Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik / History Education, Universität Hamburg

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Neuer Aufsatz erschienen

22. September 2020 Andreas Körber Keine Kommentare

Gera­de eben ist erschienen:

Kör­ber, Andre­as; Mey­er-Ham­me, Johan­nes; Houghton, Robert (2021): Lear­ning to Think His­to­ri­cal­ly. Some Theo­re­ti­cal Chal­len­ges when Play­ing the Cru­sa­des. In <a href=“https://www.routledge.com/Playing-the-Crusades-Engaging-the-Crusades-Volume-Five/Houghton/p/book/9780367264413”>Robert Houghton (Ed.): Play­ing the Cru­sa­des. Abing­don: Rout­ledge (Enga­ging the Cru­sa­des, 5), pp. 93 – 110. ISBN 978 – 0‑367 – 26441‑3.</a>

Teaching Staff Resource Center (TSRC) — Gemeinsames Lehrprojekt mit der Public History (Prof. Dr. Thorsten Logge) und der Landeszentrale für Politische Bildung.

15. April 2017 Andreas Körber Keine Kommentare

Teaching Staff Resource Center (TSRC) für nicht-textuelle Geschichtssorten: Lehrprojekt

Das Pro­jekt zielt auf die Ein­rich­tung eines Tea­ching Staff Resour­ce Cen­ter (TSRC) für die “Geschichts­sor­ten” Muse­um, Denk­mal, Film, Bild, Ree­nact­ment und Führung.

Als “Geschichts­sor­ten” wer­den dabei unter­schied­li­che For­men his­to­ri­scher Nar­ra­ti­ve unter Ein­be­zug ihrer jewei­li­gen media­len und ggf. per­for­ma­ti­ven Her­vor­brin­gungs­be­din­gun­gen und ‑pro­zes­se angesprochen.

Die im Pro­jekt­ver­lauf erstell­ten, eva­lu­ier­ten, ange­pass­ten und im Kern­prak­ti­kum ange­wand­ten Hand­rei­chun­gen zur Erschlie­ßung von Geschich­te im öffent­li­chen Raum an den Bei­spie­len Schlacht von Get­tys­burg und Schlacht bei Tan­nen­berg för­dern das geschichts­di­dak­ti­sche und fach­wis­sen­schaft­li­che Pro­fes­si­ons­wis­sen zur Ana­ly­se von Geschichts­re­prä­sen­ta­tio­nen in Hin­blick auf ihren Bei­trag zum his­to­ri­schen Ler­nen. Als OER-Mate­ria­li­en mit Bei­spie­len auf dem Ham­bur­ger Bil­dungs­ser­ver und den Inter­net­sei­ten der Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung ver­öf­fent­licht, ste­hen die Arbeits­er­geb­nis­se lang­fris­tig für die Ver­wen­dung u. a. in der Schu­le zur Ver­fü­gung. Das TSRC kann in Anschluss­pro­jek­ten erwei­tert werden.

Das TSRC ent­steht in einem koope­ra­ti­ven Lehr­pro­jekt von Public Histo­ry (Prof. Dr. Thors­ten Log­ge), Mit­tel­al­ter­li­cher Geschich­te, Geschichts­di­dak­tik  (Prof. Dr. Andre­as Kör­ber) und der Ham­bur­ger Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung (Dr. Sabi­ne Bamberger-Stemmann).

Vgl. https://​www​.geschich​te​.uni​-ham​burg​.de/​a​r​b​e​i​t​s​b​e​r​e​i​c​h​e​/​p​u​b​l​i​c​-​h​i​s​t​o​r​y​/​p​e​r​s​o​n​e​n​/​l​o​g​g​e​.​h​t​m​l​#​8​7​9​0​747.

Unter­stützt wird es in einer Koope­ra­ti­on durch Prof. Dr. Joan­na Woj­don von der Uni­ver­si­tät Wro­claw (Polen).

Das Pro­jekt wird geför­dert durch das BMBF-Pro­jekt “Lehr­la­bor Leh­rer­pro­fes­sio­na­li­sie­rung (L3PROF)” des Zen­trums für Leh­rer­bil­dung Ham­burg.

Aufsatz über Interkulturelles Geschichtslernen am Beispiel der Kreuzzüge

30. Oktober 2015 Andreas Körber Keine Kommentare

Das The­ma der Kreuz­zü­ge ist seit län­ge­rem eines der inter­es­san­te­ren für den Geschichts­un­ter­richt, weil es nicht nur dazu ein­lädt, son­dern gera­de­zu erfor­dert, sowohl über die ver­gan­ge­nen Ge- und Bege­ben­hei­ten an sich sowie die Alteri­tät der dama­li­gen Hand­lungs­ma­xi­men vie­ler Akteu­re gegen­über unse­ren heu­ti­gen nach­zu­den­ken sowie die Her­kunft und Kon­struk­ti­on unse­res heu­ti­gen Wis­sens dar­über zu reflek­tie­ren, als auch ins­be­son­de­re die Vari­anz der nor­ma­ti­ven Basis der Rück­be­zü­ge auf die­se Ver­gan­gen­heit sowohl in zeit­li­cher als auch in kul­tu­rel­ler Hin­sicht  zu berück­sich­ti­gen und somit über inter­kul­tu­rel­le Fra­gen des his­to­ri­schen Den­kens und Ler­nens im Beson­de­ren zu ler­nen und zu kommunizieren.

Felix Hinz hat nun einen Band vor­ge­legt, der auf einer Tagung in Hil­des­heim im Novem­ber 2011 basiert, in wel­chem das The­ma der Kreuz­zü­ge in einer gan­zen Palet­te inter­es­san­ter Per­spek­ti­ven (dar­un­ter sowohl fach­wis­sen­schaft­li­che, didak­ti­sche wie auch sol­che, die dem Feld der public histo­ry zuzu­rech­nen sind) erör­tert wird. ich habe dazu fol­gen­des beigetragen:

Kör­ber, Andre­as (2015): “Die Kreuz­zü­ge – ein ergie­bi­ges The­ma für (inter­kul­tu­rel­les) Geschichts­ler­nen?” In: Hinz, Felix (2015; Hg.): Kreuz­zü­ge des Mit­tel­al­ters und der Neu­zeit. Real­his­to­rie – Geschichts­kul­tur – Didak­tik. Hil­des­heim: Olms (His­to­ri­sche Euro­pa-Stu­di­en, 15); ISBN: 9783487152677 , S. 285 – 320.

Afrika — (k)ein Thema im hiesigen Geschichtsunterricht?

14. Juni 2010 Andreas Körber 1 Kommentar

“Afri­ka — (k)ein The­ma im hie­si­gen Geschichts­un­ter­richt?” ist eine Ver­an­stal­tung über­schrie­ben, die der AB Geschichts­di­dak­tik in Zusam­men­ar­beit mit der Hein­rich-Boell-Stif­tung (“umden­ken”) am 25. Juni durchführt.

Das Podi­um wird sich der Fra­ge wid­men, wel­chen Stel­len­wert “Afri­ka” im Geschichts­un­ter­richt hie­si­ger (Deut­scher, Ham­bur­ger) Schu­len zum einen tra­di­tio­nell ein­nimmt und ein­neh­men kann und soll­te. Dabei geht es nicht allein (und nicht ein­mal pri­mär) um quan­ti­ta­ti­ve Aspek­te, nicht um die Rekla­mie­rung des dem Kon­ti­nent “gebüh­ren­den” Anteils, son­dern vor allem auch um die Fra­ge, in wel­cher Form und mit wel­chem Ziel “afri­ka­ni­sche Geschich­te” the­ma­ti­siert wer­den kann und soll.

Den Fly­er zur Ver­an­stal­tun­gen fin­den Sie hier:

27.11.2009: Gastvortrag von Prof. Dr. Bea Lundt (Flensburg)

09. November 2009 Andreas Körber Keine Kommentare


Lie­be Kommiliton(inn)en,

am 27.11. star­tet der Arbeits­be­reich Geschichts­di­dak­tik eine neue Rei­he mit Gast­vor­trä­gen. Den Anfang macht Frau Prof. Dr. Bea Lundt von der Uni­ver­si­tät Flensburg:

A.Körber

Gast­vor­trag von Frau Prof. Dr. Bea Lundt:

Das Afri­ka­ni­sche Mit­tel­al­ter als Her­aus­for­de­rung für die Geschichtsdidaktik.


beafrika_1Afri­ka im Mit­tel­al­ter? Bei dem Begriff “Mit­tel­al­ter” tau­chen cbeafrika_​1hristliche Dome vor unse­ren inne­ren Augen auf, Rit­ter in glän­zen­den Rüs­tun­gen, städ­ti­sche Hand­wer­ker, aber auch arme und unwis­sen­de Bau­ern in ihren unzi­vi­li­sier­ten Dör­fern. Gera­de erst erschie­nen sind Unter­richts-mate­ria­li­en, die auch wei­ter­hin “das Reich” und sei­ne Kai­ser als Vor­form Deutsch­lands prä­sen­tie­ren; noch immer ein­ge­setzt wird eine drei­glied­ri­ge Lehn­s­py­ra­mi­de zur Kenn­zeich­nung einer sta­ti­schen sozia­len Ord­nung, die angeb­lich die Vor­mo­der­ne kenn-zeich­ne­te. Dabei zeigt uns die For­schung seit eini­gen Jah­ren eine dif­fe­ren­zier­te, mul­ti­re­li­giö­se und mul­ti­kul­tu­rel­le Epo­che von hoher Mobi­li­tät in einem weit über Euro­pa hin­aus­rei­chen­den Raum. Am Ende der Kara­wa­nen­stra­ßen durch die Saha­ra befan­den sich gro­ße Städ­te und Rei­che. Zur Zeit wer­den in dem mit­tel­al­ter­li­chen Gelehr­ten­zen­trum Tim­buk­tu zahl­rei­che ara­bi­sche Hand­schrif­ten gesi­chert, die von Reich­tum und Wis­sen einer isla­mi­schen Schrift­kul­tur des Mit­tel­al­ters zeu­gen. In Afri­ka ist man sich die­ser Tra­di­ti­on bewusst und pflegt sie. Doch in die mit­tel­eu­ro­päi­schen Geschichts­bil­der sind sol­che Erkennt­nis­se noch nicht ein­ge­ar­bei­tet. Wir wer­den “unser” Mit­tel­al­ter tei­len müssen…

Frau Prof. Dr. Bea Lundt ist Pro­fes­so­rin für mit­tel­al­ter­li­che Geschich­te und für die Didak­tik der Geschich­te an der Uni­ver­si­tät Flens­burg, eben­so nimmt sie Lehr­auf­trä­ge und Asso­zi­ie­run­gen an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin wahr.

Datum: 27. Novem­ber 2009

Uhr­zeit: 18.00 Uhr

Ort: Anna- Siem­sen- Hörsaal

(Von- Mel­le- Park 8 )

Ein Beitrag zum Thema “Kreuzzüge” im Geschichtsunterricht

01. Dezember 2003 Andreas Körber Keine Kommentare

Kör­ber, Andre­as (2003): “Anna, Peter und der Ers­te Kreuz­zug.” In: Has­berg, Wolf­gang; Sei­den­fuß, Man­fred (2003; Hgg.): Zwi­schen Poli­tik und Kul­tur. Per­spek­ti­ven einer kul­tur­wis­sen­schaft­li­chen Erwei­te­rung der Mit­tel­al­ter-Didak­tik. Neu­ried: ars una (Baye­ri­sche Stu­di­en zur Geschichts­di­dak­tik, Bd. 6); ISBN: 9783893914920; S. 157 – 197.