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[Sor­ry, das neue The­me der UniHH hat der­zeit offen­kun­dig Pro­ble­me mit der Dar­stel­lung von Tabel­len. Ich bekom­me das noch nicht bes­ser hin und muss mir Hil­fe besor­gen. AK]

In den letz­ten Wochen nimmt die öffent­li­che Dis­kus­si­on um den (ggf. auch nur ver­meint­li­chen) Lehr­per­so­nen­man­gel und Maß­nah­men zu sei­ner Begeg­nung (von “Behe­bung” wird man wohl kaum spre­chen kön­nen) an Fahrt auf. In die­sem Zusam­men­hang wer­den unter ande­rem der ver­stärk­te von Quer- und Seiteneinsteiger*innen in das Lehr­amt mit ent­spre­chen­den Maß­nah­men dis­ku­tiert wie auch der deut­lich früh­zei­ti­ge­re Ein­satz von Stu­die­ren­den in “klas­si­schen” Lehr­amts­stu­di­en­gän­gen auch im Unter­richt — bis hin zu For­de­run­gen nach der regel­haf­ten Ein­füh­rung von Teil­zeit- und auch dua­len Studiengängen.

Der Ein­satz von Lehr­amts­stu­die­ren­den nicht nur in unter­richts­be­glei­ten­den und ‑ergän­zen­den Pro­gram­men (Haus­auf­ga­ben­hil­fe etc.), son­dern auch als regu­lä­res Lehr­per­so­nal ist aber nicht erst in letz­ter Zeit ein The­ma. Seit Jah­ren beglei­tet uns in der uni­ver­si­tä­ren Lehr­per­so­nen­bil­dung die­ses Phänomen.

 

In den letz­ten Wochen habe ich bei eini­gen Unter­richts­ver­wal­tun­gen der Bun­des­län­der meh­re­re Anfra­gen im Rah­men der Trans­pa­renz­ge­set­ze gestellt über a) die Bedin­gun­gen, die für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen exis­tie­ren, und b) über Sta­tis­ti­ken zu sol­chen Lehr­auf­trä­gen. Die Ergeb­nis­se sind (bis­lang) sehr durch­wach­sen und oft nicht völ­lig sys­te­ma­tisch. Auch lie­gen nicht alle bereits vor bzw. habe ich noch nicht alle sich­ten kön­nen. Auch habe ich jeweils erst nur eini­ge Ver­wal­tun­gen ange­schrie­ben, sozu­sa­gen als “Ver­suchs­bal­lon”, um etwa­ige wei­te­re Anfra­gen anders for­mu­lie­ren zu kön­nen. Die fol­gen­den Anga­ben erhe­ben somit kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit, son­dern sind ers­te Ver­su­che, etwas mehr Hin­wei­se zu bekommen.

Es ist somit auch nicht die End­fas­sung die­ser Sei­te, ohne dass ich der­zeit ver­spre­chen kann, wann ich wie­der mehr Arbeit dort hin­ein ste­cken kann.

 

Behör­de Fra­ge nach Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schulen Fra­ge nach dem Umfang des Ein­sat­zes nicht (voll­stän­dig) aus­ge­bil­de­ten Lerhpersonals Rück­fra­gen
KMK Anfra­ge (25.3.3023)
https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​v​o​r​a​u​s​s​e​t​z​u​n​g​e​n​-​f​u​e​r​-​d​i​e​-​v​e​r​g​a​b​e​-​v​o​n​-​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​n​-​a​n​-​s​c​h​u​l​en/
“1. Inwie­fern exis­tie­ren bun­des­ein­heit­li­che oder zwi­schen den Län­dern bzw. ihren Bil­dungs­ver­wal­tun­gen abge­stimm­te recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehar­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.“Ant­wort (31.3.2023):
“… ich neh­me Bezug auf Ihre Anfra­ge vom 25.03.2023 [#274026], mit wel­cher Sie sich über die Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len erkun­dig­ten. Ihre Fra­ge­stel­lung qua­li­fi­zie­ren wir als Bür­ger­an­fra­ge, die dem unmit­tel­ba­ren Anwen­dungs­be­reich des IFG Ber­lin nicht unter­fällt, wel­che wir Ihnen aber ger­ne wie folgt beant­wor­ten möch­ten: Über die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen” bestehen zwi­schen den Län­dern in der Regel kei­ne Abspra­chen. In der Regel wer­den im Schul­we­sen Lehr­kräf­te beschäf­tigt. Die­se müs­sen grund­sätz­lich eine auf der Basis von KMK-Beschlüs­sen abge­schlos­se­ne Aus­bil­dung nach­wei­sen. Über den nach­fol­gen­den Link gelan­gen Sie zu den wich­tigs­ten Beschlüs­sen zu die­sem The­men­ge­biet: https://​www​.kmk​.org/​t​h​e​m​e​n​/​a​l​l​g​e​m​e​i​n​b​i​l​d​e​n​d​e​-​s​c​h​u​l​e​n​/​l​e​h​r​k​r​a​e​f​t​e​.​h​tml Grund­sätz­lich steht der Umfang der Lehr­tä­tig­keit mit den Aus­bil­dungs­vor­aus­set­zun­gen in kei­nem Zusammenhang.”
https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​s​t​u​n​d​e​n​w​e​i​s​e​-​b​e​s​c​h​a​e​f​t​i​g​t​e​-​i​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​u​n​t​e​r​r​i​c​ht/

Anfra­ge (25.3.2023)
“… in Ihrer Doku­men­ta­ti­on Nr. 218 aus 2019 wei­sen Sie “stun­den­wei­se” in Schu­len (als Lehr­kräf­te) Beschäf­tig­te aus. Gem. FN 7 (S. XVIII) sind in der Kate­go­rie auch Lehr­amts­an­wär­ter und Refe­ren­da­re zuge­schla­gen wor­den, die über 50% eines Depu­tats unterrichten.
Ich bit­te (wenn vor­han­den auch auf Basis neue­rer Daten) um kon­kre­te Auf­schlüs­se­lung die­ser Kate­go­rie der “stun­den­wei­se Beschäf­tig­ten” (auch mit Unter­richts­um­fän­gen <50%) nach ihrem jewei­li­gen fach­li­chen und päd­ago­gi­schen Aus­bil­dungs­stand, inbesondere

- sol­che ohne jeg­li­che päd. Aus­bil­dung (etwa vor Auf­nah­me oder ganz ohne jeg­li­ches Studium)
 — in einem Lehr­amts­stu­di­um in der BA-Phase
 — in einem ande­ren Stu­di­en­gang in der BA-Phase
 — in Lehr­amts­stu­di­en­gang (MA/­MEd-Pha­se)
 — in einem ande­ren Stu­di­en­gang (MA/­MEd-Pha­se)
 — mit abge­schlos­se­nem Lehr­amts­stu­di­en­gang (M.Ed/1. StEx) ohne ggw. Referendatrait/​Vorbereitungsdienst
 — mit abge­schl. LA-Stu­di­en­gang, im Referendariat/​Vorbereitungsdienst
 — mit Waldorf-Lehrer-Ausbildung
 — Pensionäre
 — ande­re (etwa aus­länd. EU- bzw. nicht-EU-Lehramtsausbildung)
 — ande­re Kate­go­rien (ggf. aufschlüsseln)

… sofern ver­füg­bar nach Schul­form, Bun­des­land und Fach bzw. Fächer­grup­pe unterschieden.

Ihre For­mu­lie­rung, dass die­se Beschäf­tig­ten der genann­ten Grup­pe “zuge­schla­gen wur­den”, wenn sie > 50% unter­rich­ten, deu­tet dar­auf hin, dass dif­fe­ren­zier­te­re Daten vorliegen.”

 

Ant­wort (11.4.2023):

“ich neh­me Bezug auf Ihre Anfra­ge vom 25.03.2023 [#274023], mit wel­cher Sie um kon­kre­te Auf­schlüs­se­lung der Kate­go­rie der “stun­den­wei­se Beschäf­tig­ten” (auch mit Unter­richts­um­fän­gen <50%) nach ihrem jewei­li­gen fach­li­chen und päd­ago­gi­schen Aus­bil­dungs­stand baten.

Nach Rück­spra­che mit dem zustän­di­gen Fach­re­fe­rat kann ich Ihnen mit­tei­len, dass Daten hier­zu in unse­rem Hau­se nicht vor­han­den sind. Sie müss­ten sich mit Ihrer Anfra­ge unmit­tel­bar an die Län­der oder das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt wenden.”

Baden-Würt­tem­berg https://fragdenstaat.de/anfrage/lehrauftraege-an-schulen‑6/

Anfra­ge (25.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

 

Ant­wort vom 24. Mai 2023

zu 1. und 2:

“Grund­sätz­lich gilt in Baden-Würt­tem­berg, dass die Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber, die über eine in Baden-Würt­tem­berg erwor­be­ne oder als gleich­wer­tig aner­kann­te Lehr­be­fä­hi­gung ver­fü­gen, im Rah­men der ver­füg­ba­ren Stel­len und Mit­tel sowie nach dem regio­na­len Bedarf gemäß § 9 Beam­ten­sta­tus­ge­setz nach Eig­nung, Befä­hi­gung und fach­li­cher Leis­tung für die öffent­li­chen Schu­len in Baden-Würt­tem­berg ein­ge­stellt werden.
Sons­ti­ge Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber kön­nen mit dem Ziel einer dau­er­haf­ten Beschäf­ti­gung berück­sich­tigt wer­den, wenn der fächer­spe­zi­fi­sche Bedarf durch geeig­ne­te Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber mit abge­schlos­se­ner Lehr­amts­aus­bil­dung nicht abgedeckt
wer­den kann. Hier­bei ist in der Regel eine obli­ga­to­risch zu durch­lau­fen­de päd­ago­gi­sche Qua­li­fi­zie­rung vor­ge­se­hen. Mit erfolg­rei­chem Abschluss wird eine in Baden-Württem-
berg aner­kann­te Lehr­be­fä­hi­gung nebst Lauf­bahn­zu­gang erwor­ben. Die geöff­ne­ten Berei­che und Bewer­bungs­vor­aus­set­zun­gen wer­den über das zen­tra­le Online-Por­tal (www​.leh​rer​-online​-bw​.de) öffent­lich zugäng­lich vor­ge­hal­ten. Für die Aus­wahl gel­ten die
all­ge­mei­nen Grund­sät­ze für die Ein­stel­lung in den öffent­li­chen Dienst.

Dar­über hin­aus kön­nen zur Ver­mei­dung von nicht vor­her­seh­ba­ren, gra­vie­ren­den Unter­richts­aus­fäl­len, die anders nicht aus­gleich­bar sind, auf noch offe­ne Stel­len oder im Rah­men ver­füg­ba­rer Haus­halts­mit­tel Arbeits­ver­hält­nis­se ein­ge­gan­gen wer­den. Die Arbeits-
ver­hält­nis­se dür­fen nur befris­tet, in der Regel schul­jah­res­be­zo­gen, im Inter­es­se päd­ago­gi­scher Kon­ti­nui­tät gege­be­nen­falls auch durch­ge­hend bis zu Rück­kehr der zu ver­tre­ten­den Lehr­kraft, ver­ein­bart wer­den. Aus einer stun­den­wei­sen oder befris­te­ten Beschäf­ti­gung kann kein Anspruch auf Ein­stel­lung oder eine haupt­be­ruf­li­che Dau­er­be­schäf­ti­gung her­ge­lei­tet wer­den. Die befris­te­ten Stel­len wer­den vor­ran­gig an Lehr­amts­be­wer­be­rin­nen und Lehr­amts­be­wer­ber mit abge­schlos­se­ner bezie­hungs­wei­se aner­kann­ter Lehr­amts­aus­bil­dung nach Gesamt­qua­li­fi­ka­ti­on ver­ge­ben. Ste­hen Lehr­kräf­te mit aner­kann­ter Lehr­be­fä­hi­gung nicht zur Ver­fü­gung, kön­nen in begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len auch befris­te­te Ver­trä­ge mit Lehr­amts­an­wär­te­rin­nen und Lehr­amts­an­wär­tern zwi­schen Ers­ter Lehr­amts­prü­fung oder erfolg­rei­chem Abschluss eines auf ein Lehr­amt bezo­ge­nen Mas­ter­stu­di­ums und dem Beginn des Vor­be­rei­tungs­diens­tes sowie mit sons­ti­gen geeigne-
ten Bewer­be­rin­nen und Bewer­bern abge­schlos­sen wer­den. Quo­ten­re­ge­lun­gen exis­tie­ren in Baden-Würt­tem­berg in die­sem Zusam­men­hang nicht.
Schwer­be­hin­der­te und Gleich­ge­stell­te wer­den bei ent­spre­chen­der Eig­nung in allen Ver­fah­ren jeweils bevor­zugt eingestellt.

 

Ant­wort vom 24. Mai 2023:

“Nach­fol­gen­de Über­sicht weist den akti­ven Lehr­kräf­te­be­stand in Baden-Würt­tem­berg nach Schul­ka­pi­teln aus. Per­so­nen ohne in Baden-Würt­tem­berg aner­kann­te Lehr­be­fä­hi­gung und Lauf­bahn­zu­gang (sog. „Nicht­er­fül­ler“) sowie die befris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis­se sind dabei geson­dert ausgewiesen.”

Baden-Württemberg: aktiver Lehrkräftebestand in Baden-Württemberg nach Schulkapiteln

akti­ver Lehr­kräf­te­be­stand in Baden-Würt­tem­berg
nach Schul­ka­pi­teln aus. Per­so­nen ohne in Baden-Würt­tem­berg aner­kann­te Lehr­be­fä­hi­gung und Lauf­bahn­zu­gang (sog. „Nicht­er­fül­ler“) sowie die befris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis­se sind dabei geson­dert aus­ge­wie­sen. QUel­le: https://fragdenstaat.de/anfrage/lehrauftraege-an-schulen‑6/804424/anhang/02-antwortschreiben-docx_geschwaerzt.pdf

Bay­ern https://fragdenstaat.de/anfrage/lehrauftraege-an-schulen‑7/

Anfra­ge (25.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

Ant­wort 23.5.2023

Als Lehr­kräf­te wer­den in Bay­ern grund­sätz­lich Per­so­nen mit der Befä­hi­gung für ein Lehr­amt an öffent­li­chen Schu­len ein­ge­setzt  (vgl. die Vor­ga­ben des Baye­ri­schen Leh­rer­bil­dungs­ge­set­zes, BayLBG). Bei Vor­lie­gen der beam­ten­recht­li­chen Vor­aus­set­zung erfolgt die Ein­stel­lung a uf einer Plan­stel­le im Beamtenverhältnis.

Per­so­nen ohne Lehr­be­fä­hi­gung kom­men als Aus­hilfs­neh­mer an den baye­ri­schen  Schu­len bei vor­über­ge­hen­dem oder kurz­fris­tig auf­tre­ten­dem Ver­tre­tungs­be­darf zum Ein­satz – etwa, wenn eine Stamm­lehr­kraft ver­tre­ten wer­den muss, die bspw. wegen län­ge­rer Krank­heit aus­fällt oder sich in Eltern­zeit befin­det. Die befris­te­te Beschäf­ti­gung erfolgt nach den Vor­ga­ben des TV ‑L. Selbst­ver­ständ­lich gel­ten die arbeits — und haus­halts­recht­li­chen Vor­ga­ben. Die Schul­lei­tung ent­schei­det, ob Bewer­ber nach Eig­nung, Befä­hi­gung und fach­li­chen Leis­tun­gen als Ver­tre­tungs­kraft geeig­net sind. Dabei  gilt grund­sätz­lich ein Vor­rang für Laufbahnbewerber/​ ‑innen (Per­so­nen mit  Lehr­amts­be­fä­hi­gung). Schwer­be­hin­der­te Bewer­ber und Bewer­be­rin­nen wer­den bei gleich­wer­ti­ger Eig­nung, Befä­hi­gung und fach­li­cher Leis­tung bevor­zugt berücksichtigt.

Sofern sich die Fra­ge 3 auf den Umfang ein­ge­setz­ter Ver­tre­tungs­lehr­kräf­te bezieht, erhebt das Staats­mi­nis­te­ri­um für Unter­richt und Kul­tus kei­ne Daten nach den von Ihnen auf­ges chlüs­sel­ten Kategorien.

Die recht­li­chen Vor­ga­ben fin­den sie unter Geset­ze und Ver­ord­nun­gen (bay​ern​.de).

Ber­lin https://fragdenstaat.de/anfrage/lehrauftraege-an-schulen‑4/

Anfra­ge (1.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

Ant­wort (noch ausstehend)

https://fragdenstaat.de/anfrage/nicht-vollstaendig-akademisch-ausgebildete-lehrpersonen-an-schulen-primarstufe-sek-i-und-ii‑4/

Anfra­ge (11.3.2023)

“Anzahl (abso­lut) und Anteil der Unter­richts­stun­den an all­ge­mein­bil­den­den, beruf­bil­d­en­den und Schu­len für Son­der­päd­ago­gik, die der­zeit von Lehr­per­so­nen aus­ge­bil­det wer­den, die kei­ne Lehr­be­fä­hi­gung auf dem Wege der übli­chen Lehr­per­so­nen­bil­dung inne haben (aus­ge­nom­men: Lehr­per­so­nen im Vor­be­rei­tungs­dienst) — sowie der Umfang (in % einer gan­zen Stel­le bzw. Unterrichtsstunden/​Woche) und Art ihrer Beschäf­ti­gung und Auf­ga­ben (Unter­stüt­zung, Nach- und Haus­auf­ga­ben­hil­fem eigen­stän­di­ger Fach­un­ter­richt, Klassenleitung).

- Lehr­kräf­te ohne auch nur begon­ne­ne Lehrpersonenbildung
 — Lehr­kräf­te, die der­zeit ein Lehr­amts- oder Fach­stu­di­um absol­vie­ren (nach Art des Stu­di­ums — BA, MA, MEd. etc.) und
 — Lehr­kräf­te mit uni­ver­si­tä­rem bzw. PH-Lehr­amts-Abschluss aber ohne begon­ne­nen Vorbereitungsdienst/​Referendariat
 — Lehr­kräf­te, die einen fach­wis­sen­schaft­li­chen, nicht aber einen Lehr­amts-Stu­di­en­ab­schluss (BA /​ MA /​ Diplom, Magis­ter, Staats­examen) haben.”

 

Ant­wort (20.3.2023):

“Ihre Anfra­ge ist zustän­dig­keits­hal­ber an mich wei­ter­ge­lei­tet wor­den. Bit­te beach­ten Sie, dass die Ber­li­ner Schul­sta­tis­tik kei­ne Daten­la­ge zu den kon­kret erteil­ten Unter­richts­stun­den (abso­lut oder ante­lig) in Kom­bi­na­ti­on mit der indi­vi­du­el­len Qua­li­fi­zie­ruing der Lehr­kräf­te vor­neh­men kann. Ursa­che hier­für ist die feh­len­de Erhe­bung sol­cher Daten in Ber­lin. Um Ihrer Fra­ge­stel­lung trotz­dem nach­zu­kom­men, erhal­ten Sie anbei die Über­sicht zur Qua­li­fi­ka­ti­on der Ber­li­ner Lehr­kräf­te im aktu­ell lau­fen­den Schul­jahr 2022/​2023. […]”

https://fragdenstaat.de/anfrage/nicht-vollstaendig-akademisch-ausgebildete-lehrpersonen-an-schulen-primarstufe-sek-i-und-ii‑4/783736/anhang/b‑8-aktive-lk-rv-sart-quali.pdf

 

Anmer­kung: vgl. rechts neben­ste­hen­de Rückfrage

Bre­men https://fragdenstaat.de/anfrage/lehrauftraege-an-schulen‑2/

Anfra­ge (1.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

Ant­wort (1.4.2023)

“Ihr Antrag ist zustän­dig­keits­hal­ber an mich wei­ter gelei­tet wor­den. Dies bestä­ti­ge ich ger­ne. Da Anfra­gen auch Kos­ten aus­lö­sen kön­nen, bin ich berech­tigt, Ihnen die­se in Rech­nung zu stel­len. Für die nach § 10 Absatz 4 des Bre­mer Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zes mög­li­chen Kos­ten emp­feh­le ich Ihnen, zunächst unter : https://​www​.trans​pa​renz​.bre​men​.de/​v​o​r​s​c​h​r​i​f​t​_​d​e​t​a​i​l​/​b​r​e​m​e​n​2​0​1​4​_​t​p​.​c​.​6​7​7​7​2​.de zu recher­chie­ren. Ihr Anlie­gen wird von mir an den zustän­di­gen Fach­be­reich wei­ter­ge­lei­tet und geprüft. Sobald mir ein Ergeb­nis vor­liegt, wer­de ich mich mit Ihnen wie­der in Ver­bin­dung setzen.”

Ham­burg https://fragdenstaat.de/anfrage/lehrauftraege-an-schulen‑1/

Anfra­ge (1.4.2023):“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehar­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

Ant­wort (21.4.2023)

“wir bestä­ti­gen Ihnen hier­mit den Ein­gang Ihres Antrags nach dem Ham­bur­gi­schen Trans­pa­renz­ge­setz (HmbTG) vom 01.04.2023.Grundsätzlich gilt, dass Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber für einen Lehr­auf­trag die per­sön­li­che, fach­li­che und päd­ago­gi­sche Eig­nung für die Unter­richts­tä­tig­keit besit­zen. Es liegt in der Ver­ant­wor­tung der Schul­lei­tung, die für den Lehr­auf­trag benö­tig­te spe­zi­fi­sche Qua­li­fi­ka­ti­on zu defi­nie­ren und das Per­so­nal ent­spre­chend auszusuchen.Bezüglich der wei­ter­ge­hen­den Fra­gen wird Ihr Antrag hier­mit abgelehnt.”

https://fragdenstaat.de/anfrage/nicht-vollstaendig-akademisch-ausgebildete-lehrpersonen-an-schulen-primarstufe-sek-i-und-ii‑1/

Anfra­ge (11.3.2023):“Auf­ge­schlüs­selt nach Schul­stu­fe und ‑form, ggf. auch fachspezifisch:

Anzahl (abso­lut) und Anteil der Unter­richts­stun­den an all­ge­mein­bil­den­den, beruf­bil­d­en­den und Schu­len für Son­der­päd­ago­gik, die der­zeit von Lehr­per­so­nen aus­ge­bil­det wer­den, die kei­ne Lehr­be­fä­hi­gung auf dem Wege der übli­chen Lehr­per­so­nen­bil­dung inne haben (aus­ge­nom­men: Lehr­per­so­nen im Vor­be­rei­tungs­dienst) — sowie der Umfang (in % einer gan­zen Stel­le bzw. Unterrichtsstunden/​Woche) und Art ihrer Beschäf­ti­gung und Auf­ga­ben (Unter­stüt­zung, Nach- und Haus­auf­ga­ben­hil­fem eigen­stän­di­ger Fach­un­ter­richt, Klassenleitung).

- Lehr­kräf­te ohne auch nur begon­ne­ne Lehrpersonenbildung
 — Lehr­kräf­te, die der­zeit ein Lehr­amts- oder Fach­stu­di­um absol­vie­ren (nach Art des Stu­di­ums — BA, MA, MEd. etc.) und
 — Lehr­kräf­te mit uni­ver­si­tä­rem bzw. PH-Lehr­amts-Abschluss aber ohne begon­ne­nen Vorbereitungsdienst/​Referendariat
 — Lehr­kräf­te, die einen fach­wis­sen­schaft­li­chen, nicht aber einen Lehr­amts-Stu­di­en­ab­schliss (BA /​ MA /​ Diplom, Magis­ter, Staats­examen) haben.”

 

Ant­wort (22.3.2023):

“wir bestä­ti­gen Ihnen hier­mit den Ein­gang Ihres Antrags nach dem Ham­bur­gi­schen Trans­pa­renz­ge­setz (HmbTG) vom 11.03.2023.

Fol­gen­de Daten im Kon­text Ihrer Fra­ge­stel­lung bezo­gen auf die über 21.000 Lehr­kräf­te an den staat­li­chen Ham­bur­ger Schu­len lie­gen aus­ge­wer­tet vor:

Anteil von unbe­fris­tet beschäf­tig­ten Lehr­kräf­ten mit 1. und 2. Staats­examen von allen unbe­fris­tet beschäf­tig­ten Lehr­kräf­ten an staat­li­chen Schu­len (Stand 12/​2022)

Grund­schu­len: 97,5%
Son­der­schu­len /​ ReBBZ Bil­dung: 97,3%
Stadt­teil­schu­len: 96,3%
Gym­na­si­en: 99,0%
Beruf­li­che Schu­len: 92,4%
ins­ge­samt: 96,8%

unbe­fris­tet beschäf­tig­te Lehr­kräf­te ohne aka­de­mi­schen Abschluss (Stand 12/​2022) in %

Lehr­kräf­te an Grund­schu­len: 0,7%
Lehr­kräf­te an Son­der­schu­len: 0,2%
Lehr­kräf­te an Stadt­teil­schu­len: 0,7%
Lehr­kräf­te an Gym­na­si­en: 0,1%
Lehr­kräf­te an Beruf­li­chen Schu­len: 3,5%

Ihr Antrag wird im Übri­gen hier­mit abgelehnt.”

 

Rück­ant­wort meinerseits:
“Guten Tag,
vie­len Dank für die Über­sen­dung der Infor­ma­tio­nen, die aller­dings unvoll­stän­dig sind. Die Begrün­dung Ihrer Ableh­nung wei­ter­ge­hen­der Infor­ma­tio­nen als unbe­rech­tigt über­zeugt nicht. Sie ant­wor­ten auf Basis von Stel­len — gefragt war nach dem Anteil der Unter­richts­stun­den, der durch nicht oder nicht voll­stän­dig aus­ge­bil­de­te Lehr­per­so­nen erteilt wird. Die Beant­wor­tung nur auf Stel­len­ba­sis schließt offen­kun­dig den wesent­li­chen der auf Basis eines Lehr­auf­trags erteil­ten Unter­richts­stun­den aus.

Mit freund­li­chen Grüßen”

Hes­sen https://fragdenstaat.de/anfrage/lehrauftraege-an-schulen‑8/

Anfra­ge (25.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

Ant­wort verpätet
Meck­len­burg-Vor­pom­mern https://fragdenstaat.de/anfrage/lehrauftraege-an-schulen‑9/

Anfra­ge (25.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

Kon­kre­ti­sie­rung 23.5.2023
“haben Sie vie­len Dank. Mei­ne Anfra­ge bezog sich aus­g­rück­lich nicht auf Lehr­auf­trä­ge an Hosch­schu­len, son­dern sol­che in Schu­len. Es ist denk­bar, dass die­se bei Ihnen anders benannt wer­den. Ich korr­ri­gie­re und prä­zi­sie­re daher mei­ne Anfra­ge dahin­ge­hend, dass sie sich auf alle Arbeits­ver­hält­nis­se von Lehr­per­so­nal an Schu­len des All­ge­mei­nen Schul­we­sens han­delt, die nicht ver­be­am­tet oder unbe­fris­tet im Ange­stell­ten­ver­hält­nis ange­stellt sind sowie auf sol­che, die in Teil­zeit arbei­ten, ohne dass die­se auf einer Reduk­ti­on einer eigent­lich gege­be­nen vol­len Unter­richts­ver­pflich­tung (etwa aus fami­liä­ren Grün­den oder wgen Abord­nung etc.) beruht.”

Nie­der­sach­sen https://fragdenstaat.de/anfrage/lehrauftraege-an-schulen‑3/

Anfra­ge (1.4.2023)

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

Ant­wort (13.4.2023):

“Ihre Anfra­ge aus dem Por­tal “fra­ge­den­s­taat” wur­de zur Bear­bei­tung an das zustän­di­ge Refe­rat im Kul­tus­mi­nis­te­ri­um wei­ter geleitet.Das Land Nie­der­sach­sen ver­gibt kei­ne Lehr­auf­trä­ge für Beschäf­ti­gun­gen in den Schu­len, sodass die wei­te­ren genann­ten Punk­te nicht beant­wor­tet wer­den kön­nen. Nie­der­sach­sen bie­tet sowohl eine unbe­fris­te­te als auch eine befris­te­te Ein­stel­lung an, um im Schul­dienst tätig zu wer­den. Haupt­schwer­punkt ist die unbe­fris­te­te Ein­stel­lung im Beam­ten­ver­hält­nis, sofern die beam­ten­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen erfüllt wer­den; auf Wunsch kann eine Tarif­be­schäf­ti­gung erfolgen.Auf der Bewer­bungs­platt­form www. EIS​-Online​.nie​der​sach​sen​.de wer­den die­se Stel­len qua­si ganz­jäh­rig ver­öf­fent­licht. Zusätz­lich kön­nen befris­te­te Ver­trä­ge nach dem Teil­zeit- und Befris­tungs­ge­setz abge­schlos­sen wer­den. Die­se Ver­trä­ge wer­den sach­grund­los oder mit Sach­grund abhän­gig vom jewei­li­gen Bedarf der Schu­le vergeben.”

Nord­rhein-West­fa­len https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​10/

Anfra­ge (25.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

 

Ant­wort vom 25.5.2023

“in Ihre Anfra­ge for­mu­lie­ren Sie spe­zi­fi­sche Fra­gen die eine Beauf­tra­gung durch “Schu­le” betref­fen. Lei­der lie­gen dem Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft die spe­zi­fi­schen Infor­ma­tio­nen und Daten zu den von Ihnen gestell­ten Fra­gen nicht vor. Ich emp­feh­le Ihnen daher, Ihre Fra­ge unmit­tel­bar an die zustän­di­ge Stel­le zu richten.”

Rhein­land-Pfalz https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​11/

Anfra­ge (25.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

 

(Zwischen-)Antwort (25. April 2023):

“Die Bear­bei­tung Ihres Antrags setzt in der Sache gemäß § 11 Abs. 2 Satz 1 LTran­spG vor­aus, dass der Antrag erken­nen lässt, zu wel­chen Infor­ma­tio­nen der ent­spre­chen­de Zugang gewünscht wird. Dies ist bei Ihrem Antrag jeden­falls der­zeit nicht der Fall. Lehr­auf­trä­ge wer­den in Rhein­land-Pfalz an den Hoch­schu­len und nicht an Schu­len vergeben.

Ich gebe Ihnen daher hier­mit gem. § 11 Abs. 2 Satz 2 LTran­spG Gele­gen­heit, Ihren Antrag nach­träg­lich dahin­ge­hend zu prä­zi­sie­ren, zu wel­chen Infor­ma­tio­nen sie tat­säch­lich den Zugang begeh­ren.” [Her­vor­he­bung A.K.]

 

Mei­ne Rück­fra­ge vom 28.4.2023:

“vie­len Dank für die Aus­kunft. Auf­grund der Bericht­erstat­tung des SWR vom Febru­ar (https://​www​.swr​.de/​s​w​r​a​k​t​u​e​l​l​/​r​h​e​i​n​l​a​n​d​-​p​f​a​l​z​/​p​e​s​-​l​e​h​r​k​r​a​e​f​t​e​-​i​n​-​r​l​p​-​1​0​0​.​h​tml) prä­zi­sie­re und erwei­te­re ich mei­ne Anfra­ge: Es geht auch um Ver­tre­tungs­lehr­kräf­te, PES-Kräf­te und ver­gleich­ba­re Anstel­lungs- und Beauftragungsverhältnisse.”

Anm. “PES”-Kräfte sind im Rah­men “erwei­ter­ter Selbst­stän­dig­keit” durch die Schu­len selbst ein­ge­stell­te Kräfte.

 

 

(Zwischen-)Antwort (25. April 2023):

“Die Bear­bei­tung Ihres Antrags setzt in der Sache gemäß § 11 Abs. 2 Satz 1 LTran­spG vor­aus, dass der Antrag erken­nen lässt, zu wel­chen Infor­ma­tio­nen der ent­spre­chen­de Zugang gewünscht wird. Dies ist bei Ihrem Antrag jeden­falls der­zeit nicht der Fall. Lehr­auf­trä­ge wer­den in Rhein­land-Pfalz an den Hoch­schu­len und nicht an Schu­len vergeben.

Ich gebe Ihnen daher hier­mit gem. § 11 Abs. 2 Satz 2 LTran­spG Gele­gen­heit, Ihren Antrag nach­träg­lich dahin­ge­hend zu prä­zi­sie­ren, zu wel­chen Infor­ma­tio­nen sie tat­säch­lich den Zugang begeh­ren.” [Her­vor­he­bung A.K.]

 

Mei­ne Rück­fra­ge vom 28.4.2023:

“vie­len Dank für die Aus­kunft. Auf­grund der Bericht­erstat­tung des SWR vom Febru­ar (https://​www​.swr​.de/​s​w​r​a​k​t​u​e​l​l​/​r​h​e​i​n​l​a​n​d​-​p​f​a​l​z​/​p​e​s​-​l​e​h​r​k​r​a​e​f​t​e​-​i​n​-​r​l​p​-​1​0​0​.​h​tml) prä­zi­sie­re und erwei­te­re ich mei­ne Anfra­ge: Es geht auch um Ver­tre­tungs­lehr­kräf­te, PES-Kräf­te und ver­gleich­ba­re Anstel­lungs- und Beauftragungsverhältnisse.”

 

Ant­wort 23.5.2023:

“Mit dem Per­so­nal­ma­nage­ment im Rah­men Erwei­ter­ter Selbst­stän­dig­keit von Schu­len (PES) wird den wei­ter­füh­ren­den Schu­len und den an PES teil­neh­men­den Grund­schu­len die Mög­lich­keit gege­ben, im Rah­men eines Bud­gets selbst­stän­dig, fle­xi­bel und schnell selbst­stän­dig Maß­nah­men zur Abde­ckung von kurz­fris­ti­gem tem­po­rä­rem Ver­tre­tungs­be­darf zu ergrei­fen. Dar­über hin­aus wer­den von den Schu­len über das PES-
Por­tal Ein­stel­lun­gen auf befris­te­ten Ver­trä­gen im Rah­men der der Auf­sichts- und Dienst­leis­tungs­di­rek­ti­on zur Ver­fü­gung ste­hen­den Haus­halts­mit­tel, z. B. in Fäl­len von Mut­ter­schutz und Eltern­zeit, vor­ge­nom­men. Das Land hat im Rah­men der Corona-Pan-
demie sowie vor dem Hin­ter­grund des Angriffs­kriegs auf die Ukrai­ne seit 2020 die Mit­tel für Mehr­be­dar­fe und Ver­tre­tungs­un­ter­richt, mit denen sei­tens der Schu­len über das
PES-Por­tal auch zusätz­li­che Ver­trä­ge abge­schlos­sen wer­den kön­nen, deut­lich ausgebaut.

Soweit die Ein­stel­lun­gen von den Schu­len über das PES-Por­tal vor­ge­nom­men wer­den, ent­schei­den die­se über die Aus­wahl der Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber im Hin­blick auf deren Kom­pe­tenz und fach­li­che sowie cha­rak­ter­li­che Eig­nung in eige­ner Ver­ant­wor­tung und Zuständigkeit.
Zum Ein­satz im Rah­men von PES kom­men vor­ran­gig Per­so­nen mit Befä­hi­gung für ein Lehr­amt der­sel­ben oder einer ande­ren Schul­art, z.B. pen­sio­nier­te oder nicht berufs­tä­ti­ge Lehr­kräf­te oder Lehr­kräf­te in Eltern­zeit in Betracht. Dane­ben kön­nen für die befris­te­ten Beschäf­ti­gun­gen auch ander­wei­tig qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te, z.B. Per­so­nen mit 1. Staats­examen oder Stu­die­ren­de, vor­ran­gig für ein Lehr­amt in einem höhe­ren Semes­ter, ein­ge­stellt werden.
Gesetz­li­che Vor­ga­ben für die befris­te­te Ein­stel­lung an Schu­len hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des sind nicht zu berück­sich­ti­gen. Dies gilt eben­so hin­sicht­lich der Umfän­ge der Beschäftigung.
Ledig­lich für Lehr­amts­stu­die­ren­de, die im Rah­men ihrer Aus­bil­dung an Schu­len ein­ge­setzt wer­den [dies bezieht sich auf Refe­ren­da­re, nicht Stu­die­ren­de vor dem 1. Staatsexamen/​Master]1 exis­tie­ren Vor­ga­ben zum Umfang ihrer Beschäf­ti­gung. Nach der Lan­des­ver­ord­nung über die Aus­bil­dung und Zwei­te Staats­prü­fung für das Lehr­amt an Grund­schu­len, an Real­schu­len plus, an Gym­na­si­en, an berufs­bil­den­den Schu­len und an För­der­schu­len“, vom 03. Janu­ar 2012 (GVBl. 2012, S.11) gilt hier Folgendes:
Die Unter­richts­ver­pflich­tung beträgt in der Regel 12 Wochen­stun­den, davon in der Regel im ers­ten und zwei­ten Ausbildungshalbjahr:

  • 7 Wochen­stun­den eigen­ver­ant­wort­li­cher Unter­richt und
  • 5 Wochen­stun­den Hospitation/​unter Anlei­tung zu ertei­len­der Unterricht

und [im] drit­ten Ausbildungshalbjahr

  • 8 Wochen­stun­den eigen­ver­ant­wort­li­cher Unter­richt und
  • 4 Wochen­stun­den Hospitation/​ unter Anlei­tung zu ertei­len­der Unterricht

sowie die Teil­nah­me an sons­ti­gen Ver­an­stal­tun­gen (Kon­fe­ren­zen, Eltern­sprech­ta­ge, Schul­fes­te, etc.).

[…].”

 

1

2018/​19 2019/​20 2020/​21 2021/​22 2022/​23 (bis 18.1.23)
gesamt ges. 3113 % 2272 % 3496 % 4464 % 4602 %
1. Stex. für ein Lehramt 286 9 178 8 204 6 227 5 155 3
2. Stex. für ein Lehramt 814 26 668 29 710 20 677 15 672 15
GS gesamt 657 % 518 % 1238 % 2011 % 1851 %
1. Stex. für ein Lehramt 83 13 52 10 88 7 106 5 57 3
2. Stex. für ein Lehramt 38 6 39 8 50 4 100 5 48 3
RS+; GS, RS gesamt 599 % 398 % 623 % 678 % 770 %
1. Stex. für ein Lehramt 85 14 42 11 43 7 35 5 46 6
2. Stex. für ein Lehramt 149 25 117 29 145 23 95 14 98 13
FOES ges. 285 % 188 % 266 % 301 % 366 %
1. Stex. für ein Lehramt 28 10 8 4 18 7 18 6 14 4
2. Stex. für ein Lehramt 17 6 18 10 16 6 20 7 24 7
IGS ges. 443 % 306 % 380 % 394 % 499 %
1. Stex. für ein Lehramt 25 6 24 8 19 5 21 5 11 2
2. Stex. für ein Lehramt 192 43 156 51 149 39 135 34 162 32
GYM ges. 799 % 627 % 766 % 855 % 909 %
1. Stex. für ein Lehramt 50 6 46 7 36 5 43 5 27 3
2. Stex. für ein Lehramt 329 41 253 40 264 34 262 31 295 32
berufsb ges. 330 % 235 % 223 % 225 % 207 %
1. Stex. für ein Lehramt 15 5 6 3 4 2
2. Stex. für ein Lehramt 89 27 85 36 86 39 65 29 45 22
„Es erfolgt kei­ne Erfas­sung, ob sie Stu­den­ten sind“
  • Gro­ße Anfra­ge der AFD-Frak­ti­on vom 23.2.2023 betr. “PES-Kräf­te” mit Antwort
    • “Zur Ver­tre­tung im Rah­men von PES kom­men vor­ran­gig Per­so­nen mit Befä­hi­gung für ein Lehr­amt der­sel­ben oder einer ande­ren Schul­art, z. B. pensio­nierte oder nicht berufs­tä­ti­ge Lehr­kräf­te oder Lehr­kräf­te in Eltern­zeit in Betracht. Dane­ben kön­nen für die befris­te­ten Beschäf­ti­gun­gen auch ander­wei­tig qua­li­fi­zier­te Fach­kräfte, z. B. Per­so­nen mit 1. Staats­examen oder Stu­die­ren­de, vor­ran­gig für ein Lehr­amt in einem höhe­ren Semes­ter, ein­ge­stellt wer­den. Vor­aus­set­zung ist, dass die entspre­chende Eig­nung für das Lehr­amt fest­ge­stellt wird.” (S. 2)
    • “Über das Bud­get der Schu­len regu­lier­ter kurzfristi­ger Ver­tre­tungs­be­darf ist kein plan­mä­ßi­ger Unter­richt. Über das PES-Por­tal kön­nen auch Ver­trä­ge abge­schlos­sen wer­den, die einen län­ger­fris­ti­gen Ein­satz an einer Schu­le vor­se­hen und damit als plan­mä­ßi­ger Unter­richt gewer­tet wer­den.” (S. 3)
    • Schul­art 2018/​2019 2019/​2020 2020/​2021
      GS 0,5% 0,6% 1,0%
      RS+ 1,4% 1,5% 2,0%
      FOES 2,7% 2,9% 3,6%
      IGS 3,2% 4,8% 5,9%
      GY 2,1% 2,9% 4,2%
      BBS 1,0% 0,7% 1,3%
      Gesamt 1,5% 1,9% 2,7%
    • Anfra­ge der CDU vom 29.3.2023 mit Antwort
Rück­fra­gen zur Ant­wort vom 23.5.2023

“vie­len Dank für die sehr aus­führ­li­chen Ant­wor­ten. Ich habe noch ein paar Nachfragen.
1. In der Ant­wort auf die Klei­ne Anfra­ge des AFD-Abge­ord­ne­ten lis­ten Sie die Zahl der PES-Vertragsinhaber:innen mit 1. und 2. Staats­examen auf. Sind sie­se Zah­len Per­so­nen- oder Ver­trags­zah­len? Kann es also sein, dass Per­so­nen mehr­fach gezählt wurden?
2. Es han­delt sich weit über­wie­gend um max. 25% der jeweils gesamt ange­ge­be­nen Anzah­len. Bedeu­tet dies, dass die übri­gen über PES ein­ge­stell­ten Lehr­per­so­nen kei­nen ent­spre­chen­den Abschluss haben?
3. In Ihrem Ant­wort­schrei­ben an mich füh­ren Sie die Unter­richts­ver­pflich­tun­gen gemäß der Lan­des­ver­ord­nung für die Aus­bil­dung … auf. Die­se Zah­len schei­nen sich aber nicht auf Lehr­amts­stu­die­ren­de (vor dem 1. Staats­examen), son­dern auf Referendare/Lehrer:innen im Vor­be­rei­tungs­dienst zu bezie­hen. ist das korrekt?”

 

Ant­wort vom 2.6.2023:

“[…]

Zu 1:
Das sind Per­so­nen. Gezählt wird immer nur der höhe­re Abschluss, d.h. es han­delt sich nicht um Doppelzählungen.

Zu 2.
Ja, neben einem Abschluss für des ent­spre­chen­de Lehr­amt kön­nen für die befris­te­ten Beschäf­ti­gun­gen auch ander­wei­tig qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te, z. B. Per­so­nen mit 1. Staats­examen oder Stu­die­ren­de, vor­ran­gig für ein Lehr­amt in einem höhe­ren Semes­ter, ein­ge­stellt wer­den. Vor­aus­set­zung ist, dass die ent­spre­chen­de Eig­nung für das Lehr­amt fest­ge­stellt wird.

Zu 3:
Ja, die­se bezie­hen sich auf Refe­ren­da­re und Refe­ren­da­rin­nen im Vor­be­rei­tungs­dienst. Für Lehr­amts­stu­die­ren­de gibt es sol­che Rege­lun­gen nicht.”

Saar­land https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​12/

Anfra­ge (25.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

Ant­wort vom 17.5.2023:

zu 1:

“An den Schu­len des Saar­lan­des wer­den Lehr­auf­trä­ge gemäß den Richt­li­ni­en für den neben­amt­li­chen und neben­be­ruf­li­chen Unter­richt (vom 8. Juni 2007) vergeben.”

zu 2 a/​b/​c:

“Die Umfän­ge des nebenamtlichen/​nebenberuflichen Unter­rich­tes ori­en­tie­ren sich am regu­lä­ren Stun­den­de­pu­tat der Lehr­kräf­te. Gemäß saar­län­di­schem Beam­ten­ge­setz § 87 beschränkt sich bei­spiel­wei­se der Umfang einer Neben­tä­tig­keit auf maxi­mal ein Fünf­tel der regel­mä­ßi­gen wöchent­li­chen Arbeits­zeit. Die durch Lehr­auf­trä­ge abge­deck­ten Stun­den bewe­gen sich in einem sehr gerin­gen Rah­men, ins­ge­samt ergibt sich hier ein Wert von unter 1 % der Gesamt­leh­rer­wo­chen­stun­den­zahl über alle Schul­for­men hinweg.”

zu 3:

“Schul­jahr 2022/​23

Beruf­li­che Schulen:

37 nebenamtliche/​nebenberufliche Kräf­te, vor allem in spe­zi­fi­schen beruf­li­chen Fach­rich­tun­gen. Die Qua­li­fi­ka­tio­nen der Beauf­trag­ten umfas­sen hier je nach Fach­ge­biet unter ande­rem Staat­li­che Prü­fun­gen, Stu­di­en­ab­schlüs­se, Kam­mer­prü­fun­gen etc.

Gesamt­stun­den­zahl: 199 LWS

All­ge­mein­bil­den­de Schulen:
20 nebenamtliche/​nebenberufliche Kräf­te. Die Qua­li­fi­ka­tio­nen der Beauf­trag­ten umfas­sen hier nur Lehramtsabschlüsse.
Gesamt­stun­den­zahl: 153 LWS”

Sach­sen https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​13/

Anfra­ge (25.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

https://fragdenstaat.de/anfrage/nicht-vollstaendig-akademisch-ausgebildete-lehrpersonen-an-schulen-primarstufe-sek-i-und-ii‑3/

Anfra­ge (11.3.2023):

“Anzahl (abso­lut) und Anteil der Unter­richts­stun­den an all­ge­mein­bil­den­den, beruf­bil­d­en­den und Schu­len für Son­der­päd­ago­gik, die der­zeit von Lehr­per­so­nen aus­ge­bil­det wer­den, die kei­ne Lehr­be­fä­hi­gung auf dem Wege der übli­chen Lehr­per­so­nen­bil­dung inne haben (aus­ge­nom­men: Lehr­per­so­nen im Vor­be­rei­tungs­dienst) — sowie der Umfang (in % einer gan­zen Stel­le bzw. Unterrichtsstunden/​Woche) und Art ihrer Beschäf­ti­gung und Auf­ga­ben (Unter­stüt­zung, Nach- und Haus­auf­ga­ben­hil­fem eigen­stän­di­ger Fach­un­ter­richt, Klas­sen­lei­tung).- Lehr­kräf­te ohne auch nur begon­ne­ne Lehrpersonenbildung
 — Lehr­kräf­te, die der­zeit ein Lehr­amts- oder Fach­stu­di­um absol­vie­ren (nach Art des Stu­di­ums — BA, MA, MEd. etc.) und
 — Lehr­kräf­te mit uni­ver­si­tä­rem bzw. PH-Lehr­amts-Abschluss aber ohne begon­ne­nen Vorbereitungsdienst/​Referendariat
 — Lehr­kräf­te, die einen fach­wis­sen­schaft­li­chen, nicht aber einen Lehr­amts-Stu­di­en­ab­schluss (BA /​ MA /​ Diplom, Magis­ter, Staats­examen) haben.”

Ant­wort (14.4.2023)

“Die von Ihnen ange­for­der­ten Infor­ma­tio­nen lie­gen in die­ser Detail­tie­fe nicht vor. Ent­spre­chend Ihrer Fra­ge­stel­lung stel­len wir Ihnen die anlie­gen­de Über­sicht für das aktu­el­le Schul­jahr zur Ver­fü­gung, wel­che fol­gen­de Infor­ma­tio­nen enthält:

  • die Anzahl an Lehr­kräf­te, die über kei­nen lehr­amts­be­zo­ge­nen Abschluss ver­fü­gen, deren Stel­len­an­tei­le über die arbeits­ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Wochen­ar­beits­stun­den sowie
  • den pro­zen­tua­len Anteil der arbeits­zeit­ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Wochen­ar­beits­stun­den für die­se Lehr­kräf­te an den gesamt­wo­chen­ar­beits­sun­den aller Lehrkräfte.

Refe­ren­da­re im Rah­men ihrer Aus­bil­dung und Lehr­kräf­te, die über das Pro­gramm Unter­richts­ver­sor­gung kurz­fris­tig und zeit­lich befris­tet ein­ge­stellt wur­den, sind nicht in der Über­sicht ent­hal­ten. Die­se ver­tre­ten ledig­lich voll­stän­dig aus­ge­bil­de­te Lehr­kräf­te, die vor­über­ge­hend dienst­un­fä­hig sind. Die im Übri­gen bean­trag­ten Infor­ma­tio­nen kön­nen Ihnen nicht zugäng­lich gemacht wer­den, da uns die­se nicht vor­lie­gen. Der Ein­satz von Lehr­kräf­ten, die über kei­nen lehr­amts­be­zog enen Abschluss ver­fü­gen, in den Schu­len und deren kon­kre­te Arbeits­auf­ga­ben wer­den nicht zen­tral erfasst. […]”

Ant­wort (17.7.2023)

“Die Ver­tei­lung und Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an die Mit­glie­der des Leh­rer­kol­le­gi­ums erfolgt in Sach­sen durch den Schul­lei­ter auf der Grund­la­ge des § 42 Abs. 1 S. 3 des Säch­si­schen Schulgesetzes.

Grund­sätz­li­che Beschrän­kun­gen die­ses Wei­sungs­rechts (z. B. hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der betrof­fe­nen Lehr­kraft oder des Vor­lie­gens einer Lehr­be­fä­hi­gung für das zu unter­rich­ten­de Unter­richts­fach) exis­tie­ren im säch­si­schen Schul­dienst nicht.

Glei­ches gilt für eine detail­lier­te Auf­lis­tung der ein­zel­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen Lehr­auf­trä­ge an den öffent­li­chen Schu­len des Frei­staa­tes Sachsen.”

Rück­fra­ge (13.8.2023)

“Nur um sicher­zu­ge­hen, dass ich Ihre Aus­kunft rich­tig verstehe:

“Ver­tei­lung der Lehr­auf­trä­ge” gem. § 42, Abs. 1. Satz 3 Sächs. SchulG meint somit nicht nur die Ver­tei­lung der Unter­richts­auf­ga­ben unter dem der Schu­le bereits ange­hö­ri­gen (zuge­wie­se­nen) Kol­le­gi­um, son­dern auch die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen für ein­zel­ne Unter­richts­auf­ga­ben an ande­re (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­de) — etwa zur Sicher­stel­lung der Unter­richts­ver­sor­gung un Man­gel­fä­chern und ‑situa­tio­nen, ein­schließ­lich der Aus­wahl der zu Beauftragenden?”

Ant­wort (14.8.2023)

“Die von Ihnen auf­ge­wor­fe­ne Fra­ge ist zu beja­hen. Dem Schul­lei­ter steht das ange­spro­che­ne Wei­sungs­recht auch gegen­über den z. B. im Rah­men des Pro­gramms “Unter­richts­ver­sor­gung” befris­tet ein­ge­stell­ten Ver­tre­tungs­kräf­ten zu.

Er wirkt auch bei deren Rekru­tie­rung und Aus­wahl mit.”

Rück­fra­ge (14.8.2023)

“… ent­schul­di­gen SIe das mehr­fa­che Nach­ha­ken: Sie schrei­ben: “wirkt auch bei deren Rekru­tie­rung und Aus­wahl mit”. Das bedeu­tet, dass er dies nicht allei­ne tut? Wer ist sonst dar­an betei­ligt und wel­che Kri­te­ri­en gel­ten für die Rekru­tie­rung und Aus­wahl — beson­ders hin­sicht­lich der Qualifikation?”

Ant­wort (14.8.2023)

“… an der Ein­stel­lung wir­ken neben dem Schul­lei­ter das Lan­des­amt für Schu­le und Bil­dung als per­so­nal­füh­ren­de Dienst­stel­le und — nach Maß­ga­be des Säch­si­schen Per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­set­zes — die zustän­di­ge Leh­rer­per­so­nal­ver­tre­tung mit.

Ihre wei­ter­ge­hen­de Fra­ge nach dem Kri­te­ri­en­ka­ta­log für die Aus­wahl und Ein­stel­lung von Ver­tre­tungs­kräf­ten ist dahin­ge­hend zu beant­wor­ten, dass das SMK mit dem Leh­rer­haupt­per­so­nal­rat schul­jähr­lich Abspra­chen über das Anfor­de­rungs­pro­fil und not­wen­di­ge Qua­li­fi­ka­ti­ons­ni­veau die­ser beson­de­ren Beschäf­tig­ten­grup­pe trifft.”

 

Sach­sen-Anhalt https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​14/

Anfra­ge (25.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

Schles­wig-Hol­stein https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​en/

Anfra­ge (1.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehar­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

Ant­wort (11.4.2023):

“mit Anfra­ge vom 11.03.2023 bean­trag­ten Sie Aus­kunft zu der Anzahl (abso­lut) und dem Anteil der Unter­richts­stun­den an all­ge­mein­bil­den­den, berufs­bil­den­den und Schu­len für Son­der­päd­ago­gik, die der­zeit von Lehr­per­so­nen erteilt wer­den, die kei­ne Lehr­be­fä­hi­gung auf dem Wege der übli­chen Lehr­per­so­nen­bil­dung inne haben (aus­ge­nom­men: Lehr­per­so­nen im Vor­be­rei­tungs­dienst) – sowie zu Umfang (in Pro­zent einer gan­zen Stel­le bzw. Unter­richts­stun­den pro Woche) und Art ihrer Beschäf­ti­gung und Auf­ga­ben (Unter­stüt­zung, Nach- und Haus­auf­ga­ben­hil­fen, eigen­stän­di­ger Fach­un­ter­richt, Klas­sen­lei­tung). Dabei soll unter­teilt wer­den nach Lehr­kräf­ten ohne auch nur begon­ne­ne Lehr­per­so­nen­bil­dung, Lehr­kräf­ten, die der­zeit ein Lehr­amts- oder Fach­stu­di­um absol­vie­ren (nach Art des Stu­di­ums — BA, MA, MEd. etc.), und nach Lehr­kräf­ten mit uni­ver­si­tä­rem bzw. PH-Lehr­amts-Abschluss, aber ohne begon­ne­nen Vorbereitungsdienst/​Referendariat, sowie nach Lehr­kräf­ten, die einen fach­wis­sen­schaft­li­chen, nicht aber einen Lehr­amts-Stu­di­en­ab­schluss (BA /​ MA /​ Diplom, Magis­ter, Staats­examen) haben.”

[das ist offen­kun­dig eine Ant­wort auf die neben­ste­hen­de Anfra­ge https://fragdenstaat.de/anfrage/nicht-vollstaendig-akademisch-ausgebildete-lehrpersonen-an-schulen-primarstufe-sek-i-und-ii‑2/

“Per­so­nen ohne voll­stän­di­ge Lehr­amts­aus­bil­dung – wie zum Bei­spiel Lehr­amts­stu­die­ren­de mit Bache­lor- oder Mas­ter­ab­schluss – dür­fen ent­spre­chend § 34 Absatz 2 Schul­ge­setz nur stun­den­wei­se befris­tet beschäf­tigt wer­den, wenn der ent­spre­chen­de Unter­richts­be­darf vor­über­ge­hend nicht durch grund­stän­dig aus­ge­bil­de­te Lehr­kräf­te gewähr­leis­tet wer­den kann.

Im Ver­wal­tungs­sys­tem KoPers wer­den grund­sätz­lich Abschlüs­se der ein­ge­stell­ten Per­so­nen erfasst. Auf­grund der Umstel­lung der Soft­ware in der Lehr­kräf­te­per­so­nal­ver­wal­tung im ver­gan­ge­nen Jahr ist eine Aus­wer­tung zu den Qua­li­fi­ka­tio­nen auf der vor­han­de­nen Daten­ba­sis mit den bestehen­den Aus­wer­tungs-Tools der­zeit noch nicht mög­lich, ent­spre­chen­de Infor­ma­tio­nen lie­gen dem MBWFK nicht vor.

Dar­über hin­aus erfolgt sei­tens des MBWFK kei­ne zen­tra­le Erfas­sung jeder ein­zel­nen Unter­richts­stun­de an sämt­li­chen Schu­len des Lan­des Schles­wig-Hol­stein hin­sicht­lich der von Ihnen benann­ten Kri­te­ri­en „Art ihrer Beschäf­ti­gung und Auf­ga­ben“. Eine dies­be­züg­li­che Aus­kunft kann daher nicht erteilt werden.”

wei­te­re Ant­wort (28.4.2023) [https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​/​#​n​a​c​h​r​i​c​h​t​-​7​9​6782]:

“Lehr­auf­trä­ge gibt es nur in einem sehr engen Rah­men an schles­wig-hol­stei­ni­schen Schu­len. Ledig­lich in den Fächern Musik und Reli­gi­on wer­den auf die­se Wei­se Unter­richts­auf­trä­ge vergeben.

Für die bei­den genann­ten Fächer gibt es Ver­ein­ba­run­gen und Koope­ra­tio­nen mit den Kir­chen, sodass Kir­chen­mu­si­ke­rin­nen und –musi­ker sowie Geist­li­che für die Unter­richts­er­tei­lung ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Die Geist­li­chen habe ent­we­der Voca­tio oder Missio.

Eine Beschrän­kung zum Umfang ist nicht vorgesehen.”

https://fragdenstaat.de/anfrage/nicht-vollstaendig-akademisch-ausgebildete-lehrpersonen-an-schulen-primarstufe-sek-i-und-ii‑2/

Anfra­ge (11.3.2023):

“Auf­ge­schlüs­selt nach Schul­stu­fe und ‑form, ggf. auch fachspezifisch:

Anzahl (abso­lut) und Anteil der Unter­richts­stun­den an all­ge­mein­bil­den­den, beruf­bil­d­en­den und Schu­len für Son­der­päd­ago­gik, die der­zeit von Lehr­per­so­nen aus­ge­bil­det wer­den, die kei­ne Lehr­be­fä­hi­gung auf dem Wege der übli­chen Lehr­per­so­nen­bil­dung inne haben (aus­ge­nom­men: Lehr­per­so­nen im Vor­be­rei­tungs­dienst) — sowie der Umfang (in % einer gan­zen Stel­le bzw. Unterrichtsstunden/​Woche) und Art ihrer Beschäf­ti­gung und Auf­ga­ben (Unter­stüt­zung, Nach- und Haus­auf­ga­ben­hil­fem eigen­stän­di­ger Fach­un­ter­richt, Klassenleitung).

- Lehr­kräf­te ohne auch nur begon­ne­ne Lehrpersonenbildung
 — Lehr­kräf­te, die der­zeit ein Lehr­amts- oder Fach­stu­di­um absol­vie­ren (nach Art des Stu­di­ums — BA, MA, MEd. etc.) und
 — Lehr­kräf­te mit uni­ver­si­tä­rem bzw. PH-Lehr­amts-Abschluss aber ohne begon­ne­nen Vorbereitungsdienst/​Referendariat
 — Lehr­kräf­te, die einen fach­wis­sen­schaft­li­chen, nicht aber einen Lehr­amts-Stu­di­en­ab­schluss (BA /​ MA /​ Diplom, Magis­ter, Staats­examen) haben.”

noch kei­ne Ant­wort (24.4.)

Ant­wort ist z.T. in Ant­wort auf links neben­ste­hen­de Anfra­ge enthalten:

“mit Anfra­ge vom 11.03.2023 bean­trag­ten Sie Aus­kunft zu der Anzahl (abso­lut) und dem Anteil der Unter­richts­stun­den an all­ge­mein­bil­den­den, berufs­bil­den­den und Schu­len für Son­der­päd­ago­gik, die der­zeit von Lehr­per­so­nen erteilt wer­den, die kei­ne Lehr­be­fä­hi­gung auf dem Wege der übli­chen Lehr­per­so­nen­bil­dung inne haben (aus­ge­nom­men: Lehr­per­so­nen im Vor­be­rei­tungs­dienst) – sowie zu Umfang (in Pro­zent einer gan­zen Stel­le bzw. Unter­richts­stun­den pro Woche) und Art ihrer Beschäf­ti­gung und Auf­ga­ben (Unter­stüt­zung, Nach- und Haus­auf­ga­ben­hil­fen, eigen­stän­di­ger Fach­un­ter­richt, Klas­sen­lei­tung). Dabei soll unter­teilt wer­den nach Lehr­kräf­ten ohne auch nur begon­ne­ne Lehr­per­so­nen­bil­dung, Lehr­kräf­ten, die der­zeit ein Lehr­amts- oder Fach­stu­di­um absol­vie­ren (nach Art des Stu­di­ums — BA, MA, MEd. etc.), und nach Lehr­kräf­ten mit uni­ver­si­tä­rem bzw. PH-Lehr­amts-Abschluss, aber ohne begon­ne­nen Vorbereitungsdienst/​Referendariat, sowie nach Lehr­kräf­ten, die einen fach­wis­sen­schaft­li­chen, nicht aber einen Lehr­amts-Stu­di­en­ab­schluss (BA /​ MA /​ Diplom, Magis­ter, Staats­examen) haben.”

 

wei­te­re Ant­wort (28.4.2023) [https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​/​#​n​a​c​h​r​i​c​h​t​-​7​9​6​782]

“Für das Fach Reli­gi­on stellt sich die Situa­ti­on im Schul­jahr 2022/​23 wie folgt dar:

Evan­ge­li­sche Religion:

2 Lehr­auf­trä­ge an För­der­zen­tren mit 21 Wochenstunden

32 Lehr­auf­trä­ge an berufs­bil­den­den Schu­len im Umfang von 555,5 Wochenstunden

Katho­li­sche Religion:

48 Lehr­auf­trä­ge an Gymnasien

1 Lehr­auf­trag an einer Gemein­schafts­schu­le mit Oberstufe

84 Lehr­auf­trä­ge an Grundschulen

8 Lehr­auf­trä­ge an Gemein­schafts­schu­len ohne Oberstufe

Hier­über wur­den ins­ge­samt 526,93 Wochen­stun­den geleistet.

Musik:

1 Lehr­auf­trag an einer Grund- und Gemein­schafts­schu­le im Umfang von 8 Wochenstunden

1 Lehr­auf­trag an einer Grund­schu­le mit zuletzt 5 Wochenstunden”

Thü­rin­gen https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​15/

Anfra­ge (25.4.2023):

“1. Inwie­fern exis­tie­ren in Ihrem Bun­des­land recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen an Schu­len — etwa hin­sicht­lich des Aus­bil­dungs­stan­des der zu Beauftragenden?
2. Inwie­fern exis­tie­ren der­ar­ti­ge Regelungen/​Vorgaben hin­sicht­lich der Umfän­ge von Lehraufträgen
a. für bestimm­te Grup­pen von zu Beauf­tra­gen­den (etwa Lehr­amts­stu­die­ren­den) abso­lut oder in % eines nor­ma­len Lehrdeputats
b. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt an einer Schu­le bzw. einer Klasse
c. in Rela­ti­on zum gesam­ten Unter­richt in einem Fach/​einer Fächer­grup­pe an einer Schu­le, in einer Klas­sen­stu­fe etc.
3. In wel­chem Umfang wur­den zuletzt Lehr­auf­trä­ge ver­ge­ben? Bit­te auf­schlüs­seln nach ein­schlä­gi­gem Qua­li­fi­ka­ti­ons­stand der Beauf­trag­ten, Umfang, Anteil am Unter­richt — jeweils nach Schul­stu­fen und ‑for­men.”

 

Ant­wort (28.4.2023):

“um Ihre Fra­gen abschlie­ßend beant­wor­ten zu kön­nen, bit­te ich Sie um Kon­kre­ti­sie­rung Ihres Aus­kunfts­be­geh­rens. Ins­be­son­de­re bit­te ich um Klar­stel­lung, auf wel­che Per­so­nen­grup­pe Ihre Fra­ge­stel­lung zur “Ver­ga­be von Lehr­auf­trä­gen” abzielt. Da es sich hier nicht um schu­li­sches Voka­bu­lar han­delt, lässt Ihre Fra­ge­stel­lung ver­schie­de­ne Inter­pre­ta­tio­nen zu, die eine exak­te Beant­wor­tung erschweren.”

 

Mei­ne Rück­ant­wort (28.4.2023):

“Vie­len Dank. Hier­mit prä­zi­sie­re und erwei­te­re ich mei­ne Anfra­ge: Es geht um alle For­men von Anstel­lungs­ver­hölt­nis­sen außer­halb der regu­lä­ren, dauerhaften,Einstellung voll aus­ge­bil­de­ter Lehr­kräf­te (1. Staatesxamen/M.Ed. + 2. Staats­examen), also z.B. als Ver­tre­tungs­lehr­kraft, “PES”-Lräfte (Ter­mi­nus aus RLP), stun­den­wei­se beschäf­ti­gun­gen im Unter­richt, und ver­gleich­ba­re Fälle.”

https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​1​5​/​#​n​a​c​h​r​i​c​h​t​-​7​9​7​992

“Zur Beant­wor­tung Ihrer Fra­gen müss­ten alle Schu­len (804 im staat­li­chen Schul­dienst in Thü­rin­gen) ein­zeln ange­fragt wer­den und es ent­stün­de ein enor­mer Ver­wal­tungs­auf­wand, der wie­der­um mit hohen Kos­ten (Kos­ten­gren­ze 500,00 EUR) ver­bun­den wäre. Vor die­sem Hin­ter­grund tei­len Sie bit­te mit, ob Sie Ihre Anfra­ge auf­recht erhal­ten oder nicht.

Grund­sätz­lich kann ich Fol­gen­des mitteilen:
Unbe­fris­te­te und befris­te­te Ein­stel­lun­gen rich­ten sich nach der Richt­li­nie des Thü­rin­ger Minis­te­ri­ums für Bil­dung, Jugend und Sport (TMBJS) zur Ein­stel­lung in den Thü­rin­ger Schul­dienst (Ein­stel­lungs­richt­li­nie) [Link hin­zu­ge­fügt; A.K.]. Es gibt außer­dem die Ein­stel­lung von Hono­rar­kräf­ten im Bereich der berufs­bil­den­den Schu­len. Auf der Inter­net­sei­te des TMBJS fin­den Sie wei­ter­hin sowohl Hin­wei­se zu Son­der­maß­nah­men, wie die Beschäf­ti­gung von ukrai­ni­schen Päd­ago­gin­nen und Päd­ago­gen”. Hier führt der Link https://​www​.ers​te​-rei​he​-thue​rin​gen​.de/​a​s​s​e​t​s​/​u​p​l​o​a​d​s​/​g​e​n​e​r​a​l​/​I​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​e​n​-​f​u​e​r​-​u​k​r​a​i​n​i​s​c​h​e​-​P​a​e​d​a​g​o​g​i​n​n​e​n​-​u​n​d​-​P​a​e​d​a​g​o​g​e​n​_​D​e​z​2​0​2​2​.​pdf weiter.

Sta­tis­ti­sche Fra­gen zum The­ma Bil­dung las­sen sich dem Sta­tis­ti­schen Infor­ma­ti­ons­sys­tem Bil­dung ent­neh­men, wel­ches unter fol­gen­dem Link https://​www​.schul​sta​tis​tik​-thue​rin​gen​.de/ erreich­bar ist.”

 

Anm AK:
In der Ein­stel­lungs­ver­ord­nung (s.o.) sind die ver­schie­de­nen Qua­li­fi­ka­ti­ons­stu­fen gere­gelt. Dazu

Ste­hen nach Durch­füh­rung des Ver­fah­rens nach Absatz 1 in den nach der Anla­ge aufgeführ­ten Qua­li­fi­ka­ti­ons­stu­fen kei­ne geeig­ne­ten Bewer­ber für die ent­spre­chen­de Schul­art zur Ver­fü­gung, kön­nen im Ein­zel­fall und nach Zustim­mung des TMBJS auch Bewer­ber ein­be­zo­gen wer­den, die für die Ein­stel­lung in die­ser Schul­art kei­ner Qua­li­fikat­ions­stu­fe zuge­ord­net wer­den konn­ten.” (2.2.2., S. 6; Herv. A.K.)

 

Für befris­te­te Einstellungen:
Für die Rei­hung und das Aus­wahl­ver­fah­ren gel­ten die Rege­lun­gen nach Abschnitt III A. Zif­fer 2 entsprechend.


2.2 Abwei­chend von Abschnitt III A. Zif­fer 2 kön­nen, ins­be­son­de­re beim Feh­len geeig­ne­ter Bewer­ber, auch Bewer­ber in das Ver­fah­ren ein­be­zo­gen wer­den, die im Ein­zel­fall ihre per­sön­li­che, fach­li­che und päd­ago­gi­sche Eig­nung für eine Tätig­keit als Leh­rer, Son­derpäd­ago­gi­sche Fach­kraft oder Erzie­her auf ande­re Wei­se bele­gen können.


2.3 Wer­den Bewer­ber in das Ver­fah­ren auf­ge­nom­men, für die auf­grund feh­len­der Aus­bildungs­vor­aus­set­zun­gen und ent­spre­chen­der Abschluss­no­ten ein gewich­te­ter Gesamtwert G nicht berech­net wer­den kann, so sind die­se Bewer­ber grund­sätz­lich auf der entspre­chen­den Rang­lis­te nach den Bewer­bern mit gewich­te­tem Gesamt­wert G zu führen.” (3.2; S. 9).

Dem­nach ist regel­haft mög­lich (S. 11),

  • Bewerber*innen ohne 2.Staasexamen, aber mit Ers­tem Staats­examen und BA+MEd. als Tarif­be­schäf­tig­te ein­stel­len auf Qua­li­fi­ka­ti­ons­stu­fe oder gar 2
  • mit einem Nicht-Lehr­amts-Hoch­schul­ab­schluss auf Q 3;
  • mit einem ande­ren Hoch­schul­ab­schluss, auch nur BA, “mit dem die fach­li­chen Vor­aus­set­zungen zum Unter­rich­ten in mind. einem Fach erwor­ben wur­den” auf Q. 2 2
  • Bewerber*innen mit einem Fach­schul- oder Meis­te­ab­schluss mit glei­chen “fach­li­chen Vor­aus­set­zun­gen” — in GS, RS und Gymnasium!

Die in der Ant­wort ange­ge­be­ne Sta­tis­tik­sei­te weist zwar im “Zuord­nungs­ka­ta­log” auch eine Per­so­nen­grup­pe “Hono­rar­ver­trag” aus, die­se wer­den aber ledig­lich dem Per­so­nen­grup­pen­typ “Per­so­nen mit Tätig­keit an staat­li­chen
Schu­len in Thü­rin­gen
” sub­su­miert aus­gwie­sen. Doe dor­ti­ge Kate­go­rie “Lehr­amts­an­wär­ter” meint aus­weis­lich des Zord­nungs­ka­ta­logs nur Per­so­nen im Referendariat.

Anmer­kun­gen /​ Refe­ren­ces
  1. https://​frag​den​staat​.de/​a​n​f​r​a​g​e​/​l​e​h​r​a​u​f​t​r​a​e​g​e​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​1​1​/​#​n​a​c​h​r​i​c​h​t​-​8​0​7​002[]
  2. Unter die “fach­li­chen Vor­aus­set­zun­gen” fal­len somit didak­ti­sche Befä­hi­gun­gen offen­kun­dig NICHT; A.K.[]