Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik / History Education, Universität Hamburg

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Vortrag zur Geschichte der Lehrerbildung in Hamburg

29. Januar 2019 Andreas Körber Keine Kommentare

am 29. Janu­ar 2019 hielt Prof. Dr. Andre­as Kör­ber im Rah­men des 4. Teils der Ring­vor­le­sung “(Fast) 100 Jah­re Uni­ver­si­tät Ham­burg” einen Vor­trag im All­ge­mei­nen Vor­le­sungs­we­sen zum The­ma “Leh­rer­bil­dung an der Uni­ver­si­tät Ham­burg: Ein Rück­blick im Lich­te der anste­hen­den Reform”. Nun auch auf lecture2go: Leh­rer­bil­dung an der Uni­ver­si­tät Ham­burg: Ein Rück­blick im Lich­te der anste­hen­den Reform 

“Was heißt guter Geschichtsunterricht”?

03. Juli 2012 Andreas Körber 1 Kommentar

Heu­te ist erschienen:

Mey­er-Ham­me, Johan­nes; Thü­ne­mann, Hol­ger; Züls­dorf-Kers­t­ing, Meik (Hg.) (2012): Was heißt guter Geschichts­un­ter­richt? Per­spek­ti­ven im Ver­gleich. Schwal­bach /​ Ts: Wochen­schau Ver­lag (Wochen­schau Geschich­te; Geschichts­un­ter­richt erfor­schen, 2). ISBN: 978−3−89974777−5

In dem Band wird eine ein­zi­ge Geschichts­un­ter­richts­stun­de aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven beurteilt.

In dem Band fin­den sich auch Bei­trä­ge von Mit­glie­dern des Arbeits­be­reichs Geschichtsdidaktik:

  • Mey­er-Ham­me, Johan­nes (2012): ‘Ja also, das war ’ne gute Stun­de’- Qua­li­täts­merk­ma­le von Geschichts­un­ter­richt aus Schü­ler­per­spek­ti­ve. In: Johan­nes Mey­er-Ham­me, Hol­ger Thü­ne­mann und Meik Züls­dorf-Kers­t­ing (Hg.): Was heißt guter Geschichts­un­ter­richt? Per­spek­ti­ven im Ver­gleich.  Schwal­bach /​ Ts: Wochen­schau Ver­lag (Wochen­schau Geschich­te; Geschichts­un­ter­richt erfor­schen, 2), S. 21 – 38.
  • Kör­ber, Andre­as (2012): ‘Putsch’ und ‘Revo­lu­ti­on’ — Begrif­fe als Vor­aus­set­zung und Gegen­stand his­to­ri­schen Ler­nens. Ver­such einer kom­pe­tenz­theo­re­ti­schen Inter­pre­ta­ti­on. In: Johan­nes Mey­er-Ham­me, Hol­ger Thü­ne­mann und Meik Züls­dorf-Kers­t­ing (Hg.): Was heißt guter Geschichts­un­ter­richt? Per­spek­ti­ven im Ver­gleich. Schwal­bach /​ Ts: Wochen­schau Ver­lag (Wochen­schau Geschich­te; Geschichts­un­ter­richt erfor­schen, 2), S. 95 – 106.

Marine-Ehrenmal in Kiel-Laboe: Streit um die Neukonzeption

06. Juli 2010 Andreas Körber Keine Kommentare

Das im Drit­ten Reich als Ehren­mal für gefal­le­ne “Hel­den” der Mari­ne errich­te­te “Ehren­mal” in Laboe ist umge­stal­tet wor­den. Dabei sind gemäß dem Urteil eini­ger His­to­ri­ker und Didak­ti­ker (dar­un­ter Det­lef Gar­be, Lei­ter der KZ-Gedenk­stät­te Neu­en­gam­me und Karl Hein­rich Pohl aus Kiel) wesent­li­che Chan­cen ver­ge­ben wor­den, zu einem reflek­tier­ten Geschichts­be­wusst­sein beizutragen.

Vgl. hier

Der Fall ist wie­der ein­mal eine Bestä­ti­gung, dass ein gro­ßer Bedarf dafür besteht, im Geschichts­un­ter­richt nicht (nur/​vor allem) über die “wah­re” Geschich­te und Ver­gan­gen­heit zu unter­rich­ten, son­dern min­des­tens eben so stark über die Kon­zep­te und Kate­go­rien sowie Metho­den und Medi­en, mit wel­cher unse­re Gesell­schaft über die Ver­gan­gen­heit strei­tet oder auch nur debat­tiert, und über die Kri­te­ri­en, mit denen dar­über geur­teilt wird.

“Reflek­tier­tes Geschichts­be­wusst­sein” und Kom­pe­ten­zen zur De-Kon­struk­ti­on von der­ar­ti­gen öffent­li­chen (proto-)Narrativen müs­sen im Unter­richt geför­dert wer­den. Das Ziel ist die Befä­hi­gung der Ler­nen­den zur Teil­ha­be an sol­chen Debat­ten, wie sie u.a. in die­sem Arti­kel sicht­bar wer­den. Dazu gehört u.a. auch die Fähig­keit, unter­schied­li­che Erin­ne­rungs- und Gedenk­for­men zu unter­schei­den und ihre poli­ti­schen Gegen­warts­be­zü­ge zu erken­nen und sich dazu ver­hal­ten zu kön­nen, also etwa gera­de Ehren­ma­le von Mahn­ma­len, Sie­ger- vom Ver­lie­rer-Gedächt­nis und bei­de von einer refle­xi­ven Erin­ne­rung, wel­che nicht die Erin­ne­rung an “eige­ne” Groß­ta­ten und/​oder Nie­der­la­gen for­miert und still­stellt, son­dern den Besu­chern die Chan­ce eröff­net, sich selbst, von ihrem eige­nen zeit­li­chen Hori­zont aus, refle­xiv zum Dar­ge­stell­ten zu verhalten.

Afrika — (k)ein Thema im hiesigen Geschichtsunterricht?

14. Juni 2010 Andreas Körber 1 Kommentar

“Afri­ka — (k)ein The­ma im hie­si­gen Geschichts­un­ter­richt?” ist eine Ver­an­stal­tung über­schrie­ben, die der AB Geschichts­di­dak­tik in Zusam­men­ar­beit mit der Hein­rich-Boell-Stif­tung (“umden­ken”) am 25. Juni durchführt.

Das Podi­um wird sich der Fra­ge wid­men, wel­chen Stel­len­wert “Afri­ka” im Geschichts­un­ter­richt hie­si­ger (Deut­scher, Ham­bur­ger) Schu­len zum einen tra­di­tio­nell ein­nimmt und ein­neh­men kann und soll­te. Dabei geht es nicht allein (und nicht ein­mal pri­mär) um quan­ti­ta­ti­ve Aspek­te, nicht um die Rekla­mie­rung des dem Kon­ti­nent “gebüh­ren­den” Anteils, son­dern vor allem auch um die Fra­ge, in wel­cher Form und mit wel­chem Ziel “afri­ka­ni­sche Geschich­te” the­ma­ti­siert wer­den kann und soll.

Den Fly­er zur Ver­an­stal­tun­gen fin­den Sie hier:

Gefallenenehrung in Wentorf? (2)

07. November 2009 Andreas Körber 3 Kommentare

Anmer­kung 1.12.2020: Zum Ehren­mal in Wen­torf nun auch die inten­si­ve Auf­ar­bei­tung im Pro­jekt “Denk­mal gegen den Krieg” der Nord­kir­che: https://www.denk-mal-gegen-krieg.de/kriegerdenkmaeler/schleswig-holstein-v‑z#denkmal-301

Im April die­ses Jah­res berich­te­te die Ber­ge­dor­fer Zei­tung von Plä­nen der Gemein­de Wen­torf, das dor­ti­ge Krie­ger­eh­ren­mal aus den 1920er Jah­ren, das in Bezug auf den Zwei­ten Welt­krieg nur die Ergän­zung “1939−1945” trägt, um eine neue Bron­ze­ta­fel mit den Namen Wen­tor­fer Gefal­le­ner zu ergän­zen. In dem Arti­kel und in den dort zitier­ten Äuße­run­gen der Initia­to­ren wur­de dies aus­drück­lich als beab­sich­tig­te “Ehrung”  bezeich­net. Das Denk­mal fir­miert bei der Gemein­de aus­drück­lich als “Ehren­denk­mal” (etwa hier).

Zu die­sen Plä­nen habe ich sei­ner­zeit einen Brief (Wentorf_​BZ_​Gedenken_​1) an die Gemein­de Wen­torf und auch an die BZ geschrie­ben (s. Bei­trag in die­sem Blog), der auf Grund sei­ner Län­ge jedoch nicht als Leser­brief abge­druckt wurde.

Spä­ter wur­de ‑wie­der­um in der BZ- berich­tet, dass die­se Ehren­ta­fel nun am 25.10. ein­ge­weiht wer­den soll.

Aus dem Krei­se der Initia­to­ren wird behaup­tet, Kri­tik an die­sem Vor­ha­ben ver­ken­ne die Zusam­men­hän­ge; es hand­le sich nicht um ein “Hel­den­ge­den­ken”. Dem ist aber durch­aus eini­ges entgegenzuhalten:

Denkmal in Wentorf; Zustand 6/2009; Foto: Körber
Denk­mal in Wen­torf von 1925; Ent­wurf: Fried­rich Ter­no 1 ; Zustand 6/​2009; Foto: Kör­ber; Inschrift “Dem leben­den Geist unse­rer Toten”


Denkmal in Wentorf; Zustand 6/2009; Detail (Foto: A.Körber): Inschrift auf dem Schwert: "Treue bis zum Tod". Die Inschrift auf der anderen Seite des Schwerts lautet "Vaterland"
Denk­mal in Wen­torf von 1925; Ent­wurf: Fried­rich Ter­no; Zustand 6/​2009; Detail (Foto: A.Körber): Inschrift auf dem Schwert: “Treue bis zum Tod”. Die Inschrift auf der ande­ren Sei­te des Schwerts lau­tet “Vater­land”

Nicht nur ange­sichts der Tat­sa­che, dass unter den Namen, die im April als zu “ehren­de” ver­öf­fent­licht wur­den, min­des­tens einer einen SS-Unter­schar­füh­rer bezeich­net, des­sen Tod von sei­nen Eltern in der SS-Zei­tung “Das Schwar­ze Korps” in ein­deu­tig pro­pa­gan­dis­ti­scher Manier ange­zeigt wur­de, muss sich die Gemein­de Wen­torf die Fra­ge gefal­len las­sen, ob “Ehrung” hier die rich­ti­ge Kate­go­rie des Geden­kens ist, und ob also das Geden­ken in die­ser Form und an die­sem Ort ange­mes­sen sein kann.

Trauernzeige für SS-Unterscharführer Reinhold Grieger. Aus: Das Schwarze Korps, Jg. 10, Nr. 16; 20.4.1944, S. 8.
Trau­er­an­zei­ge für SS-Unter­schar­füh­rer Rein­hold Grie­ger. Aus: Das Schwar­ze Korps, Jg. 10, Nr. 16; 20.4.1944, S. 8.

 

Man gewinnt den Ein­druck, dass hier doch, nach­dem genug Zeit ins Land gegan­gen ist, dort wie­der ange­knüpft wer­den soll, wo man in den 1950er Jah­ren nicht ein­fach wei­ter zu machen wag­te (es aber wohl eigent­lich woll­te), näm­lich bei der Glo­ri­fi­zie­rung der eige­nen Gefal­le­nen ohne hin­rei­chen­de Berück­sich­ti­gung der Zusam­men­hän­ge ihres Todes.

Gegen eine Bekun­dung von Trau­er als Ver­ar­bei­tung des mensch­li­chen Ver­lus­tes kann man sinn­vol­ler­wei­se nichts oder wenig ein­wen­den. Auch ist durch­aus nach­zu­voll­zie­hen, dass für die Ange­hö­ri­gen der­je­ni­gen, die kei­ne ande­re Grab­stät­te haben, ein kon­kre­ter Ort des Erin­nerns wich­tig ist.

Eine Wür­di­gung die­ser Män­ner als Men­schen ist wohl in den aller­meis­ten Fäl­len auch durch­aus ange­bracht — aber eine öffent­li­che sym­bo­li­sche “Ehrung” an die­sem Gefal­le­nen­eh­ren­mal muss zwangs­läu­fig auch als posi­ti­ve Wer­tung der Tat­sa­che ihres Ster­bens ver­stan­den werden.

Auch wenn das nicht expli­zit als “Hel­den­ge­den­ken” gedacht ist — die Gestal­tung des gesam­ten Denk­mals spricht trotz der expres­sio­nis­ti­schen Anklän­ge die­se Spra­che. Das Schwert im Helm als Sinn­bild für die Unmensch­lich­keit von Krieg und das Mahn­mal somit als ein Frie­dens­mal anzu­se­hen,  ist untrif­tig. Viel­mehr deu­tet es auf die Gefah­ren hin, die im Krieg lau­ern und auf die Opfer, die zu brin­gen sind.

Eine Wür­di­gung der Gefal­le­nen als “Opfer” des Krie­ges, die aus dem gan­zen Denk­mal ein Mahn­mal machen wür­de, erscheint somit unglaub­wür­dig. Wer hier nicht “Hel­den­ge­den­ken” erken­nen mag oder kann, wird doch min­des­tens an ihren Tod als ein für das Vater­land “treu” gebrach­tes “Opfer” den­ken. Opfer also im Sin­ne von “sacri­fice”, von Auf­op­fe­rung den­ken kön­nen, nicht aber im Sin­ne von unschul­di­gen “vic­tims”. Und Opfer in die­sem Sin­ne gel­ten nun ein­mal für eine “gute Sache”. — Der Zwei­te Welt­krieg auf deut­scher Sei­te — eine gute Sache?

Haben wir denn nicht end­lich gelernt zu differenzieren?

Initia­to­ren und Gemein­de müs­sen sich also fra­gen las­sen, wofür die­ses “Ehren­mal” ste­hen soll, wel­che Geschich­te es erzäh­len soll, wel­chen Bezug zum erin­ner­ten Gesche­hen es aus­drü­cken soll.

Hier soll doch wohl kein neu­er Ort für Gedenk­fei­ern ent­ste­hen, wie sie gera­de auch die NPD an sol­chen Denk­mä­lern immer noch abhält?

Gera­de weil Erin­ne­rung und Geden­ken immer poli­tisch sind und ihre öffent­li­chen Sym­bo­le immer poli­tisch gele­sen wer­den, soll­te ent­we­der eine ein­deu­ti­ge und den Wer­ten der Bun­des­re­pu­blik ent­spre­chen­de Sym­bo­lik und Ter­mi­no­lo­gie gewählt wer­den — oder man soll­te das berech­tig­te Inter­es­se der Trau­er um die eige­nen Toten doch lie­ber im pri­va­ten Rah­men belassen.

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Nach­trä­ge:

Anmer­kun­gen /​ Refe­ren­ces
  1. Zu Fried­rich Ter­no ist wenig bekannt. Aus eini­gen genea­lo­gi­schen Daten­ban­ken kön­nen die Lebens­da­ten ent­nom­men wer­den. Gebo­ren am 12. Juli 1881 in Schles­wig, evtl. als Sohn des dor­ti­gen Leh­rers, Gra­fi­kers und Schrif­stel­lers und Kul­tu­rad­mi­nis­tra­tors Emil Ter­no; 1909 in Ham­burg ver­hei­ra­tet; Kriegs­teil­nah­me zunächst als Gefr.; im 2. Jahr des 1. Welt­krie­ges Unter­of­fi­zier des in sei­ner Geburts­stadt sta­tio­nier­ten Infan­te­rie-Regi­ments Nr. 84 “von Man­stein”; am 20. Okto­ber 1915 wird er in Frank­reich leicht ver­wun­det. Dienst­grad bei Kriegs­en­de Leut­nant d.R.; Mit­te der 1920er Jah­re fir­miert Ter­no in Ham­burg, wohn­haft Claus-Groth-Stra­ße 59a, als “Maler und Bild­hau­er” und ist gemäß sei­nem Tele­fon­buch-Ein­trag als Schrift­füh­rer der “Offi­ziers-Ver­ei­ni­gung der ehe­ma­li­gen Man­stei­ner” in der Tra­di­ti­ons­pfle­ge aktiv. Er stirbt am 7. Sep­tem­ber 1925 mit 44 Jah­ren in Ham­burg; vgl. u.a. https://​ged​bas​.genea​lo​gy​.net/​p​e​r​s​o​n​/​s​h​o​w​/​1​1​3​4​1​5​2​534; Preu­ßi­sche Armee: Armee-Ver­ord­nungs­blatt; Anhang; Ver­lust­lis­ten; Preu­ßen Nr. 358; S. 9474; vorl. zugäng­lich unter http://​des​.genea​lo​gy​.net/​s​e​a​r​c​h​/​s​h​o​w​/​2​6​9​8​120; Amt­li­ches Fern­sprech­buch für die Ober­post­di­rek­ti­on Ham­burg, 1924; Hül­se­mann (1921−1929): Geschich­te des Infan­te­rie-Regi­ments von Man­stein (Schles­wig­sches) Nr. 84 1914 – 1918 in Ein­zel­dar­stel­lun­gen von Front­kämp­fern. Ham­burg (Erin­ne­rungs­blät­ter der ehe­ma­li­gen Man­stei­ner). []
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Gastvortrag: Learning Each Other’s Historical Narrative

16. Juni 2009 Andreas Körber Keine Kommentare

Learning Each Other‘s Historical Narrative — Gastvortrag

Vor­trag am 16. Juli 2009 16:15

Ein­la­dung zu einem

Gast­vor­trag
in eng­li­scher Sprache

Prof. Dr. Shif­ra Sagy
(Ben-Gur­i­on-Uni­ver­si­ty of the Negev;
Beer-She­va, Israel)

Prof. Dr. Sami Adwan
(Beth­le­hem Uni­ver­si­ty,
Pales­ti­ni­an Authority)

Lear­ning Each Other‘s His­to­ri­cal Narrative
An inno­va­ti­ve form of peace-pro­mo­ting histo­ry tea­ching and its back­ground con­di­ti­ons in con­flic­ting societies

Sami Adwan, Prof. of Edu­ca­ti­on in Beth­le­hem, is co-initia­tor (tog­e­ther with the late with Dan Bar-On) and co-direc­tor of PRIME, the Peace-Rese­arch Insti­tu­te for the Midd­le East in Tali­tha Kumi. In this func­tion, he initia­ted a pro­ject for pro­mo­ting a cul­tu­re of mutu­al under­stan­ding among Jewish Israe­li and Pales­ti­ni­an Stu­dents using a histo­ry text­book pre­sen­ting the histo­ry of their socie­ties‘ con­flict in two con­tras­ting nar­ra­ti­ves (Lear­ning each other‘s his­to­ri­cal nar­ra­ti­ve; 3 volu­mes). This pro­ject makes use of princi­ples which cor­re­la­te with stan­dard princi­ples of histo­ry tea­ching, theo­re­ti­cal­ly che­ris­hed in Ger­man histo­ry didac­tics, howe­ver not ful­ly imple­men­ted in tea­ching mate­ri­als so far (mul­ti­per­spec­ti­vi­ty, con­tro­ver­si­al­ty, ori­en­ta­ti­on on nar­ra­ti­ves rather than only on pri­ma­ry sources). Prof. Adwan will give a pre­sen­ta­ti­on about the idea of, the con­cept for and the expe­ri­en­ces with this project.

Shif­ra Sagy, Prof. of Psy­cho­lo­gy, has under­ta­ken empi­ri­cal rese­arch about the per­cep­ti­on of the mutu­al con­flict among Jewish and Arab Israe­li stu­dents in a lon­gi­tu­di­nal stu­dy. She will pre­sent her results and dis­cuss them with spe­cial regard to effects of the the chan­ging poli­ti­cal situa­ti­on onto both the per­cep­ti­on and inter­pre­ta­ti­on both of the past and on the atti­tu­des towards the other.

Fakul­tät für Erzie­hungs­wis­sen­schaft, Psy­cho­lo­gie und Bewegungswissenschaft

Pro­fes­sur für Erziehungswissenschaft

unter bes. Berück­sich­ti­gung der Didak­tik der Geschich­te und der Politik

Prof. Dr. Andre­as Körber

Kompetenzen zeitgeschichtlichen Denkens

01. Juli 2008 Andreas Körber Keine Kommentare

Der fol­gen­de Bei­trag greift die Dis­kus­si­on dar­um auf, ob bzw. inwie­weit “Zeit­ge­schich­te” eine Teil­dis­zi­plin der Geschichts­wis­senn­schaft ist, wel­che eine gegen­über den ande­ren beson­de­re Metho­do­lo­gie benö­tigt, und inwie­weit somit auch zeit­ge­schicht­li­ches Ler­nen eine gewis­se Son­der­stel­lung im his­to­ri­schen Ler­nen ein​nimmt​.Er ver­sucht, mit Hil­fe des Kom­pe­tenz­mo­dells “His­to­ri­sches Den­ken” der FUER-Grup­pe eine ver­bin­den­de Antwort.

Kör­ber, Andre­as (2008): “Kompetenz(en) zeit­ge­schicht­li­chen Den­kens. Eine Skiz­ze.” In: Bar­ri­cel­li, Miche­le; Hor­nig, Julia (2008; Hgg.): Auf­klä­rung, Bil­dung, ‘His­to­tain­ment’? Zeit­ge­schich­te in Unter­richt und Gesell­schaft heu­te. Frank­furt am Main u.a.: Peter Lang; ISBN: 9783631565353; S. 43 – 66.

Vortrag zum Stresemann-Film von 1955/​57

23. März 2001 Andreas Körber Keine Kommentare

Kör­ber, Andre­as (23.3.2001): „”Der Stre­se­mann-Film in der öffent­li­chen Erin­ne­rung an Gus­tav Stre­se­mann.” Vor­trag auf der Tagung „Gus­tav Stre­se­mann (1878 – 1929) – Ein deut­scher Poli­ti­ker“. Gemein­sa­mes inter­na­tio­na­les Kol­lo­qui­um der Uni­ver­si­tät Kiel und der Fried­rich-Nau­mann-Stif­tung mit Unter­stüt­zung der Fritz-Thys­sen-Stif­tung aus Anlass des 75. Jah­res­ta­ges der Ver­lei­hung des Frie­dens­no­bel­prei­ses an Gus­tav Stre­se­mann und Aris­ti­de Bri­and. Gum­mers­bach: Theo­dor-Heuss-Aka­de­mie der Fried­rich-Nau­mann-Stif­tung, 23. – 25. März 2001.

Artikel über die öffentliche Erinnerung an Gustav Stresemann

01. Dezember 2000 Andreas Körber Keine Kommentare

Kör­ber, Andre­as (2000): “Die öffent­li­che Erin­ne­rung an Gus­tav Stre­se­mann. Eine Geschich­te his­to­rio­gra­phi­schen Fort­schritts?” In: Bernd Schö­ne­mann; Bernd Müt­ter; Uwe Uffel­mann (Hgg.; 2000): Geschichts­kul­tur. Theo­rie — Empi­rie — Prag­ma­tik. Wein­heim: Deut­scher Stu­di­en Ver­lag (Schrif­ten zur Geschichts­di­dak­tik; 11), ISBN: 9783892719182; S. 349 – 358.

Vortrag zur öffentlichen Erinnerung an Gustav Stresemann

05. Oktober 1999 Andreas Körber Keine Kommentare

Kör­ber, Andre­as (5.10.1999): “Die öffent­li­che Erin­ne­rung an Gus­tav Stre­se­mann. Eine Geschich­te his­to­rio­gra­phi­schen Fort­schritts?” Vor­trag auf der XIII. Zwei-Jah­res­ta­gung der Kon­fe­renz für Geschichts­di­dak­tik (KGD) 1999 in See­on; 4. – 5.10. 1999

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