Memorial in Russland

Hinweis: Angriff auf den Geschichtswettbewerb von Memorial in Russland

Sven Tetzlaff von der Körber-Stiftung über einen Angriff auf den russischen Partnerwettbewerb von Memorial:

http://www.koerber-stiftung.de/internationale-verstaendigung/nachrichten/news-details-internationale-verstaendigung/artikel/angriff-auf-die-offene-gesellschaft.html