Solidarität mit Prof.’ in Dr. Christina Brüning

Am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, berichtete die Hessenschau über gezielte Anfeindungen, Aufrufe zu Gewalt und sogar Morddrohungen gegen Prof.’in Dr. Christina Brüning, Professorin für Geschichtsdidaktik an der Philipps‑Universität Marburg.

Kontroverse Debatten und die kritische Auseinandersetzung mit Macht‑ und Gewaltverhältnissen sind ein unverzichtbarer Teil wissenschaftlicher Praxis.
Machtkritische, antisemitismuskritische und postkoloniale Perspektiven, wie sie Prof.’in Brüning in ihrer Arbeit thematisiert und verfolgt, sind gerade auch in historischer Hinsicht zentrale Bestandteile wissenschaftlicher Reflexion und demokratischer Bildung und als Gegenstände und Orientierungsperspektiven einer Lehrkräftebildung in der und für demokratische Gesellschaft.
Die Anfeindungen, Einschüchterungen, Bedrohungen und persönliche Angriffe haben keinen Platz in der Hochschullandschaft. Forschung und Lehre müssen frei von Angst und Repression stattfinden können. Daher bekunden wir unsere volle Solidarität mit Frau Prof.’in Dr. Christina Brüning und ihrer Arbeit.

Andreas Körber
Katinka Kalusche

siehe auch:

  1. https://www.hessenschau.de/gesellschaft/professorin-berichtet-ueber-morddrohungen-an-uni-marburg-ist-fuer-mich-zum-angstort-geworden-v1,morddrohungen-uni-marburg-professorin-100.html
  2. https://www.historicum.net/kgd/nachrichten/artikel/stellungnahme-der-konferenz-fuer-geschichtsdidaktik-solidaritaet-mit-profchristinabruening