Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik / History Education, Universität Hamburg

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Vortrag auf der Zweijahreskonferenz der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD) in München

11. September 2022 Andreas Körber Keine Kommentare

Vom 7. bis 9. Sep­tem­ber 2022 fand unter dem Titel “Geschichts­be­wusst­sein, Geschichts­kul­tur, Public Histo­ry — Ein span­nen­des Ver­hält­nis” die Zwei­jah­res­ta­gung der Kon­fe­renz für Geschichts­di­dak­tik in Mün­chen statt. In einer von Sebas­ti­an Barsch und Mar­tin Nit­sche aus­ge­rich­te­ten Sek­ti­on zum The­ma “Lässt sich Geschichts­be­wusst­sein (noch) erfor­schen? Epis­te­mo­lo­gi­sche Her­aus­for­de­run­gen bei der Erfor­schung von Geschichts­be­wusst­sein” habe ich dort einen Vor­trag gehal­ten mit dem Titel “Geschichts­be­wusst­sein: (nur) reif – modern – westlich?”.

Neuerscheinung: Aufsatz zu interkulturellem Geschichtslernen

29. Oktober 2018 Andreas Körber Keine Kommentare

Gera­de erschie­nen im ers­ten Heft der unter neu­em Namen gelaunch­ten Zeit­schrift “Histo­ry Edu­ca­ti­on Rese­arch Jour­nal” (frü­her Inter­na­tio­nal Jour­nal of His­to­ri­cal Lear­ning Tea­ching and Rese­arch):

Kör­ber, Andre­as (2018): “Trans­cul­tu­ral histo­ry edu­ca­ti­on and com­pe­tence. Emer­gence of a con­cept in Ger­man histo­ry edu­ca­ti­on.” In: Histo­ry Edu­ca­ti­on Rese­arch Jour­nal (HERJ) 15 (2), pp. 101 – 116. DOI https://​doi​.org/​1​0​.​1​8​5​4​6​/​H​E​R​J​.​1​5​.​2​.09

Vorankündigung: Literatur zu Inklusivem Geschichtslernen

12. März 2018 Andreas Körber Keine Kommentare

von den Her­aus­ge­bern ange­nom­men wur­den für einen Sam­mel­band über Diver­si­tät im Geschichts­ler­nen fol­gen­de Beiträge:

  • Kör­ber, Andre­as (2019; in Vorb.): Inklu­si­ve Geschichts­kul­tur — Bestim­mungs­fak­to­ren und Ansprü­che. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.
  • Bor­muth, Hei­ke; Kör­ber, Andre­as; Seidl, Patri­zia; Witt, Dirk (2019; in Vorb.): Inklu­si­ve Dia­gnos­tik. Ein Werk­zeug zur Pla­nung inklu­si­ven (Geschichts-)Unterrichts. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.
  • Kör­ber, Andre­as; Seidl, Patri­zia; Witt, Dirk; Bor­muth, Hei­ke (2019; in Vorb.): Inklu­si­ves Geschichts­ler­nen via Scaf­fol­ding von Auf­ga­ben. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.

Körber, Andreas: “Historical Thinking and Historical Competencies as Didactic Core Concepts”

12. Februar 2014 Andreas Körber Keine Kommentare

gera­de erschienen:

Kör­ber, Andre­as: “His­to­ri­cal Thin­king and His­to­ri­cal Com­pe­ten­ci­es as Didac­tic Core Con­cepts”. In: Bje­rg, Hel­le; Kör­ber, Andre­as; Lenz, Clau­dia; von Wro­chem, Oli­ver (2014; Eds.): Tea­ching His­to­ri­cal Memo­ries in an Inter­cul­tu­ral Per­spec­ti­ve. Con­cepts and Methods. Expe­ri­en­ces and Results from the Tea­c­Mem Pro­ject. Ber­lin: Metro­pol (Neu­en­gam­mer Kol­lo­qui­en; 4); ISBN: 9783863311148, S. 69 – 96.

Abschlusskonferenz des TeacMem-Projekts zur Erinnerungskultur

28. November 2012 Andreas Körber Keine Kommentare

Vom 19. bis 22. Novem­ber 2012 fand an der Uni­ver­si­tät Ham­burg und im Stu­di­en­zen­trum der KZ-Gedenk­stät­te Neu­en­gam­me die Abschluss­kon­fe­renz des tri­na­tio­na­len Pro­jekts “Tea­c­Mem” statt.

Das Pro­jekt brach­te — koor­di­niert von Prof. Dr. Andre­as Kör­ber — For­scher, Lehrerausbilder(innen), Lehrer(innen), Gedenk­stät­ten- und Museumspädagog(inn)en sowie Stu­die­ren­de aus Däne­mark, Nor­we­gen und Deutsch­land zusam­men. In drei Seminaren/​Konferenzen in Ham­burg-Neu­en­gam­me (2010), Kopen­ha­gen (2010) und Oslo (2012) erkun­de­ten sie die jewei­li­gen geteil­ten (“shared” und “divi­ded”) Erin­ne­rungs­kul­tu­ren der Gast­ge­ber­län­der zum Zwei­ten Welt­krieg und der gemein­sa­men Geschich­te und erar­bei­te­ten Kon­zep­te und Metho­den für die Inte­gra­ti­on die­ses The­men­ge­bits in die Leh­rer­bil­dung und den schu­li­schen Geschichtsunterricht.

Auf der Abschluss­kon­fe­renz, zu der Lehrerausbilder(innen) und ande­re Multiplikatori(inn)en sowie Stu­die­ren­de aus allen drei Län­dern anreis­ten, prä­sen­tier­te das Pro­jekt sowohl sein Vor­ge­hen als auch eini­ge Ergeb­nis­se. Als exter­ne Gäs­te prä­sen­tier­ten Joke van der Lee­uw-Roord, Direc­tor von EUROCLIO (dem euro­päi­schen Geschichts­leh­rer­ver­band), Ceci­lie Feli­cia Stok­holm Ban­ke vom Däni­schen Insti­tut für Inter­na­tio­na­le Stu­di­en (DIIS) und Prof. Dr. Kris­tin Skin­stad van der Kooij vom Mas­ter­pro­gramm in Mul­ti­kul­tu­rel­ler und Inter­na­tio­na­ler Bil­dung des Oslo und Akers­hus Uni­ver­si­ty Col­le­ge zusätz­li­che Aspek­te zum Gegen­stand und Kon­text des Pro­jekts sowie zu sei­ner Evaluation.

Die Kon­fe­renz begann im Licht­hof der Staats- und Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Carl von Ossietz­ky  mit der Prä­sen­ta­ti­on des in Vor­be­rei­tung befind­li­chen Buches “Tea­ching His­to­ri­cal Memo­ries in an Inter­cul­tu­ral Per­spec­ti­ve” (hgg. von Hel­le Bje­rg, Andre­as Kör­ber, Clau­dia Lenz und Oli­ver von Wrochem),welches Bei­trä­ge zu den Erfah­run­gen der Pro­jekt­teil­neh­mer in den drei inter­na­tio­na­len und inter­pro­fes­sio­nel­len Begeg­nungs­se­mi­na­ren sowie zu den Kon­zep­ten und Metho­den für Lehrer(innen)bildung und schu­li­schen Geschichts­un­ter­richt ver­sam­melt, aber auch sol­che, in wel­chen Mate­ria­li­en zu beson­ders ertrag­rei­chen The­men­fel­dern prä­sen­tiert werden.

An die­sem ers­ten Abend wur­de auch aus­schnitt­wei­se eine Video­do­ku­men­ta­ti­on über die drei Pro­jekt­se­mi­na­re prä­sen­tiert, wel­che das “look and feel”, aber auch die Dyna­mik der Dis­kus­sio­nen und Lern­pro­zes­se sicht­bar mach­te. Auf der Grund­la­ge die­ses Video­ma­te­ri­als wird auch ein päd­a­goi­gi­sches Video­kon­zept ent­ste­hen. Gefolgt wur­de die­se Prä­sen­ta­ti­on vom Haupt­vor­trag des Abends durch Ceci­lie Stok­holm Ban­ke über “Memo­ry Cul­tu­re as a Sub­ject of Histo­ry Didactics”.

Der zwei­te Tag bot den Teilnehmer(inn)en die Mög­lich­keit, die KZ-Gedenk­stät­te neu­en­gam­me ken­nen­zu­ler­nen, war aber vor allem der Prä­sen­ta­ti­on (und par­ti­ell dem Aus­pro­bie­ren) und der Dis­kus­si­on von Akti­vi­tä­ten und Metho­den des Pro­jekts gewid­met. neben einer Prä­sen­ta­ti­on der theo­re­ti­schen Grund­la­gen des Pro­jekts im Kom­pe­tenz­mo­dell his­to­ri­schen Den­kens nach “FUER Geschichts­be­wusst­sein” wur­den hier sowohl sol­che Metho­den vor­ge­stellt, die der Initi­ie­rung von Selbst­re­fle­xi­on und von Dis­kus­si­ons­pro­zes­sen zu Beginn von Begeg­nungs­se­mi­na­ren und in Pro­jek­ten die­nen (Hel­le Bje­rg und Kat­ri­ne Vin­ther Schei­bel), als auch sol­che, die die Re- und De-Kon­struk­ti­on von Erin­ne­run­gen för­dern (Clau­dia Lenz und Anne Tals­nes. die­ser Aspekt stand auch im Zen­trum der Prä­sen­ta­ti­on eines Lehr­pro­gramms zu Denk­mä­lern an die Zer­stö­rung des nor­we­gi­schen Fischer­dorfs Tela­vag dort und im nahen Ber­gen, durch Jen­ny Hegg­vik und May Britt Wiel Hau­g­land, das eine Rei­he von instruk­ti­ven Fotos die­ser Denk­mä­ler enthält.

sowie sol­che für Akti­vi­tä­ten im übli­chen Klas­sen- oder Lern­grup­pen­ver­band (Harald Syse). dar­über­hin­aus wur­den Kon­zep­te und Mate­ria­li­en für die The­ma­ti­sie­rung beson­ders ertrag­rei­cher Pro­blem­the­men wie etwa die The­ma­ti­sie­rung von “Tätern” und die ambi­va­len­ten Erin­ne­run­gen im Zusam­men­hang mit der Ret­tungs­ak­ti­on der Wei­ßen Bus­se prä­sen­tiert (Oli­ver von Wro­chem; Ulri­ke Jensen).

Der drit­te Tag war der Refle­xi­on und Eva­lua­ti­on gewid­met. Neben drei Stu­die­ren­den, die ihre Sicht auf Erfah­run­gen mit den Lern­pro­zes­sen aus einem der Begeg­nungs­se­mi­na­re reflek­tier­ten, the­ma­ti­sier­ten Joke van der Lee­uw-Roord von EUROCLIO und Kris­tin Skin­stad van der Kooij das Pro­jekt, sei­ne Prä­mis­sen und Kon­zep­te wie auch die Ergeb­nis­se zum einen aus der Sicht des Geschichts­ler­nens zum Ande­ren aus der­je­ni­gen der inter­kul­tu­rel­len Bil­dung. Bei­de Kom­men­ta­to­rin­nen wür­dig­ten den Bei­trag des Pro­jekts zur Ent­wick­lung eines wich­ti­gen Fel­des des Geschichts­ler­nens und emp­fah­len die Über­tra­gung sei­ner Prin­zi­pi­en auf ande­re The­men der euro­päi­schen aber auch außer­eu­ro­päi­schen Geschich­te und Erinnerung.

 

Vgl. auch

 

  • TeacMem Project Sponsors

    With the support of the COMENIUS programme of the European UnionWith the support of the COMENIUS programme of the European Union
    This pro­ject has been fun­ded with sup­port from the Euro­pean Com­mis­si­on. This publi­ca­ti­on /​communication reflects the views only of the aut­hor, and the Com­mis­si­on can­not be held respon­si­ble for any use which may be made of the infor­ma­ti­on con­tai­ned therein.Reg.-Nr.: 504689-LLP‑1 – 2009-1-DE-COMENIUS-CMP

 

Artikel zum Interkulturellen Geschichtsunterricht

09. Januar 2012 Andreas Körber Keine Kommentare

Anfang des Jah­res ist das “Klink­hardt Lexi­kon Erzie­hungs­wis­sen­schaft” (KLE) erschienen:

Horn, Klaus-Peter; Kem­nitz, Hei­de­ma­rie; Marotz­ki, Win­fried; Sand­fuchs, Uwe (Hgg.; 2012): Klink­hardt Lexi­kon Erzie­hungs­wis­sen­schaft. 3 Bde.. Bad Heil­brunn: Klink­hardt (UTB 8468).

Dar­in ist auch ein Arti­kel über “inter­kul­tu­rel­len Geschichts­un­ter­richt” aus mei­ner Feder (Kör­ber 2012; S. 116) ent­hal­ten, der auf Grund der lan­gen Vor­be­rei­tungs­zeit (meh­re­re Jah­re) die Wei­ter­ent­wick­lung des Kon­zepts der “inter­kul­tu­rel­len his­to­ri­schen Kom­pe­tenz” aus mei­nem Auf­satz Kör­ber 2010 nicht mehr auf­grei­fen konnte.

A.Körber

Lite­ra­tur:

Vortrag zur Bedeutung des Themas Kreuzzüge für interkulturelles Geschichtslernen

17. Dezember 2011 Andreas Körber Keine Kommentare

Kör­ber, Andre­as (17. 12. 2011): “Die Kreuz­zü­ge – ein ergie­bi­ges The­ma für inter­kul­tu­rel­les Geschichts­ler­nen?”. Vor­trag gehal­ten auf der Tagung “Kreuz­zü­ge des Mit­tel­al­ters und der Neu­zeit: Real­his­to­rie – Geschichts­kul­tur – Didak­tik.” an der Uni­ver­si­tät Hil­des­heim am 17.12.2011.

Literaturhinweis: Publikationen zum Interkulturellen Geschichtslernen

08. Juni 2011 Andreas Körber Keine Kommentare

Der Lan­des­ju­gend­ring Ber­lin teilt mit, dass aus dem Pro­jekt “Mei­ne Dei­ne Unse­re Geschich­teN” her­vor­ge­gan­ge­ne Mate­ria­li­en nun online und zur Bestel­lung bereit­ge­stellt wurden:

Eine Über­sicht…

 

Neuer Aufsatz zur Theorie Interkulturellen Geschichtslernens

04. März 2011 Andreas Körber 1 Kommentar

Lie­be Kommiliton(inn)en,

nach eini­ger Ver­zö­ge­rung ist der fol­gen­de Band nun end­lich auch phy­sisch hier eingetroffen.

Ventz­ke, Mar­cus; Mebus, Syl­via; Schrei­ber, Wal­traud (Hgg.; 2010): Geschich­te den­ken statt pau­ken in der Sekun­dar­stu­fe II. 20 Jah­re nach der fried­li­chen Revo­lu­ti­on: Deut­sche und europ­päi­sche Per­spek­ti­ven im gym­na­sia­len Geschichts­un­ter­richt. Rade­beul: Säch­si­sches Bil­dungs­in­sti­tut.

Dar­in befin­det sich mein Aufsatz

Kör­ber, Andre­as (2010): „Theo­re­ti­sche Dimen­sio­nen des Inter­kul­tu­rel­len Geschichts­ler­nens.“ S. 25 – 48,

in wel­chem ich ver­su­che, das Kon­zept der his­to­ri­schen Sinn­bil­dung aus der nar­ra­ti­vis­ti­schen Geschichts­heo­rie auf das inter­kul­tu­rel­le Den­ken zu über­tra­gen und aus bei­dem eine neu fun­dier­te Vor­stel­lung inter­kul­tu­rel­ler his­to­ri­scher Kom­pe­tenz zu entwickeln.

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