Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik / History Education, Universität Hamburg

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Neue Publikation

17. August 2019 Andreas Körber Keine Kommentare

Kör­ber, Andre­as (2019): Exten­ding His­to­ri­cal Con­scious­ness. Past futures and future pasts. In: His­to­ri­cal Encoun­ters. A Jour­nal of His­to­ri­cal Con­scious­ness, His­to­ri­cal Cul­tures, and Histo­ry Edu­ca­ti­on 6 (1), S. 29 – 39. Online ver­füg­bar unter http://​hej​.her​mes​-histo​ry​.net/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​/​H​E​J​/​a​r​t​i​c​l​e​/​d​o​w​n​l​o​a​d​/​1​2​0​/​105.

Neue Publikation

Andreas Körber Keine Kommentare

gera­de erschienen:
Kör­ber, Andre­as (2019): Pre­sen­tism, alteri­ty and his­to­ri­cal thin­king. In: His­to­ri­cal Encoun­ters. A Jour­nal of His­to­ri­cal Con­scious­ness, His­to­ri­cal Cul­tures, and Histo­ry Edu­ca­ti­on 6 (1), S. 110 – 116. http://​hej​.her​mes​-histo​ry​.net/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​/​H​E​J​/​a​r​t​i​c​l​e​/​d​o​w​n​l​o​a​d​/​1​1​3​/​104.

Vortrag im Kolloquium “Geschichtstreff” der Professur Theorie und Didaktik der Geschichte an der Universität Paderborn am 15. Mai 2019

17. Mai 2019 Andreas Körber Keine Kommentare

Am 15. Mai 2019 haben Andre­as Kör­ber und Anni­ka Stork im Rah­men des Kol­lo­qui­ums “Geschichts­treff” der Pro­fes­sur für Theo­rie und Didak­tik der Geschich­te an der Uni­ver­si­tät Pader­born über “Task Based Lear­ning auch in Histo­ry? Poten­tia­le fremd­sprach­di­dak­ti­schen Auf­ga­ben­kon­zepts für kom­pe­tenz­ori­en­tier­ten Geschichts­un­ter­richt” vorgetragen.

Vortrag im Kolloquium “Geschichtstreff” der Professur Theorie und Didaktik der Geschichte an der Universität Paderborn am 15. Mai 2019

Andreas Körber Keine Kommentare

Am 15. Mai 2019 hat Dr. Hei­ke Bor­muth im Rah­men des Kol­lo­qui­ums “Geschichts­treff” der Pro­fes­sur für Theo­rie und Didak­tik der Geschich­te an der Uni­ver­si­tät Pader­born über “Auf­ga­ben­kon­zep­te für his­to­ri­sches Den­ken und Ler­nen” vorgetragen.

Tagung: “Geschichtskultur — Public History — Angewandte Geschichte.” Geschichte lernen und Gesellschaft. (29./30.03.2019) Leitung: Prof. Dr. F. Hinz (PH Freiburg), Prof. Dr. A. Körber (Univ. Hamburg)

19. Januar 2019 Andreas Körber Keine Kommentare

Geschichtskultur — Public History — Angewandte Geschichte. Geschichte lernen und Gesellschaft. (29./30.03.2019)

Lei­tung: Prof. Dr. F. Hinz (PH Frei­burg), Prof. Dr. A. Kör­ber (Univ. Hamburg)

Ort: Aula der PH Freiburg

Tagungs­pro­gramm

Pos­ter

Die Tagung wird durch die DFG finanziert.

 

Geschich­te wird heu­te vor­nehm­lich in der außer­aka­de­mi­schen Geschichts­kul­tur ver­han­delt. Dies geht so weit, dass nicht zuletzt in Bezug auf das Mit­tel­al­ter bereits von einem „Sekun­där­mit­tel­al­ter“ gespro­chen wird (Valen­tin Gro­eb­ner). Die Geschichts­wis­sen­schaft reagier­te auf die­se Ent­wick­lung nicht nur – aber auch nicht zuletzt – im deutsch­spra­chi­gen Raum mit Ein­rich­tung von Pro­fes­su­ren für „Public Histo­ry“ und „Ange­wand­te Geschich­te“ sowie Eta­blie­rung ent­spre­chen­der Inhal­te in Lehr­plä­nen und Geschichts­schul­bü­chern. Doch die­se Maß­nah­men kran­ken an zwei Defi­zi­ten, zu deren Behe­bung die­se Tagung bei­tra­gen soll:

Ers­tens ist der­zeit kei­nes­wegs klar, was genau unter den Eti­ket­ten „Public Histo­ry“, „Ange­wand­te Geschich­te“, „Erin­ne­rungs­kul­tu­ren“, „Geschichts­kul­tur“ etc. genau zu ver­ste­hen ist, d.h. vor allem, ob es Ver­gan­gen­heits­deu­tun­gen sind, die für die oder aber von der Öffent­lich­keit ent­wi­ckelt wer­den, und was genau in den jewei­li­gen Begrif­fen selbst oder ihren Umschrei­bun­gen als „öffent­li­che Geschich­te“ die „Öffent­lich­keit“ meint.

Zwei­tens han­delt es sich bei den genann­ten Stu­di­en­gän­gen um rein aka­de­mi­sche Ver­an­stal­tun­gen. Die Sche­re zwi­schen aka­de­mi­scher Erfor­schung der Geschich­te und popu­lä­ren Umgangs­wei­sen mit ihr ist jedoch bis­wei­len beträcht­lich. Historiker*innen dre­hen nun ein­mal meist kei­ne His­to­ri­en­fil­me, sie zeich­nen kei­ne His­to­ri­en­co­mics etc. Wenn sie gleich­wohl den popu­lä­ren Umgang mit Geschich­te in all sei­ner Viel­falt ana­ly­sie­ren, tap­pen sie daher oft­mals im Dun­keln. Nicht sel­ten bleibt es bei einer Beschrei­bung geschichts­kul­tu­rel­ler Mani­fes­ta­tio­nen, doch sind die­se streng genom­men Sach­quel­len, nicht popu­lä­re Geschichts­kul­tur, die stets den leben­di­gen Umgang mit Geschich­te bedeu­tet. Mit den Akteur*innen der Geschichts­kul­tur wird sei­tens der Hoch­schu­len nur spo­ra­disch Kon­takt gesucht.

Das Feld der Geschichts­kul­tur ist somit auf­grund sei­nes Cha­rak­ters als vergangen­heitsbezogenes, sozia­les wie kul­tu­rel­les Hand­lungs­feld Gegen­stand von Refle­xi­on nicht nur auf der Basis wis­sen­schaft­li­cher For­schung, son­dern auch sei­tens der brei­te­ren Öffent­lich­keit. Inso­fern Geschichts­wis­sen­schaft inklu­si­ve Geschichts­di­dak­tik nicht nur his­to­ri­sche Quel­len, son­dern zen­tral auch gesell­schaft­li­che For­men des „Umgangs“ mit Geschich­te, ihre „Nut­zung“ und ande­re Bezug­nah­men auf sie erforscht, bedarf es sys­te­ma­ti­scher Per­spek­ti­ven­ver­schrän­kung. Fern­ziel des Arbeits­zu­sam­men­hangs, in dem die Tagung steht, ist vor die­sem Hin­ter­grund die Her­aus­ga­be einer Hand­buch-Publi­ka­ti­on, in wel­cher eine Rei­he wesent­li­cher geschichts­kul­tu­rel­le Pra­xen und Objek­ti­va­tio­nen zunächst sowohl aus den ver­schränk­ten Per­spek­ti­ven von Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen unter gemein­sa­men Fra­ge­stel­lun­gen vor­ge­stellt wer­den und sodann sowohl the­ma­tisch als auch epo­chen­spe­zi­fi­schen Ana­ly­sen unter­zo­gen wer­den. Die Tagung soll den dafür nöti­gen Aus­tausch sowohl zwi­schen Wissenschaftler*innen (aus den Berei­chen ver­schie­de­ner Kul­tur­wis­sen­schaf­ten) und Praktiker*innen (1) über the­ma­tisch fokus­sier­te Paa­run­gen hin­aus zu einer über­grei­fen­den Dis­kus­si­on zusam­men­füh­ren und (2) sich aus den jewei­li­gen Bei­spie­len sowie (3) aus sys­te­ma­ti­schen Per­spek­ti­ven auf die­se sicht- und dis­ku­tier­bar machen.

Grund­la­ge der Tagung wer­den sein: (1) eine Rei­he von jeweils bestimm­te geschichts­kul­tu­rel­le Hand­lungs­fel­der the­ma­ti­sie­ren­de, von Autor*innen-Tandems aus Wis­sen­schaft und Pra­xis im Vor­feld erar­bei­te­te und (2) jeweils vier von Wissenschaftler*innen ver­fass­te the­ma­ti­sche und epo­chen­spe­zi­fi­sche Bei­trä­ge. Teilnehmer*innen sind die Autor*innen der Bei­trä­ge und ein gezielt dazu gela­de­nes inter­na­tio­na­le Fach­pu­bli­kum aus den Berei­chen Geschichts­wis­sen­schaft, public histo­ry und histo­ry education.

=== Nach­trag ===

Nun auch mit Bil­dern auf der Web­sei­te der PH Freiburg:

https://​www​.ph​-frei​burg​.de/​s​o​z​i​a​l​w​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​e​n​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​-​p​r​o​f​i​l​/​g​e​s​c​h​i​c​h​t​e​/​h​i​g​l​i​g​h​t​s​-​a​u​s​-​l​e​h​r​e​-​u​n​d​-​f​o​r​s​c​h​u​n​g​-​d​e​r​-​a​b​t​e​i​l​u​n​g​-​g​e​s​c​h​i​c​h​t​e​/​t​a​g​u​n​g​e​n​/​g​e​s​c​h​i​c​h​t​s​k​u​l​t​u​r​-​p​u​b​l​i​c​-​h​i​s​t​o​r​y​-​a​n​g​e​w​a​n​d​t​e​-​g​e​s​c​h​i​c​h​t​e​.​h​tml

Neuerscheinung: Aufsatz zu interkulturellem Geschichtslernen

29. Oktober 2018 Andreas Körber Keine Kommentare

Gera­de erschie­nen im ers­ten Heft der unter neu­em Namen gelaunch­ten Zeit­schrift “Histo­ry Edu­ca­ti­on Rese­arch Jour­nal” (frü­her Inter­na­tio­nal Jour­nal of His­to­ri­cal Lear­ning Tea­ching and Rese­arch):

Kör­ber, Andre­as (2018): “Trans­cul­tu­ral histo­ry edu­ca­ti­on and com­pe­tence. Emer­gence of a con­cept in Ger­man histo­ry edu­ca­ti­on.” In: Histo­ry Edu­ca­ti­on Rese­arch Jour­nal (HERJ) 15 (2), pp. 101 – 116. DOI https://​doi​.org/​1​0​.​1​8​5​4​6​/​H​E​R​J​.​1​5​.​2​.09

A new competency-model on monuments using Rüsen’s four types by Stéphane Levesque — and a comment

15. Oktober 2018 Andreas Körber Keine Kommentare

In a recent con­tri­bu­ti­on to Public Histo­ry Wee­kly, tit­led “Remo­ving the ‘Past’: Deba­tes Over Offi­cial Sites of Memo­ry” 1Sté­pha­ne Léves­que from Otta­wa, Cana­da, pre­sen­ted a new model for monu­ment-rela­ted com­pe­ten­ci­es of his­to­ri­cal thin­king, using Jörn Rüsen’s types of his­to­ri­cal narrating.

The gra­phic ver­si­on of the model con­sists of four “com­pe­ten­ces”, visua­li­zed as smal­ler cog­wheels arran­ged around and inter­ac­ting with a cen­tral cog­wheel tit­led with “his­to­ri­cal con­scious­ness”. For each of the four com­pe­ten­ci­es, a short, monu­ment-rela­ted defi­ni­ti­on is given.

Promp­ted by a com­men­ta­ry by Gabri­el Reich of Vir­gi­nia Com­mon­wealth Uni­ver­si­ty, who also works exten­si­ve­ly on monu­ments in memo­ry cul­tu­re, Sté­pha­ne Léves­que added a (more gene­ral) table ver­si­on (a Spa­nish trans­la­ti­on by Eliza­beth Mon­tana­res Var­gas has been pre­sen­ted on face­book, mean­while) in an ans­we­ring com­ment, fur­ther detail­ing the com­pe­ten­ci­es in his model. 2.

As much as I appre­cia­te this new model of com­pe­ten­ci­es in gene­ral, I have also added a few comments to it (and to one point of Gabri­el Reich’s com­ment, which is not in focus, here). The space pro­vi­ded by Public histo­ry wee­kly for com­men­ting is limi­ted and graphs are (at least not easi­ly) allo­wed. I the­re­fo­re use this my own blog for repea­ting my com­ment to Lévesque’s model, and to detail it a bit further.

First of all, I stron­gly sup­port the initia­ti­ve to ana­ly­se monu­ments as an expres­si­on of and fac­tor for his­to­ri­cal con­scious­ness. Inde­ed, we need both a) to ana­ly­se them as experts by using our reper­toire of his­to­rio­gra­phic methods and con­cepts in order to sti­mu­la­te and sup­port infor­med public dis­cus­sion about whe­ther a par­ti­cu­lar monu­ment is still desi­ra­ble (or at least accep­ta­ble) or whe­ther it needs to be chan­ged (and how) or even remo­ved, and b) to deve­lop people’s com­pe­ten­ces to address the­se issu­es them­sel­ves, i.e. to reflect on the natu­re, mea­ning and mes­sa­ge of a monu­ment both at the time of its con­struc­tion and today (e.g. through pre­ser­va­ti­on, main­ten­an­ce, alte­ra­ti­on, com­men­ting or removal).

For this rea­son, I great­ly appre­cia­te Stéphane’s pro­po­sal for a com­pe­ten­cy model, espe­cial­ly the table ver­si­on from the com­men­ta­ry abo­ve. This does not mean that I ful­ly sup­port the con­cre­te model, but it has enri­ched the deba­te. Three comments on this:

(1) I doubt that com­pe­tence as such can be “tra­di­tio­nal”, “exem­pla­ry”, “gene­tic”, “cri­ti­cal” or “gene­tic”. The­se pat­terns, both as I under­stand Rüsen and for mys­elf, cha­rac­te­ri­ze the logic of nar­ra­ti­ves. I would the­re­fo­re rather read the table as “the com­pe­tence to que­ry in the tra­di­tio­nal mode” … “the com­pe­tence to nar­ra­te in cri­ti­cal mode” etc.

(2) This again rai­ses the ques­ti­on of whe­ther the four pat­terns actual­ly con­sti­tu­te a dis­tinc­tion of com­pe­tence niveaus. While I agree that the gene­tic mode of nar­ra­ting histo­ry is the his­to­ri­cal­ly most recent, com­plex and sui­ta­ble for exp­lai­ning chan­ges, I doubt – this time against Rüsen (cf. Kör­ber 2016) – that the typo­lo­gy can descri­be com­pe­tence levels.
The com­pe­tence pro­gres­si­on would need to be defi­ned trans­ver­sal­ly: From (a) a basic level of non-dis­tinc­ti­ve (and thus uncon­scious­ly con­fu­sing) forms and pat­terns, via (b) the abi­li­ty to per­form all the­se forms of ope­ra­ti­ons in the various pat­terns of Stéphane’s table (which would this descri­be a ful­ly deve­lo­ped inter­me­dia­te level), to © an ela­bo­ra­ted level of (addi­tio­nal) abi­li­ty to think about the natu­re of the­se disc­tions, etc.

For this, the model is very use­ful, full of ide­as. It can help to think about what it takes to descri­be monu­ments neit­her as “the past” nor as “sim­ply old”, but to iden­ti­fy and “read” them as nar­ra­ti­ves (or nar­ra­ti­ve abbre­via­ti­ons) from a cer­tain time, who­se cur­rent tre­at­ment adds new nar­ra­ti­ve lay­ers to them, so that their exis­tence (or absence), form, and tre­at­ment of them can always be seen and eva­lua­ted as con­tem­pora­ry state­ments about the respec­ti­ve past. To reco­gni­ze this and to deal with it in a social­ly respon­si­ble way requi­res the­se competences.

As far as Gabri­el Reich’s com­men­ta­ry is con­cer­ned, I only ask whe­ther his cha­rac­te­riz­a­ti­on of an atti­tu­de to the con­fe­de­ra­ti­on monu­ments can real­ly be addres­sed with Rüsen as “exem­pla­ry”, sin­ce this mode is not con­cer­ned with the main­ten­an­ce and sup­port of a con­ven­tio­nal iden­ti­ty, but with the deri­va­ti­on of a super­tem­po­ral rule. I would refer to the examp­le as “tra­di­tio­nal”. An “exem­pla­ry” atti­tu­de towards reten­ti­on would be more likely to be: “At all times, monu­ments of one’s own heroes have hel­ped the losers of war to hold on to their cau­se. Then that must be pos­si­ble for us too.” Or some­thing along that line.

So far the com­ment alrea­dy publis­hed in Public Histo­ry Weekly.

That said, I might add, that I don’t mean that the “gene­tic” way of sen­se­ma­king is not in some way supe­ri­or to the others, and more apt for his­to­ri­cal mea­ning-making, espe­cial­ly in its inte­gra­ti­on of a noti­on of direc­ted chan­ge over time. My scep­ti­cism focu­ses on the idea that today’s people’s (“onto­ge­ne­tic”) com­pe­ten­ci­es of his­to­ri­cal thin­king pro­gres­ses along the same line as the cul­tu­ral (“phy­lo­ge­ne­tic”) deve­lo­po­ment of Rüsen’s pat­terns of sen­se­ma­king throughout the histo­ry of his­to­rio­gra­phy. Today’s youth simul­ta­ne­ous­ly encoun­ter mani­fes­ta­ti­ons of his­to­ri­cal thin­king using all three (rather than four) 3 pat­terns of sen­se­ma­king. While the­re is a kind of “deve­lo­p­ment” of power of his­to­ri­cal mea­ning-making and explana­ti­on from tra­di­tio­nal via exem­pla­ric to gene­tic, I doubt that peop­le and stu­dents have to move from the for­mer to the lat­ter — or do so.

My own idea of deve­lo­p­ment of com­pe­ten­ci­es of his­to­ri­cal thin­king can rather be visua­li­zed as fol­lows (adop­ting Lévesque’s table):

Three niveaus/levels of competencies (schematic), following the FUER-model (cf. Körber 2015). The graph uses the table-version of Stéphane Lévesque's competence-model for historical thinking on monuments (https://public-history-weekly.degruyter.com/6-2018-29/removing-past-official-memory/; courtesy of Stéphane Lévesque by e-mail Oct 15th, 2018). A.K. 2018
Three niveaus/​levels of com­pe­ten­ci­es (sche­ma­tic), fol­lowing the FUER-model (cf. Kör­ber et al. 2007; Kör­ber 2015) 4. The graph uses the table-ver­si­on of Sté­pha­ne Lévesque’s com­pe­tence-model for his­to­ri­cal thin­king on monu­ments (https://​public​-histo​ry​-wee​kly​.degruy​ter​.com/6 – 2018-29/­re­mo­ving-past-offi­cial-memo­ry/; cour­te­sy of Sté­pha­ne Léves­que by e‑mail Oct 15th, 2018). A.K. 2018

 

  1. A “basic” niveau (and pos­si­b­ly ear­ly sta­ge) would be defi­ned by the ina­bi­li­ty of dis­tin­guis­hing dif­fe­rent modes of his­to­ri­cal nar­ra­ting in gene­ral and refer­ring to monu­ments in this spe­ci­fic case. (Young) peop­le on this niveau (at this sta­ge) will rela­te to them. They will ask ques­ti­ons (and thus exer­cise their “inqui­ry com­pe­tence”), think (“his­to­ri­cal thin­king com­pe­tence”), ori­en­ta­te them­sel­ves (“ori­en­ta­ti­on com­pe­tence”), and nar­ra­te (“nar­ra­ti­ve com­pe­tence”). But this basic niveau will not be defi­ned by being “tra­di­tio­nal”, but by an unin­for­med mixing (pos­si­b­ly only half-unders­tood) forms of all three pat­terns. This per­for­mance will be both ins­ta­ble and incon­sis­tent. Half-baked tra­di­tio­nal ques­ti­ons will stand next to unre­flec­ted exem­pla­ry state­ments, and so on. In the graph abo­ve, this is sym­bo­li­zed by the blur­red table below.
  2. The abi­li­ty to app­ly the dif­fe­rent pat­terns in a some­what cla­ri­fied way, to dis­tin­guish them and select one, to iden­ti­fy incon­sis­ten­ci­es in their mixing, etc., then marks the inter­me­di­a­ry niveau, and pos­si­ble a major sta­ge in the deve­lo­p­ment of the­se com­pe­ten­ci­es. On this niveau, at this sta­ge, peop­le will be able to dis­cuss about the mes­sa­ge a monu­ment expres­ses and the mea­ning it has for us today, but they might dis­agree and even quar­rel becau­se they app­ly dif­fe­rent pat­terns of mea­ning-making.
    In a way, Lévesque’s table descri­bes this inter­me­dia­te niveau, the dif­fe­rent forms of his­to­ri­cal inqui­ring, thin­king, ori­en­ta­ting, and nar­ra­ting can take, depen­ding from the gene­ral pat­tern of sen­se­ma­king. The table (the midd­le one in the graph abo­ve) clear­ly points at some­thing, I have also tried to express in my Ger­man arti­cle chal­len­ging Rüsen’s own idea of the dif­fe­rent pat­terns forming dif­fe­rent nivue­aus of com­pe­ten­ci­es 5: Each of the dif­fe­rent ope­ra­ti­ons (inqui­ring, nar­ra­ting, ori­en­ta­ting) will take on a spe­ci­fic stance of nar­ra­ting. It is a dif­fe­rence whe­ther I ask for a tra­di­ti­on or for a rule to be deri­ved from past examp­les, or about a pat­terns of chan­ge across time. The­se ques­ti­ons are infor­med by more gene­ral stan­ces and under­stan­dings of histo­ry (may­be coded in Lévesque’s cen­tral cog­wheel of “his­to­ri­cal con­scious­ness”) and will gene­ra­te dif­fe­rent forms of ori­en­ta­ti­on and nar­ra­ting. This does not mean that the initi­al stance deter­mi­nes the out­co­me of the sto­ry, ren­de­ring his­to­ri­cal thin­king a mat­ter of self-affir­ma­ti­on — not at all. A per­son inqui­ring in tra­di­tio­nal will look for an ori­gin for some­thing valid and might — via his­to­ri­cal thin­king and rese­arch — learn of a qui­te dif­fe­rent ori­gin. The mode of mea­ning-making will still be tra­di­tio­nal, but the con­cre­te histo­ry will have chan­ged. But peop­le might also be for­ced to chan­ge their pat­tern in the pro­cess, e.g. lear­ning of the limits of exem­pla­ry thin­king when gai­ning insight into fun­da­men­tal chan­ge, and thus “pro­gress” in a way from exem­pla­ry to gene­tic sensemaking.
  3. The hig­hest niveau, howe­ver, will be reached not by final­ly arri­ving at the gene­tic forms of thin­king and the respec­ti­ve com­pe­ten­ci­es, but by com­ple­men­ting the abi­li­ty to reco­gni­ze, dis­tin­guish and app­ly the dif­fe­rent for­ma with a trans­gres­sing abi­li­ty to reflect on the natu­re, value and limits of this (and other) typo­lo­gies them­sel­ves. Only on this niveau (at this sta­ge) are peop­le ful­ly at com­mand of their his­to­ri­cal reflec­tion. They can address the limits socie­tal­ly accep­ted con­cepts and ter­mi­no­lo­gy pose and sug­gest new or amen­ded ones, etc. In the graph abo­ve, this is sym­bo­li­zed by the addi­tio­nal focus to the rubrics of Lévesque’s table, mar­ked by the blue rings.
Anmer­kun­gen /​ Refe­ren­ces
  1.   Léves­que, Sté­pha­ne: Remo­ving the “Past”: Deba­tes Over Offi­cial Sites of Memo­ry. In: Public Histo­ry Wee­kly 6 (2018) 29, DOI: dx​.doi​.org/​1​0​.​1​5​1​5​/​p​h​w​-​2​018 – 12570. The­re also is a Ger­man and a French ver­si­on. []
  2. The table can be found under the same address as the ori­gi­nal con­tri­bu­ti­on, down the page []
  3. Rüsen’s “cri­ti­cal” type of nar­ra­ting does not real­ly fit into the typo­lo­gy, pre­sen­ting not a new logic of inter­con­nec­ting tem­po­ral infor­ma­ti­on, but merely de-elgi­ti­mi­zing others. In 1988 alrea­dy, Bodo von Bor­ries com­men­ted on this and pre­sen­ted a gra­phi­cal con­cept of the inter­re­la­ti­on of the dif­fe­rent types, in which a “cri­ti­cal” type was pla­ced bet­ween both the tra­di­tio­nal and the exem­pla­ry and the lat­ter and the gene­tic, thus assigning it the func­tion of a cata­lyst of deve­lo­p­ment (Bor­ries, Bodo von (1988): Geschichts­ler­nen und Geschichts­be­wusst­sein. Empi­ri­sche Erkun­dun­gen zu Erwerb und Gebrauch von His­to­rie. 1. Aufl. Stutt­gart: Klett, p. 61; cf.  Kör­ber, Andre­as (2015): His­to­ri­cal con­scious­ness, his­to­ri­cal com­pe­ten­ci­es – and bey­ond? Some con­cep­tu­al deve­lo­p­ment wit­hin Ger­man histo­ry didac­tics. Online ver­füg­bar unter http://​www​.pedocs​.de/​v​o​l​l​t​e​x​t​e​/​2​0​1​5​/​1​0​8​1​1​/​p​d​f​/​K​o​e​r​b​e​r​_​2​0​1​5​_​D​e​v​e​l​o​p​m​e​n​t​_​G​e​r​m​a​n​_​H​i​s​t​o​r​y​_​D​i​d​a​c​t​i​c​s​.​pdf, p. 14f.). In the new ver­si­on of his “His­to­rik”, Rüsen pres­ents a simi­lar ver­si­on. Cf. Rüsen, Jörn (2013): His­to­rik. Theo­rie der Geschichts­wis­sen­schaft. Köln: Böhlau, p. 260. Eng­lish: Rüsen, Jörn (2017): Evi­dence and Mea­ning. A Theo­ry of His­to­ri­cal Stu­dies. Unter Mit­ar­beit von Dia­ne Kerns und Kat­ie Digan. New York, NY: Berg­hahn Books Incor­po­ra­ted (Making Sen­se of Histo­ry Ser, v.28), p. 198. []
  4.  Schrei­ber, Wal­traud; Kör­ber, Andre­as; Bor­ries, Bodo von; Kram­mer, Rein­hard; Leut­ner-Ram­me, Sibyl­la; Mebus, Syl­via et al. (2007): His­to­ri­sches Den­ken. Ein Kom­pe­tenz-Struk­tur­mo­dell (Basis­bei­trag). In: Andre­as Kör­ber, Wal­traud Schrei­ber und Alex­an­der Schö­ner (Hg.): Kom­pe­ten­zen his­to­ri­schen Den­kens. Ein Struk­tur­mo­dell als Bei­trag zur Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung in der Geschichts­di­dak­tik. Neu­ried: Ars Una Ver­lags-Gesell­schaft (Kom­pe­ten­zen, 2), S. 17 – 53; Kör­ber, Andre­as (2012): Gra­du­ie­rung his­to­ri­scher Kom­pe­ten­zen. In: Miche­le Bar­ri­cel­li und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Pra­xis des Geschichts­un­ter­richts. His­to­ri­sches Ler­nen in der Schu­le, Bd. 1. Schwalbach/​Ts.: Wochen­schau Ver­lag (Wochen­schau Geschich­te), S. 236 – 254.; Kör­ber, Andre­as (2015): His­to­ri­cal con­scious­ness, his­to­ri­cal com­pe­ten­ci­es – and bey­ond? Some con­cep­tu­al deve­lo­p­ment wit­hin Ger­man histo­ry didac­tics. Online ver­füg­bar unter http://​www​.pedocs​.de/​v​o​l​l​t​e​x​t​e​/​2​0​1​5​/​1​0​8​1​1​/​p​d​f​/​K​o​e​r​b​e​r​_​2​0​1​5​_​D​e​v​e​l​o​p​m​e​n​t​_​G​e​r​m​a​n​_​H​i​s​t​o​r​y​_​D​i​d​a​c​t​i​c​s​.​pdf, pp. 39ff []
  5.  Kör­ber, Andre­as (2016): Sinn­bil­dungs­ty­pen als Gra­du­ie­run­gen? Ver­such einer Klä­rung am Bei­spiel der His­to­ri­schen Fra­ge­kom­pe­tenz. In: Kat­ja Leh­mann, Micha­el Wer­ner und Ste­fa­nie Zabold (Hg.): His­to­ri­sches Den­ken jetzt und in Zukunft. Wege zu einem theo­re­tisch fun­dier­ten und evi­denz­ba­sier­ten Umgang mit Geschich­te. Fest­schrift für Wal­traud Schrei­ber zum 60. Geburts­tag. Ber­lin, Müns­ter: Lit Ver­lag (Geschichts­di­dak­tik in Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart, 10), S. 27 – 41. []
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Vortrag im Kolloquium “Geschichte und Öffentlichkeit” an der Universität Bielefeld am 27.6.2018

28. Juni 2018 Andreas Körber Keine Kommentare

Kör­ber, Andre­as (27.6.2018): “Die Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung — eine Sack­gas­se? Nein!” Vor­trag und Streit­ge­spräch mit Jür­gen Gunia im Rah­men des Kol­lo­qui­ums “Geschich­te und Öffent­lich­keit” der Fakul­tät für Geschichts­wis­sen­schaf­ten, Phi­lo­so­phie und Theo­lo­gie der Uni­ver­si­tät Bielefeld.

Vorankündigung: Literatur zu inklusivem Geschichtslernen

12. März 2018 Andreas Körber Keine Kommentare

von den Her­aus­ge­bern ange­nom­men wur­den für einen Sam­mel­band über Diver­si­tät im Geschichts­ler­nen fol­gen­de Beiträge:

  • Kör­ber, Andre­as (2019; in Vorb.): Inklu­si­ve Geschichts­kul­tur — Bestim­mungs­fak­to­ren und Ansprü­che. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.
  • Bor­muth, Hei­ke; Kör­ber, Andre­as; Seidl, Patri­zia; Witt, Dirk (2019; in Vorb.): Inklu­si­ve Dia­gnos­tik. Ein Werk­zeug zur Pla­nung inklu­si­ven (Geschichts-)Unterrichts. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.
  • Kör­ber, Andre­as; Seidl, Patri­zia; Witt, Dirk; Bor­muth, Hei­ke (2019; in Vorb.): Inklu­si­ves Geschichts­ler­nen via Scaf­fol­ding von Auf­ga­ben. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.

Vorankündigung: Literatur zu inklusivem Geschichtslernen

Andreas Körber Keine Kommentare

von den Her­aus­ge­bern ange­nom­men wur­den für einen Sam­mel­band über Diver­si­tät im Geschichts­ler­nen fol­gen­de Beiträge:

  • Kör­ber, Andre­as (2019; in Vorb.): Inklu­si­ve Geschichts­kul­tur — Bestim­mungs­fak­to­ren und Ansprü­che. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.
  • Bor­muth, Hei­ke; Kör­ber, Andre­as; Seidl, Patri­zia; Witt, Dirk (2019; in Vorb.): Inklu­si­ve Dia­gnos­tik. Ein Werk­zeug zur Pla­nung inklu­si­ven (Geschichts-)Unterrichts. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.
  • Kör­ber, Andre­as; Seidl, Patri­zia; Witt, Dirk; Bor­muth, Hei­ke (2019; in Vorb.): Inklu­si­ves Geschichts­ler­nen via Scaf­fol­ding von Auf­ga­ben. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.
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