Körber, Andreas (28.2.2024): Kompetenzorientierung in Zeiten des digitalen Wandels. Paderborn 2024 (FUER-Kolloquium).
Kategorie: Personen
Neuer Artikel zum Historischen Lernen an/mit und über Denkmäler
Im Rahmen einer seit längerem laufenden kollegialen Diskussion über historisches Denken- Lernen an/mit und über Denkmäler habe ich heute einen Artikel auf pedocs veröffentlicht, der u.a. eine Antwort auf einen jüngeren Artikel von Stéphane Lévesque (Ottawa) darstellt. Der Artikel ist open access frei verfügbar.
As part of an ongoing collegial discussion about historical thinking – learning at/with and about monuments, I published an article on pedocs today that is, among other things, a response to a recent article by Stéphane Lévesque (Ottawa). The article is freely available open access:
Körber, Andreas (2023): Elaborating Historical Thinking on Monuments. Available online at https://www.pedocs.de/volltexte/2023/28266.
Vortrag bei der Online-Konferenz „Datenkulturen, data literacy und Historisches Lernen“
Bormuth, Heike (08.12.2023): Vom Historisch Denken (Lernen) in der digitalen Kultur – Vorstellung einer fachspezifischen Kompetenzmodellierung. Vortrag auf dem Workshop „Datenkulturen, Data Literacy und historisches Lernen“ an der FU Berlin.
Bormuth, Heike (08.12.2023): Vom Historisch Denken (Lernen) in der digitalen Kultur – Vorstellung einer fachspezifischen Kompetenzmodellierung.

Tagungsprogramm (Anmeldung für Zuschauer:innen noch möglich):
Tagungsprogramm_Datenkulturen_HistoricumUnschärfe und Überschärfe: Zur Fassung von Geschichtsrevisionismus – Part I: Revision als Prinzip der Geschichte
Geschichte ist überall und die Auseinandersetzung mit ihr findet schon lange nicht mehr ausschließlich oder überwiegend über die institutionell-formalen Geschichtsvermittler mit ihren Kontrollmechanismen, Qualitätsstandards und Publikationshürden statt. Insbesondere die sozialen Medien haben in den vergangenen Jahren an Einfluss und Bedeutung gewonnen.[1] Öffentlich wirksam finden Geschichtsdarstellungen zudem in Filmen, Roman, Computerspielen oder Festen einen Raum, um nur einige zu nennen. Auch Diejenigen, die nie eine historisch arbeitende Disziplin studiert haben, keinem Geschichtsverein angehören oder regelmäßig Gedenkstätten und Museen besuchen, werden so mit Geschichte konfrontiert, konsumieren, verarbeiten und interpretieren sie und tragen selbst zur gesamtgesellschaftlichen Geschichtskultur bei.[2] Grundsätzlich ist dies kein Problem, sondern ein sogar wünschenswerter Ist-Zustand. Nun befinden wir uns aber „[i]n einer Welt des hochvolatilen, unsicheren und vielfach ideologisierten (Internet-)Wissens und zweckorientierten Erzählens“,[3] in der Geschichte zunehmend eigen-nützig instrumentalisiert wird.
Den traditionellen Geschichtsvermittler:innen und ihrer wissenschaftlich begründeten Rationalität sind insbesondere „in bewegten Zeiten“[4] – und als solche lassen sich jüngste Ereignisse die Corona-Pandemie und politischen Unruhen der USA, aber auch länger andauernde Dimensionen, wie postmoderne Verunsicherung nach dem Ende der Nationalstaaten, Klimakatastrophe und wirtschaftliche Unsicherheit sicherlich fassen – Grenzen gesetzt. Vielmehr treten gerade dann Geschichtsrevisiotnist:innen bzw. geschichts:revisionistische Deutungen auf, die eigene Interessen durch eine bestimmte Sicht auf Geschichte legitimieren wollen.
Geschichtsrevisionismus ist dabei als Problem in vieler Munde, aber was genau damit gemeint ist, ist einerseits unscharf und kaum für sich genommen definiert oder von Revision als legitimem Bestandteil von Geschichtswissenschaft abgegrenzt. Gleichzeitig stellt sich der Begriff als inhaltliche überscharf dar, denn in Deutschland gilt Geschichtsrevisionismus als konstitutives Element und „zentrales Agitationsfeld des Rechtsextremismus“.[5]
Revision als Prinzip in der Geschichte
Geschichte als Wissenschaft folgt der historischen Methode, die der Versicherung dient, dass die Vergangenheit nicht der beliebigen Darstellung freigegeben wird. Dabei gilt, Geschichte ist die selektive Rekonstruktion einer unwiederbringlichen Vergangenheit anhand von übergebliebenen Vergangenheitspartikeln in Form einer Narration und unter Bedingungen des jeweiligen Standortes.[6] Mit faktischen Aussagen tun sich Geschichtsvermittler:innen entsprechend oftmals schwer. Dies verhindert zwar zu einem gewissen Grad Instrumentalisierung und Dogmatik, macht die Ergebnisse und Produkte der Akteur:innen aber auch verletzlich, da sie in der Außensicht als unsicher und damit frei uminterpretierbar erschienen können.
Ein weiteres Element wissenschaftsförmiger Geschichtsschreibung ist das Prinzip der stetigen Erneuerung und prinzipiellen Falsifizierbarkeit aller Ergebnisse. Historiker:innen der verschiedenen Disziplinen betreiben hierzu eine stetige Revision, im Sinne eines kritischen Rationalismus.[7] Dies meint die Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung bestehender Erkenntnisse aufgrund neuer empirischer Beweise, die entweder die Plausibilität einer These zur Vergangenheit reduzieren und sie damit weniger glaubhaft erschienen lassen oder diese Plausibilität erhöhen und eine zuvor kaum oder nichtbeachtete These damit in den Stand von Wissen erheben. Diese neuen Beweise können die Resultate der Entdeckung oder Öffnung bis dahin unbearbeiteter Quellenbestände sein sowie der Erschließung einer neuen Art von Quellenmaterial, wie z.B. im Zuge des material turn der 1980er oder jünger in Bezug auf born digital Material. Neue Evidenzen können außerdem durch neue Forschungsmethoden-, fragen oder -ansätze, mit ihren jeweils eigenen Erkenntniswerten, entstehen, die zu einer Neubewertung historischer Gesamtzusammenhänge führen können. Dies betrifft sowohl genuin historische Methoden als auch interdisziplinäre Ansätze, wie beispielweise die soziologische Netzwerkforschung, oder junge Disziplinen, wie die Digital Humanities. Hier ist an eine Bearbeitung von Quellenmaterial in einem zuvor unmöglichen Umfang zu denken, die nun durch Mittel der automatischen Texterkennung und Schlagwortbildung sinnhaft wird. Ähnlich verhält es sich mit der Nutzbarmachung bekannter aber zuvor unleserlicher Quellen durch computergestützte Transkriptionsverfahren, wodurch in ein neuer Quellenbestand eröffnet wird.[8]
Neben neuen Quellen oder Methoden kann auch eine Veränderung des sozialen Werte- und Normenkontextes einer Gesellschaft, in der historische Forschung betrieben wird, die Neuevaluation bestehender Wissensschätze im Sinne einer Orientierungsfähigkeit notwendig machen. Vormals wenig beachtete Themen, etwa der Sozial- oder Geschlechtergeschichte, können in den Fokus rücken oder bestehende Bewertungen, beispielsweise von bzw. durch koloniale Begrifflichkeiten, kritisch hinterfragt werden. Verändern sich die Normen und Werte einer Gesellschaft verändert sich auch der Referenzrahmen, mittels dessen Historiker:innen Zustände, Prozesse, Personen und Ereignisse der Vergangenheit bewerten. Oftmals kommen mit diesen veränderten Perspektiven auch neue Fragen an die Vergangenheit auf, die überhaupt erstmalig bearbeitet werden können. Ähnliches Geschieht, wenn durch Ereignisse in der Gegenwart neue Orientierungsbedürfnisse durch Verunsicherungen entstehen, zu deren Befriedigung Vergangenheit befragt wird. Als Beispiel hierzu kann ein größeres Interesse an der Umweltgeschichte vor dem Hintergrund der Klimakatastrophe gesehen werden oder auch, wie Aviezer Tucker anführt, das Interesse an dem totalitären Experiment der Täufer im Münster des 16. Jahrhunderts vor dem Hintergrund des Aufkommens des Totalitarismus im 20. Jahrhundert. In gleichem Maße führen auch Prozesse, die erst kürzlich zu einem Abschluss gekommen sind zu neuen Bedürfnissen nach einer historischen Aufarbeitung, die im laufenden Entwicklungsprozess nicht möglich gewesen war. Exemplarisch könnte dies am Beispiel des Epochenjahres 1989 erörtert werden.[9]

Abb.: Kritischer Rationalismus in der Geschichtswissenschaft (eigene Darstellung).
Der Ansatz einer legitimen Revision im Kontext historisch arbeitender Disziplinen steht, wie die Formulierung bereits vermuten lässt, einem problematischen und illegitimen Geschichtsrevisionismus gegenüber. Allerdings ist revisionistisch durch die starke negative Besetzung und Verbindung zu illegitimer Revision kaum noch als Forschungsbegriff präsent. Die Verwendung des Begriffs Geschichtsrevisionismus ist wiederum umstritten, da sie sowohl als Fremd- als auch als Selbstzuschreibung den Narrationen von illegitimen Geschichtsrevisionist:innen eine augenscheinliche Legitimität zugesteht. Einige Historiker:innen verwenden daher alternative Begriffe, wie den der Geschichtsleugnung, der allerdings nicht in gleichem Maße verbreitet ist. Insbesondere im anglo-amerikanischen Bereich findet revisionism hingegen weiterhin Anwendung im Sinne legitimer wissenschaftlicher Erneuerung[10] und in der französischen wie auch englischen Forschungslandschaft wird ein illegitimer Geschichtsrevisionismus unter starkem Bezug zur Leugnung von Holocaust und weiteren Völkermorden als negationism bzw. négationnisme[11] oder auch alt-histories[12] gefasst.
[1] Siehe Burkhardt, Hannes: Mythosmaschine Twitter? Fakten und Fiktionen im Social Web zu Rudolf Heß und der Bombadierung Dresdens 1945. In: ZfGd (2019), 42-56:42f.
[2] Siehe Hinz, Felix/Körber, Andreas: Warum ein neues Handbuch zu Geschichtskultur – Public History – Angewandter Geschichte? In: Dies. (Hrsg.): Geschichtskultur – Public History – angewandte Geschichte. Geschichte in der Gesellschaft. Medien, Praxen, Funktionen. Göttingen 2020, 9-36: 10f.
[3] Geiss, Peter: Objektivität als Zumutung. Überlegungen zu einer postnarrativistischen Geschichtsdidaktik. In ZFGD (2019), 27-41: 38.
[4] Siehe Jeismann, Karl-Ernst: „Geschichtsbewußtsein“ als zentrale Kategorie der Didaktik des Geschichtsunterrichts. In: Ders. / Wolfgang Jacobmeyer (Hrsg.): Geschichte und Bildung. Beiträge zur Geschichtsdidaktik und zur historischen Bildungsforschung. Paderborn 2000, S. 46-73: 49.
[5] Bundesamt für Verfassungsschutz (Hrsg.): Kompendium des BfV. Darstellung ausgewählter Arbeitsbereiche und Beobachtungsobjekte. Köln 2018, 24.
[6] Zum schwierigen Verhältnis von Geschichte und Faktizität bzw. Konstruktion siehe unter anderem Koselleck, Reinhart: Fiktion und geschichtliche Wirklichkeit. In: Carsten Dutt (Hrsg.): Vom Sinn und Unsinn der Geschichte. Aufsätze und Vorträge aus vier Jahrzehnten. Berlin 2010, 80-95; Rausch, Gebhard: Konstruktivismus und die Tradition der Historik. In: ÖZG 8 (1997) H. 1, 45-75; und White, Hayden: Auch Klio dichtet oder die Fiktion des Faktischen. Studien zur Topologie des historischen Diskurses. Stuttgart 1991. Zur Subjektivität und Standortbindung siehe Koselleck, Reinhart: Vergangene Zukunft. Zur Semantik geschichtlicher Zeiten. Frankfurt aM 1979, 176-207.
[7] Maßgeblich ist hierzu auf Karl Popper, den Verfechter einer empirisch-analytischen Wissenschaft, zu verweisen. Popper steht für eine logisch-planmäßige, dogmenfreie, nicht-positivistische und rationale Herangehensweise an wissenschaftliche Fragestellungen, die eine Induktionslogik ablehnt und entsprechend zwar eine Widerlegung, nie aber eine endgültige Verifikation von Aussagen als möglich ansieht. Intersubjektivität und Nachprüfbarkeit als zentrale Gütekriterien ermöglichen es, die gegenwärtige Gültigkeit einer Aussage zu beurteilen. Auf einer sozio-politischen Ebene tritt der Kritische Rationalismus für eine offene, pluralistische und sich allmählich reformierende Gesellschaft ein. Poppers zentrale Schriften hierzu sind seine Logik der Forschung. Zur Erkenntnistheorie der modernen Naturwissenschaft (1935) und Die beiden Grundprobleme der Erkenntnistheorie (Manuskripte 1930-1933, vollständig erschienen 1979) sowie, unter der sozialkritischen Prämisse, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (1945). Siehe hierzu Lamnek, Siegfried: Kritischer Rationalismus. In: Gerd Reinhold (Hrsg.): Soziologie-Lexikon. München/Wien 42000, 374. 122f; und Pehle, Heinrich/Brinkmann, Heinz-Ulrich: Kritischer Rationalismus. In: Everhard Holtmann (Hrsg.): Politik-Lexikon. München/Wien 32000, 329.
[8] Tucker, Aviezer: Historiographic revision and revisionism. The evidential difference. In: Michael Kopeček (Hrsg.): Past in the making. Historical revisionism in Central Europe after 1989. Budapest/New York 2008, 1-14:1-2.
[9] Ebd.
[10] Ein willkürlicher Themenquerschnitt an Publikationen der jüngeren Zeit zeigt bei Artikeln und Monographien gleichermaßen Titel wie Black, Jeremy: Kings, nobles and commoners. States and societies in early modern Europe. A revisionist history. London 2004; Hagedorn, John: Race not space. A revisionist history of gangs in Chicago. In: The journal of African American History, 91 (2006) H. 2, 194-208; Keller, Robert: The Kennedy-Johnson Tax Cut. A revisionist history. In: The Journal of Economic History, 61 (2001) H. 2, 571-573; Ko, Dorothy: Cinderella’s sisters. A revisionist history of footbinding. Berkeley 2007; McGregor, Gaile: Domestic blitz. A revisionist history of the Fifties. In: American Studies. 34 (1993) H. 1, 5-33; Salemink, Oscar: Trading goods, prestige and power. A revisionist history of lowlander-highlander relations in Vietnam. In: Peter Boomgaard (Hrsg.): Linking destinies. Trade, towns and kin in Asian history. Leiden 2008, S. 51-70; Scot, Jamie: A revisionist history. How archives are used to reverse the erasure of Queer people in contemporary history. In: QED, 1 (2014) H. 2, 205-209; Sidney, Benjamin/Schwantes, Michael: The train and the telegraph. A revisionist history. Baltimore 2019; Sissoko, Carolyn: The Origins of the classical gold Standard. A revisionist history. In: International Political Economy. Monetary Relations eJournal, (2019), 1-23. DOI: http://dx.doi.org/10.2139/ssrn.3191289. Noch breiter wird die Auswahl, sobald die historische Perspektive innerhalb anderer Disziplinen wie Jura oder Medizin einbezogen wird, bei denen legitime revisionistische Rückblicke auf bestimmte Erkenntnisaspekte durchaus üblich sind.
[11] Die Begriffsbildung geht zurück auf Henry Roussos 1987 erschienenes Buch Le Syndrome de Vichy. De 1944 à nos jours und bezog sich zunächst konkret auf Aspekte der Holocaustleugnung. Er wird seither aber auch weiter gefasst verwendet. Für eine weiterführende Auseinandersetzung siehe Igounet Valérie: Histoire du négationnisme en France. Paris 2000.
[12] Alt-history bezeichnet mutwillige Falschdarstellung der Vergangenheit zur Entwicklung einer alternativen Geschichtserzählung, die zur alleinigen Autorität stilisiert wird. Hier reihen sich auch die Behauptungen alternativer Fakten und einer „Lügenpresse“ als vermeintliche Träger politisch erwünschter Weltsichten ein. Valencia-García, Louie Dean: Far-right revisionism and the end of history. In: Ders. (Hrsg.): Far-right Revisionism and the end of history. Alt/Histories. London 2020, 3-26: 7.
Sammelband geschichtsdidaktischer Texte auf Portugiesisch
Auf der Konferenz 20. Konferenz „Educação Histórica: confrontações com a História“, die zugleich der „V Congresso Ibero-americano de Educação Histórica“ und das „XIII Seminário Internacional Tecnologias Digitais da Informação Comunicação e Educação Histórica nos Países Ibero-americanos“war, präsentierten Prof. Dr. Marília Gago und Prof. Dr. Marcelo Fronza von der Universidade Federal do Mato Grosso ein Buch mit portugiesichen Übersetzungen einiger meiner Texte:
Körber, Andreas (2023): Formando a consciência histórica em direção a uma aprendizagem histórica transcultural. das abordagens conceituais à organiação das competências historicas. 1st ed. Edited by Marília Gago, Marcelo Fronza. Curitiba: WAS Ediçoes.
Vortrag auf der 20. LAPEDUH-Konferenz in Brasilien
Körber, Andreas (30.10.2023): „History (Teacher) Education Disrupted?“ [„Educação Histórica (de Professores) interrompida?“] Key-Note-Vortrag auf der Konferenz „Educação Histórica: confrontações com a História“; 20. LAPEDUH, zugleich „V Congresso Ibero-americano de Educação Histórica“ und „XIII Seminário Internacional Tecnologias Digitais da Informação Comunicação e Educação Histórica nos Países Ibero-americanos“. Curitiba (Brasilien). Universidade Federal do Paraná.
Ende Oktober/Anfang November habe ich auf Einladung der Kolleg*innen des Laboratório de Pesquisa em Educação Histórica (LAPEDUH) an der Universidade Federal de Paraná (UFPR) in Curitiba (Brasilien), insbesondere Prof. Dr. Maria Auxiliadora Moreira dos Santos Schmidt, an deren 20. Konferenz „Educação Histórica: confrontações com a História“ teilgenommen, die zugleich der „V Congresso Ibero-americano de Educação Histórica“ und das „XIII Seminário Internacional Tecnologias Digitais da Informação Comunicação e Educação Histórica nos Países Ibero-americanos“ war, und dort einen Vortrag gehalten mit dem Titel „History (Teacher) Education Disrupted?“ bzw. „Educação Histórica (de Professores) interrompida?“ (Live-Übersetzung ins Portugiesische durch Prof. Dr. Marília Gago, Braga, PT).
Geschützt: Historische Kompetenz(en) in der digitalen Geschichtskultur – ein erster Aufriss [unfertig]
Vortrag zu Möglichkeiten und Grenzen einer Replikation von YOUTH and HISTORY auf der internationalen Konferenz HEIRNET 2023 in Stockholm
Körber, Andreas (01.09.2023): A Replication of YOUTH and HISTORY after 30 years? Necessity – Chances – Challenges. Based on a structural comparison of a pre-pilot study-data with 1995. HEIRNET Conference; 31.08.-02.09.2023. Stockholm (Schweden), 01.09.2023.
Heute habe ich erste Auswertungen einer (kleinen) Pilotstudie zu Fragen der Möglichkeiten und Grenzen einer Replikation von YOUTH and HISTORY (Angvik /v.Borries 1997) auf der Konferenz des History Educators International Research Network (HEIRNET 2023) in Stockholm vorgestellt:
Körber, Andreas (01.09.2023): A Replication of YOUTH and HISTORY after 30 years? Necessity – Chances – Challenges. Based on a structural comparison of a pre-pilot study-data with 1995. HEIRNET Conference; 31.08.-02.09.2023. Stockholm (Schweden), 01.09.2023.
Geschichte in der Digitalität: Pluralisierte und simulierte Mono-, Oligo- sowie Multiperspektivität in Social Media und generativer KI? – Eine Hypothese (v1; unfertig)
Körber, Andreas (2023): Geschichte in der Digitalität: Pluralisierte und simulierte Mono‑, Oligo- sowie Multiperspektivität in Social Media und generativer KI? — Eine Hypothese. v1; unfertig. In: Historisch denken lernen [Blog des AB Geschichtsdidaktik; Universität Hamburg], 16.07.2023. Online verfügbar unter https://historischdenkenlernen.blogs.uni-hamburg.de/geschichte-in-der-digitalitaet-pluralisierte-vs-simulierte-mono-sowie-multiperspektivitaet-in-social-media-und-generativer-ki-eine-hypothese-v1-unfertig/.
Ein schneller Gedanke zu digitaler Geschichtkultur.
Jöran Muuß-Merholz hat einmal [vornehmlich in Bezug auf das Bildungswesen] die These vertreten, die Digitalität sei wesentlich ein „großer Verstärker“1, der nicht so sehr neue Facetten von Medienkulturen hervorbringe, als vielmehr ihre Ausmaße und Wirkungsweisen maximiere.
Kann es sein, dass dies auch und gerade für eine wesentliche Facette von historischem Denken und Geschichtsschreibung in der Kultur der Digitalität zutrifft, nämlich auf die Art und Weise, wie die theoretisch gut etablierte Unhintergehbarkeit von Perspektivität sich im Historischen Denken und in seinen Produkten (historischen Aussagen, Narrativen) manifestiert – und wie gut erkennbar sie ist?
Ich habe die Vermutung, dass wenigstens einige der gegenwärtigen „digitalen Medien“ dies in durchaus unterschiedlicher Weise tun, wobei ich unter (historischen bzw. geschichtskulturellen) „Perspektiven“ hier die auf zeitliche, gesellschaftliche, politische, kulturelle Positionierungen sowie auf (davon nicht unabhängige, aber nicht von diesen und ihren Kombinationen abschließend determinierten) individuellen Interessen, Vorlieben etc. beruhenden Komplexe aus (zeitlichen) Orientierungsbedürfnissen, Interessen und Fragen an Geschichte, Komplexe aus Deutungs- und Erklärungsmustern und die aus ihren resultierenden Blickrichtungen auf Vergangenes zum Zwecke gegenwärtiger Orientierung verstehe. Solchen Perspektiven liegen also — und das ist hier bedeutsam — „reale“ bzw. „tatsächliche“ Unterschiede in Erlebnissen, Erfahrungen, Überzeugungen, Interessen, Bedürfnissen etc. zugrunde. Perspektiven in diesem geschichtsdidaktisch bedeutsamen Sinne haben immer einen Bezug zu nicht nur nur theoretischen, sondern lebensweltlichen Orientierungsbedürfnissen.
- Die sogenannten „Sozialen Medien“ (etwa Facebook, Twitter, Instagram, TikTok) erleichtern und verstärken etwas, was es auch schon in der Schrift- und auch in oral kommunizierenden Medien gab und gibt – diese Medienregimes lösen einander ja nicht ab, sondern überlagern und ergänzen einander,2 was dort aber durch die Kombination der technisch-medialen Möglichkeiten und ihrer gesellschaftlichen, institutionellen und wirtschaftlichen Institutionalisierung deutlich eingeschränkt war, nämlich die Beteiligung prinzipiell (nicht aber real) aller an der Geschichtskomunikation einer Gesellschaft auch als Autor*innen, als Konstrukteur*innen historischen Sinns und historischer Aussagen mit über ihre jeweils eigene individuelle Perspektive und Orientierungsbedüfnisse hinausreichendem Geltungsanspruch.
Die Möglichkeit zur auch re-konstruktiven und „sprechenden“ Teilhabe an der Geschichtskommunikation der Gesellschaft ist auch in der „digitalen (Geschichts-)Kultur“ keineswegs demokratisch, d.h. grundlegend egalitär organisiert, aber die Basis derjenigen, die mit eigenen Re-Konstruktionen von Vergangenem, mit eigenen narrativ strukturierten Aussagen über ihren engeren Kreis von Bekannten, ihre peer-groups hinaus „Gehör finden“ können, erscheint deutlich ausgedehnt. Das bedeutet aber ebensowenig, dass die Befähigung all dieser Akteur*innen in der digitalen Geschichtskultur sich quasi automatisch hinreichend mit entwickelt – weshalb Geschichtsunterricht gerade auch in staatlicher Mandatierung weiterhin und sogar verstärkt Bedeutung hat — wenn auch mit wesentlicher Verschiebung der Zwecke, Lehr- und Lernziele (siehe unten). Strukturell bedeutet es aber auch, dass in der digitalen und auch nur ansatzweise hinsichtlich der Autor*innen-Basis erweiterten Geschichtskultur grundlegend mehr und andere Perspektiven präsent sind und in die gesellschaftlich vorfindlichen narrativen Aussagen Eingang finden, ohne dass dies grundsätzlich immer transparent ist.
Soziale Medien scheinen — so meine Hypothese — somit Verstärker*innen der Vielfalt und Präsenz unterschiedlicher Perspekviten und mit ihnen verbundener Geschichtsinteressen, -deutungen, -wertungen etc., die für eine verantwortbare Teilhabe an dieser „diversifizierten“, gesteigert pluralen (nicht aber egalitären) Geschichtskultur erkannt und reflektiert werden müssen.
„Gesteigert“ divers bzw. plural sind die in derart auch (nicht allein) durch soziale Medien kommunizierenden Geschichtkulturen vorhandenen Perspektiven dabei im Vergleich zu den in den dominant schriftlichen bzw. durch multimediale Massenmedien gekennzeichneten Kulturen vornehmlich insofern, als dort abseits des „kommunikativen Gedächtnisses“ im sozialen Nahraum der Bürger*innen die wesentlichen Facetten des sozialen und kulturellen Gedächtnisses und der Geschichte vornehmlich darin bestanden, dass von überwiegend wenigen, spezialisierten Experten (Historiker*innen, Journalist*innen, Publizist*innen, Lexikonredaktionen, auch Zeitzeug*innen etc.); also im weiteren Sinne professionalisierten „Redaktionen“ verfasste, integrierende Geschichtserzählungen undirektional über diese Massenmedien „disseminiert“ wurden und die große Mehrzahl der Mitglieder dieser Gesellschaft (wiederum außerhalb des kommunikativen Nahraums) weitgehend als Rezipient*innen, nicht als Autor*innen oder Sprecher*innen fungierten.
Das wurde und wird durch die schon seit langem etablierten „Rückkanäle“ dieser Medien (etwa in Form von Leser*innen-Briefen, Anruf-Sendungen …) zwar ansatzweise relativiert, aber doch nur ansatzweise.3
In diesen Schrift-, Audio-, Video- und sie kombinierenden Multimedialen Kulturen herrschte so — das wäre meine These — eine stark eingeschränkte Vielfalt von Perspektiven in der Geschichtskommunikation vor, die zudem davon geprägt war, dass — etwa in wesentlichen Teilen dieser Kultur, nämlich vielen Historiker*innen-Texten, schulischen Geschichtsmedien etc. — Multi- oder Pluri-Perspektivität insofern nur eine untergeordnete Rolle spielte, als nationale, regionale oder auch anders (etwa auch entlang sozialer Klassen oder Milieus) konstitutierte „Master Narrative“ eher eine von den sie verantwortenden Wenigen (den Redaktionen) integrierte Perspektive vorherrschte, die als für alle Adressat*innen, Rezipient*innen etc. gleichermaßen relevant, als auch die ihre ausgegeben und präsentiert wurde. Das galt und gilt selbst dort, wo nicht im strengen Sinne die Vorstellung einer einzigen, alle denkbaren Perspektiven integrierenden „wahren Geschichte“ unterstellt wurde, sondern von getrennten Geschichten einzelner Kollektive (vornehmlich Nationen) die Rede war.
Es ist diese zuvor dominante eher Oligo- oder gar scheinbare Mono-Perspektivität der nicht-sozial-medialen Geschichtskommunikation, die durch diese nicht offen und explizit infrage gestellt, sondern durch eine zunächst (?) unüberschaubare Vielfalt perspektivisch unterschiedlicher – und das heißt eben auch: unterschiedliche Erlebens-, Erfahrungs-, Interessen-, Fragehorizonte, mit verschiedenen sozialen, kulturellen und politischen Orientierungsbedürfnissen, ebenso aber ensprechenden Geltungsansprüchen, Überzeugungs- oder auch nur Überredungs- und ggf. auch Manipulations-bedürfnissen komplementiert wird — und zwar ohne dass die Geschichtskultur auch nur eine spezifische „Sprache“ zur Markierung dieser nunmehr immer noch unhintergehbaren, aber radikalsierten Perspektivität gefunden hätte. Fast alle dieser radikal multi-perspektivischen (kontroversen) Geschichten — so ist meine Vermutung — werden in der Sprache der unterstellten Oligo- oder Monoperspektivität formuliert und erscheinen so als ihre jeweilige Perspektivität verschleiernde Varianten der „einen“ Geschichte. - Instanzen generativer „Künstliche Intelligenz“ auf der Basis von „Large Language Modulen“ — wie etwa „ChatGPT“ — als zweites Phänomen der rezenten digitalen Kultur(en) hingegen scheinen der Geschichtskultur bzw. der geschichtskulturellen Komunikation annähernd das Gegenteil hinzuzufügen — nämlich eine neue Form integrierter Oligo- oder gar Monoperspektivität, die der Form nach denen des vor-digitalen Geschichtsregimes unidirektionaler Dissemination von mehr oder weniger durch die (tatsächlich oder scheinbare) Professionalität der sie verantwortenden Redaktionen beglaubigten Geschichten ähnelt — nur, dass nun die integrierte Perspektive historisch vermeintlich „wahrer“ Geschichten nicht einmal sozial und professionell partikularen und universalisierten Pespektiven, Interessen und Geltungsansprüchen beruhen, denen aber „realweltliche“ Erlebens- und Erfahrungsräume zugrunde lagen, sondern nur mehr auf der Basis der Large Language Module errechnete Integrale gemeinschaftlicher Perspektivität. Äußerlich düften — so meine Vermutung — Geschichtsnarrative als Output von LLM und „KI“ klassischen, oligo- oder monoperspektivischen Geschichtsdarstellungen der Printkulturen gleichen, insofern oder zumindest soweit auch die „Prompts“, die Orientierungsbedürfnissen enstprechenden Fragen an ChatGPT oder andere generative-KI-Tools die Möglichkeit solcher mono- bzw. oligoperspektiver Geschichtsaussagen unterstellen und den Output solcher anstreben.
Aber auch dort, wo Prompts an KI-Generatoren Perspektivität implizieren und diese aufordern, Geschichte(n) aus bestimmten einzelnen oder auch mehreren Perspektiven darzustellen, könne differenzierende Resultate nicht „realweltliche“ Perspektiven und somit eine Multiperspektivität oder Kontroversität / Pluralität repräsentieren und in historischen Sinn umsetzen, sondern alle diese Perspektiven wären/sind dann „lediglich“ errechnete, intransparent re-konstruierte „Perspektiven“, denen keine realweltlichen Erlebens-, und Erfahrungsbestände, ihnen zuzuordnende Orientierungsbedürfnisse und resultierende Interessen und Fragen an Vergangenes, erfahrungsbasierte Deutungsmuster etc. zugrundeliegen, sondern lediglich Simulationen von (Multi-)Perspektivität.
Es ist anzuerkennen, dass die Wirkungen digitaler Medien auf die Geschichts- und Erinnerungskultur kaum zu unterbinden sind, unabhängig davon, wie man sie bewertet. Auch die Wirksamkeit gesetzlicher Regulierungen dürfte begrenzt sein. Daher müssen Gesellschaften, die hauptsächlich mittels digitaler Medien und anderer multimedia-Anwendungen (wie Computerspielen und Simulationen) über Vergangenes und seine Bedeutung für die gegenwärtige Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Mitglieder kommunizieren, ihre Mitglieder befähigen, mit dieser Vielfalt umzugehen.
In der „digitalen Geschichtskultur“ geht es somit nicht mehr darum, durch Geschichte und Geschichtsunterricht eine Kohärenz der Geschichtsvorstellungen und Orientierungen herzustellen, wie es in früheren nationalen Kulturen üblich (und wohl schon dort zumindest teilweise dysfunktional) war. Stattdessen geht es darum, die Mitglieder als vielfältige und diverse, sozial eingebundene Individuen zu befähigen, Kohäsion zu erreichen.4
Das setzt die mentale und emotionale Fähigkeit zu „Ambiguitätstoleranz“ ebenso voraus wie Kompetenzen historischen Denkens,5 in denen de-konstruktive (narrations-analytische) Fähigkeiten mindestens so gewichtet sind wie re-konstruktive (synthetische) und kommunikative — einschließlich der Fähigkeit(en), Perspektiven zu erkennen, zu re-konstruieren und perspektivische Geschichtsaussagen auf ihre nicht Triftigkeit/Plausibilität zu analysieren, und das nicht nur mehreren Dimensionen (empirische, normative, narrative und theoretische Plausibilität; vgl. Rüsen 2013), sondern diese wiederum in multi-perspektivischer Bezugnahme. Auch gesteigerte Triftigkeit (Rüsen 1986; 2013) impliziert eben nicht Kohärenz (also gleichartiges Vertrauen aller in dieselben Geschichten), sondern Kohäsion, d.h. die Fähigkeit, auch angesichts perspektivischer Unterschiede und in ihr miteinander vernünftig über Geschichte zu kommunizieren und auch über Unterschieden (etwa angesichts der „Vielfalt der Kulturen“; Rüsen 1998) neue [geschichts-; AK]-Kulturalitäten (Rathje 2006/2008/2009) zu errichten.
- Muuß-Merholz, Jöran (2019): Der große Verstärker. Spaltet die Digitalisierung die Bildungswelt? – Essay. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. Online verfügbar unter https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/293120/der-grosse-verstaerker/. [↩]
- In diesem Sinne ist, wie auch von Muuß-Merholz (wie Anm 1) vermerkt, die Gegenüberstellung unterschiedlicher Lehr-/Lernverständnisse in unterschiedlichen Epochen durch Lisa Rosa problematisch. Die von ihr erst der Digitalität zugeschriebenen Konzepte lernerzentrierter Bildung etc. waren vielmehr schon im „Buchdruckzeitalter“ möglich und auch bereits in progressiven Konzepten verankert, u.a. durch die Kommunikationsstrukturen aber kaum dominant geworden. Vgl. Rosa, Lisa: Lernen im digitalen Zeitalter. eEduca. Leipzig, 24.11.2017. Online verfügbar unter https://shiftingschool.wordpress.com/2017/11/28/lernen-im-digitalen-zeitalter/. [↩]
- Vgl. auch Körber, Andreas (2002): Neue Medien und Informationsgesellschaft als Problembereich geschichtsdidaktischer Forschung. In: ZfGd 1, S. 165–181. [↩]
- Vgl. hierzu Rathje, Stefanie (2009): Der Kulturbegriff. Ein anwendungsorientierter Vorschlag zur Generalüberholung. In: Alois Moosmüller (Hg.): Konzepte kultureller Differenz. Münster, New York, München, Berlin: Waxmann (Münchener Beiträge zur interkulturellen Kommunikation, 22), S. 83–107; Rathje, Stefanie (2006): Interkulturelle Kompetenz. Zustand und Zukunft eines umstrittenen Konzepts. In: Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht 11 (3). Online verfügbar unter https://zif.spz.tu-darmstadt.de/jg-11-3/docs/Rathje.pdf; Rathje, Stefanie (2014): Multikollektivität. Schlüsselbegriff der modernen Kulturwissenschaften. In: Stephan Wolting (Hg.): Kultur und Kollektiv. Festschrift für Klaus P. Hansen. Unter Mitarbeit von Klaus P. Hansen. Berlin: wvb Wissenschaftlicher Verlag Berlin, S. 39–59. [↩]
- Körber, Andreas; Schreiber, Waltraud; Schöner, Alexander (Hg.) (2007): Kompetenzen historischen Denkens. Ein Strukturmodell als Beitrag zur Kompetenzorientierung in der Geschichtsdidaktik. Neuried: Ars Una (Kompetenzen, 2). Online verfügbar unter http://edoc.ku-eichstaett.de/1715/1/1715_Kompetenzen_historischen_Denkens._Ein_Strukturmodell_al.pdf.; Körber, Andreas (2022): Kompetenzmodelle in der Geschichtsdidaktik. In: Georg Weißeno und Béatrice Ziegler (Hg.): Handbuch Geschichts- und Politikdidaktik. 1st ed. 2022. Wiesbaden, Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden; Springer VS, S. 3–16. [↩]
Gastvortrag an der Leibniz-Universität Hannover
Körber, Andreas (4.7.2023): „Begegnung mit dem zeitlich Fremden? Funktionen von und Ansprüche an ein alteritätsorientiertes historisches Denken.“ Gastvortrag am Fachgebiet Alte Geschichte der Leibniz-Universität Hannover. Hannover 4.7.2023.
Körber, Andreas (4.7.2023): „Begegnung mit dem zeitlich Fremden? Funktionen von und Ansprüche an ein alteritätsorientiertes historisches Denken.“ Gastvortrag am Fachgebiet Alte Geschichte der Leibniz-Universität Hannover. Hannover 4.7.2023.

