Vortrag auf Konferenz zum Geschichtslernen in Maceió (Alagoas, Brasilien)

Körber, Andreas (30.7.2022): „Gradual Elaboration of Historical Thinking as History Education Times of Denial.“ Key-Note-Vortrag auf der Konferenz „XXI Congresso Internacional das Jornadas de Educação Histórica / VI Congresso Iberoamericano / IV Seminário Nacional de Ensino de História – UFAL ‚Educação Histórica em tempos de negacionismos e pandemias: teorias, práticas e pesquisas‘; 27.-30.07.2022 an der Universidade Federal de Alagoas in Maceió (Alagoas, Brasilien).

Körber, Andreas (30.7.2022): „Gradual Elaboration of Historical Thinking as History Education Times of Denial.“ Key-Note-Vortrag auf der Konferenz „XXI Congresso Internacional das Jornadas de Educação Histórica / VI Congresso Iberoamericano / IV Seminário Nacional de Ensino de História – UFAL ‚Educação Histórica em tempos de negacionismos e pandemias: teorias, práticas e pesquisas‘; 27.-30.07.2022 an der Universidade Federal de Alagoas in Maceió (Alagoas, Brasilien).

Analyse des Entwurfs für den neuen Hamburger Bildungsplan Geschichte Studienstufe (2022)

Körber, Andreas (2022): Analyse des Entwurfs für den neuen Hamburger Bildungsplan Geschichte Studienstufe (2022). In: Historisch denken lernen [Blog des AB Geschichtsdidaktik; Universität Hamburg], 07.07.2022. Online verfügbar unter https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-257766.

Im Rahmen der Entwicklung überarbeiterer Fassungen der Hamburger Bildungspläne wurden durch die Behörde für Schule und Berufsbildung zahlreiche Institutionen, Organisationen und Verbände zu Stellungnahmen aufgefordert. Diese sind inzwischen auf der Seite der Bildungsbehörde veröffentlicht (siehe Referentenentwurf Bildungsplan Hamburg 2022. Stellungnahmen). Unter anderem haben eine größere Zahl Hamburger Fachdidaktiker*innen eine Stellungnahme verfasst (siehe dort: Stellungnahme Hamburger Fachdidaktiker*innen zu den Hamburger Bildungsplanentwürfen 2022).
Für Geschichte ist in dieser Runde der Plan für die Sekundarstufe II („Studienstufe“) in überarbeiteter Form vorgelegt worden. Er ist hier zu finden: Hamburg: Bildungsplan Geschichte Studienstufe. Entwurf 2022.
Ich dokumentiere hier eine recht umfangreiche Analyse dieses Planes, die ich in obigem Verfahren auch als Stellungnahme eingereicht habe (vgl. auf der angegebene Seite Körber, Andreas (2022): Analyse des Hamburger Bildungsplan-Entwurfs Geschichte Studienstufe 2022).

Der Text ist nun auch über pedocs erreichbar:

Körber, Andreas (2022): Analyse des Entwurfs für den neuen Hamburger Bildungsplan Geschichte Studienstufe (2022). In: Historisch denken lernen [Blog des AB Geschichtsdidaktik; Universität Hamburg], 07.07.2022. Online verfügbar unter https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-257766.

Vortrag auf Werkstatt: „Formen der Vermittlung der NS-Zwangsarbeit und ihrer Folgen“ der Kurt-und-Herma-Römer-Stiftung

Körber, Andreas (20.5.2022): „Neue Perspektiven auf und Diskussionen über das Lernen zu den nationalsozialistischen Massenverbrechen.“ Vortrag im Rahmen der „Werkstatt: Formen der Vermittlung der NS-Zwangsarbeit und ihrer Folgen“ der Kurt-und-Herma-Römer-Stiftung im Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Am 19. und 20. Mai 2022 fand im Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme eine „Werkstatt: Formen der Vermittlung der NS-Zwangsarbeit und ihrer Folgen“ der Kurt-und-Herma-Römer-Stiftung statt – u.a. mit einem Vortrag von Andreas Körber mit dem Titel „Neue Perspektiven auf und Diskussionen über das Lernen zu den nationalsozialistischen Massenverbrechen“ und anschließender Diskussion.

Neuerscheinung: Kompetenzorienierung – eine Sackgasse? Nein!

Körber, Andreas (2022): Kompetenzorientierung – eine Sackgasse? Nein! In: Thomas Must, Jörg van Norden und Nina Martini (Hg.): Geschichtsdidaktik in der Debatte. Beiträge zu einem interdisziplinären Diskurs. Frankfurt: Wochenschau Verlag (Geschichtsdidaktik theoretisch), S. 139–156.

Gerade ist im Wochenschau-Verlag ein Sammelband mit Vorträgen aus einer Kolloquienreiher der Uni Bielefeld erschienen.

Darin u.a. mein Beitrag aus einem kontrovers angelegten Gespräch mit Jürgen Gunia als ausgesprochenem Kritiker der Kompetenzorientierung und einem Beitrag von ihm, der allerdings wenig seine damals vorgetragenen Gedanken enthält, sondern offenkundig vielmehr als abermalige Reaktion auf meine damaligen Thesen zu verstehen ist:

Körber, Andreas (2022): Kompetenzorientierung – eine Sackgasse? Nein! In: Thomas Must, Jörg van Norden und Nina Martini (Hg.): Geschichtsdidaktik in der Debatte. Beiträge zu einem interdisziplinären Diskurs. Frankfurt: Wochenschau Verlag (Geschichtsdidaktik theoretisch), S. 139–156.

Gunia, Jürgen (2022): ‚Selbst vernünftig Geschichte(n) denken‘? Zur Kompetenzorientierung nach Andreas Körber – Ein Blindflug mit Bodenkontakt. In: Thomas Must, Jörg van Norden und Nina Martini (Hg.): Geschichtsdidaktik in der Debatte. Beiträge zu einem interdisziplinären Diskurs. Frankfurt: Wochenschau Verlag (Geschichtsdidaktik theoretisch), S. 157–168.

Vorankündigung: Kompetenzorienierung – eine Sackgasse? Nein!

Körber, Andreas (2022): Kompetenzorientierung – eine Sackgasse? Nein! In: Thomas Must, Jörg van Norden und Nina Martini (Hg.): Geschichtsdidaktik in der Debatte. Beiträge zu einem interdisziplinären Diskurs. Frankfurt: Wochenschau Verlag (Geschichtsdidaktik theoretisch), S. 139–156.

Demnächst erscheint in Wochenschau-Verlag ein Sammelband mit Vorträgen aus einer Kolloquienreiher der Uni Bielefeld.

Darin u.a. mein Beitrag aus einem kontrovers angelegten Gespräch mit Jürgen Gunia als ausgesprochenem Kritiker der Kompetenzorientierung und einem Beitrag von ihm, der allerdings wenig seine damals vorgetragenen Gedanken enthält, sondern offenkundig vielmehr als abermalige Reaktion auf meine damaligen Thesen zu verstehen ist:

Körber, Andreas (2022): Kompetenzorientierung – eine Sackgasse? Nein! In: Thomas Must, Jörg van Norden und Nina Martini (Hg.): Geschichtsdidaktik in der Debatte. Beiträge zu einem interdisziplinären Diskurs. Frankfurt: Wochenschau Verlag (Geschichtsdidaktik theoretisch), S. 139–156.

Gunia, Jürgen (2022): ‚Selbst vernünftig Geschichte(n) denken‘? Zur Kompetenzorientierung nach Andreas Körber – Ein Blindflug mit Bodenkontakt. In: Thomas Must, Jörg van Norden und Nina Martini (Hg.): Geschichtsdidaktik in der Debatte. Beiträge zu einem interdisziplinären Diskurs. Frankfurt: Wochenschau Verlag (Geschichtsdidaktik theoretisch), S. 157–168.

Sinnbildungsmuster Historischen Denkens – weitere Differenzierung

Körber, Andreas (28.12.2021): „Sinnbildungsmuster Historischen Denkens – weitere Differenzierung“

Vorschläge zur weiteren Differenzierung der Sinnbildungsmuster

  •  Differenzierungder traditionalen Sinnbildung:
    • „kumulativ-additiv“: die Kette der aufeinander aufbauenden tradionellen Deutungen anerkennend (Hadithe, Kirchenväter etc.)
    • „disruptiv-traditional“: für eine Rückkehr zum reinen Ursprung unter Ablehnung nachfolgender Traditionsergänzungen argumentierend.
  • spezifische Kombination:
    • „nostalgisch“: in wahrnehmend- analytischer Hinsicht einen grundlegenden Wandel anerkennend, in normativer Hinsicht aber am überkommenen, früher auf Grund eines Ursprungs Gültigen festhaltend. Der spezifische Sinn der Nostalgie entsteht weder allein in der reinen Suche nach dem Ursprung von etwas Geltenden, das verlängert würde (das ist der traditionale Anteil), sondern in dessen Evokation angesichts einer wahrgenommenen und als faktisch gegebenen Veränderung (genetischer Anteil).

Neuer Artikel /New Articleout now

Körber, Andreas (2021): Historical Consciousness, Knowledge, and Competencies of Historical Thinking. An Integrated Model of Historical Thinking – and Curricular Implications. In: Historical Encounters 8 (1), S. 97–119. DOI: 10.52289/hej8.107.

Out on December 23rd:

Körber, Andreas (2021): Historical Consciousness, Knowledge, and Competencies of Historical Thinking. An Integrated Model of Historical Thinking – and Curricular Implications. In: Historical Encounters 8 (1), S. 97–119. DOI: 10.52289/hej8.107.

Korrektur eines Missverstehens

In seinem jüngsten Buch „Aufgabenkultur im Geschichtsunterricht“1 verweist Manuel Köster auch auf den von uns (v.a. Heike Bormuth, auch Patrizia Seidel und mir) entwickelten Ansatz zur zweiseitigen Aufgabendiagnostik2 Er referiert korrekt, dass dabei das resultierende Anforderungsprofil einer Aufgabe „in einem zweiten Schritt“ mit einem Fähigkeitsprofil der Klasse abgeglichen werden solle und urteilt, damit würden „jedoch überindividuelle Unterschiede eingeebnet und die Aufgabenschwierigkeit auf einen fiktiven ‚Normschüler‘ zugeschnitten.“ (S. 49)
Das verkennt den Ansatz fundamental. Das Fähigkeitsprofil der Lerngruppe soll gerade nicht jeweils nur für jede Dimension einen Wert dür die ganze Klasse ausweisen (dann hätte er Recht), sondern vielmehr für jede Dimension die Bandbreite niedrigster, durchschnittlicher und höchster Ausprägungen erfassen und so gerade nicht einen „Normschüler“ zum Maßstab nehmen (das würde der ganzen vorangehenden Argumentation in diesem Aufsatz und den korrespondierenden Überlegungen zum inklusiven Geschichtslernen3 widersprechen, sondern es ermöglichen eine nach Dimensionen unterschiedliche Differenzierung der Aufgabenanforderungen durch unterstützende und/oder herausfordernde Scaffolds ermöglichen4. Die Erstellung der Fähigkeitenprofile soll denn auch gerade nicht ohne konkrete Anweisungen, sondern auf der Basis zwar erfahrungsbasierter Kenntnis der Lerngruppe, wohl aber anhand einer ganzen Batterie von Leitfragen eingeschätzt werden. Vgl. dazu hier.

  1. Köster, Manuel (2021): Aufgabenkultur im Geschichtsunterricht. 1. Aufl.; Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag (Methoden historischen Lernens). []
  2. Bormuth, Heike; Körber, Andreas; Seidl, Patrizia; Witt, Dirk (2020): Inklusive Diagnostik. Ein Werkzeug zur Planung inklusiven (Geschichts-)Unterrichts. In: Sebastian Barsch, Bettina Degner, Christoph Kühberger und Martin Lücke (Hg.): Handbuch Diversität im Geschichtsunterricht. Inklusive Geschichtsdidaktik. Frankfurt/Main: Wochenschau (Wochenschau Geschichte), S. 338–349; v gl. auch hier https://historischdenkenlernen.blogs.uni-hamburg.de/inklusion-wahrnehmung-von-lernenden-und-ihren-staerken-und-schwaechen-eine-graphische-umsetzung/?preview_id=3568&preview_nonce=207d4a3703&post_format=standard&_thumbnail_id=-1&preview=true []
  3. Körber, Andreas (2020): Inklusive Geschichtskultur — Bestimmungsfaktoren und Ansprüche. In: Sebastian Barsch, Bettina Degner, Christoph Kühberger und Martin Lücke (Hg.): Handbuch Diversität im Geschichtsunterricht. Inklusive Geschichtsdidaktik. Frankfurt/Main: Wochenschau (Wochenschau Geschichte), S. 250–258. []
  4. vgl. auch Körber, Andreas; Seidl, Patrizia; Witt, Dirk; Bormuth, Heike (2020): Inklusives Geschichtslernen via Scaffolding von Aufgaben. In: Sebastian Barsch, Bettina Degner, Christoph Kühberger und Martin Lücke (Hg.): Handbuch Diversität im Geschichtsunterricht. Inklusive Geschichtsdidaktik. Frankfurt/Main: Wochenschau (Wochenschau Geschichte), S. 405–423. []

Neuer Aufsatz erschienen

Körber, Andreas; Gärtner, Niko; Stork, Annika; Hartmann, Hanna (2021[angenommen]): Task-Based History Learning (TBHL) – ein Konzept für reflexive Lernaufgaben im Geschichtsunterricht? In: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik (ZfGd) 20, S. 197-212. DOI: https://doi.org/10.13109/zfgd.2021.20.1.197

Im aktuellen Heft der Zeitschrift für Geschichtsdidaktik ist folgender Aufsatz erschienen:

Körber, Andreas; Gärtner, Niko; Stork, Annika; Hartmann, Hanna (2021[angenommen]): Task-Based History Learning (TBHL) – ein Konzept für reflexive Lernaufgaben im Geschichtsunterricht? In: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik (ZfGd) 20, S. 197-212. DOI: https://doi.org/10.13109/zfgd.2021.20.1.197

Aktueller Vortrag

Körber, Andreas; Heuer, Christian; Schreiber, Waltraud (2021): Begründung und Entscheidung: Reflexion und Reflexivität als Elemente geschichtsdidaktischer Professionalität. „Reflexion und Reflexivität in Unterricht, Schule und Lehrer*innen­bildung“. Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft; Sektion Schulpädagogik. Online, 23.09.2021.