Arbeitsbereich Geschichtsdidaktik / History Education, Universität Hamburg

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Vorankündigung: Literatur zu Inklusivem Geschichtslernen

12. März 2018 Andreas Körber Keine Kommentare

von den Her­aus­ge­bern ange­nom­men wur­den für einen Sam­mel­band über Diver­si­tät im Geschichts­ler­nen fol­gen­de Beiträge:

  • Kör­ber, Andre­as (2019; in Vorb.): Inklu­si­ve Geschichts­kul­tur — Bestim­mungs­fak­to­ren und Ansprü­che. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.
  • Bor­muth, Hei­ke; Kör­ber, Andre­as; Seidl, Patri­zia; Witt, Dirk (2019; in Vorb.): Inklu­si­ve Dia­gnos­tik. Ein Werk­zeug zur Pla­nung inklu­si­ven (Geschichts-)Unterrichts. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.
  • Kör­ber, Andre­as; Seidl, Patri­zia; Witt, Dirk; Bor­muth, Hei­ke (2019; in Vorb.): Inklu­si­ves Geschichts­ler­nen via Scaf­fol­ding von Auf­ga­ben. In: Bet­ti­na Ala­vi, Sebas­ti­an Barsch, Chris­toph Küh­ber­ger und Mar­tin Lücke (Hg.): Hand­buch Diver­si­tät im Geschichts­un­ter­richt. Zugän­ge einer inklu­si­ven Geschichts­di­dak­tik. Frank­furt am Main: Wochen­schau Verlag.

Zeitschrift für Geschichtsdidaktik 2018 “Fakten und Fiktionen”: Noch Raum für Rezensionen gegeben!

03. Januar 2018 Andreas Körber Keine Kommentare

[Eng­lish below]

Lie­be Kol­le­gin­nen und Kollegen,

zunächst allen ein fro­hes neu­es Jahr 2018!

Auf das Call for Papers für das von mir betreu­te kom­men­de Heft der Zeit­schrift für Geschichts­di­dak­tik (2018) sind bis­lang nur weni­ge Ange­bo­te für Rezen­sio­nen ein­ge­gan­gen. Das bedeu­tet, dass noch gut “Platz” ist für Rezensionen.

Ich habe daher die mir lei­der erst spät zuge­gan­ge­nen Lis­ten an Rezen­si­ons­vor­schlä­gen, die den Vor­stand der KGD erreicht haben, in einer DOOD­LE-ähn­li­chen Umfra­ge ange­legt und bit­te Sie alle, ein etwa­iges Inter­es­se zur Über­nah­me einer Rezen­si­on (5000 Zei­chen incl. Leer­zei­chen) dort bis zum 20. Janu­ar zu bekunden.

Ich wer­de die Rezen­sio­nen dann umge­hend nach Ablauf die­ser Frist erbit­ten. Lei­der haben weder der Vor­stand noch ich Rezen­si­ons­exem­pla­re der vor­ge­schla­ge­nen Bän­de. Die­se müss­ten daher von den Rezen­sen­ten selbst bei den Ver­la­gen erbe­ten wer­den, wozu mei­ne dann per E‑Mail ergan­ge­ne Rezen­si­ons­bit­te natür­lich bei­gefügt wer­den kann.

Die Rezen­sio­nen soll­ten dann Mit­te Febru­ar bei mir ein­ge­hen (bit­te in Word oder Open/​Libre Office-Format).

Sie errei­chen die Inter­es­sen­ab­fra­ge unter fol­gen­der Adresse:

http://​www​.more​ga​ni​ze​.ch/​b​y​y​x​8​K​L​b​0ar

Bit­te beach­ten Sie folgendes:

Sie wer­den dort gebe­ten, Ihre E‑Mail-Adres­se anzu­ge­ben. Soll­te die­se Ihren Namen nicht deut­lich erkenn­bar ent­hal­ten, bit­te ich, die­sen per Kom­men­tar zu ergänzen.
Sie kön­nen auch meh­re­re Vor­schlä­ge anmerken.
Sie wer­den die ande­ren Inter­es­sen­ten nicht iden­ti­fi­zie­ren und von die­sen nicht iden­ti­fi­ziert wer­den können.

Mit Gruß,

Andre­as Körber

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Dear Col­le­agues,

first of all: a hap­py new year 2018!

The Call for Papers for the upco­ming issue of the Zeit­schrift für Geschichts­di­dak­tik (ZfGD) (2018), which I am in char­ge of, has so far recei­ved only a few offers for reviews. This means that the­re is still ple­nty of room for reviews.

I have the­r­e­fo­re com­pi­led the lists of review pro­po­sals that unfort­u­na­te­ly arri­ved late at the KGD board of direc­tors in a DOOD­LE-like sur­vey and ask you all to express an inte­rest in accep­ting a review (5000 cha­rac­ters incl. blanks) the­re by 20 January.

I will request the reviews imme­dia­te­ly after this dead­line. Unfort­u­na­te­ly, neither the Board of Direc­tors nor I have any review copies of the pro­po­sed volu­mes. The­se would the­r­e­fo­re have to be reques­ted by the review­ers them­sel­ves from the publishers, to which my review request sent by e‑mail can of cour­se be attached.

The reviews should reach me in mid-Febru­ary (plea­se send them in Word or Open/​Libre Office format).

You can reach the call for Reviews at the fol­lo­wing address:

http://​www​.more​ga​ni​ze​.ch/​b​y​y​x​8​K​L​b​0ar

Plea­se note the following:

You will be asked to enter your e‑mail address. If this should not con­tain your name cle­ar­ly reco­gnizable, I ask you to add a comment.
You can also note seve­ral suggestions.
They will not be able to iden­ti­fy the other inte­res­ted par­ties and will not be able to be iden­ti­fied by them.

With gree­ting,

Andre­as Körber

Teaching Staff Resource Center (TSRC) — Gemeinsames Lehrprojekt mit der Public History (Prof. Dr. Thorsten Logge) und der Landeszentrale für Politische Bildung.

15. April 2017 Andreas Körber Keine Kommentare

Teaching Staff Resource Center (TSRC) für nicht-textuelle Geschichtssorten: Lehrprojekt

Das Pro­jekt zielt auf die Ein­rich­tung eines Tea­ching Staff Resour­ce Cen­ter (TSRC) für die “Geschichts­sor­ten” Muse­um, Denk­mal, Film, Bild, Ree­nact­ment und Führung.

Als “Geschichts­sor­ten” wer­den dabei unter­schied­li­che For­men his­to­ri­scher Nar­ra­ti­ve unter Ein­be­zug ihrer jewei­li­gen media­len und ggf. per­for­ma­ti­ven Her­vor­brin­gungs­be­din­gun­gen und ‑pro­zes­se angesprochen.

Die im Pro­jekt­ver­lauf erstell­ten, eva­lu­ier­ten, ange­pass­ten und im Kern­prak­ti­kum ange­wand­ten Hand­rei­chun­gen zur Erschlie­ßung von Geschich­te im öffent­li­chen Raum an den Bei­spie­len Schlacht von Get­tysburg und Schlacht bei Tan­nen­berg för­dern das geschichts­di­dak­ti­sche und fach­wis­sen­schaft­li­che Pro­fes­si­ons­wis­sen zur Ana­ly­se von Geschichts­re­prä­sen­ta­tio­nen in Hin­blick auf ihren Bei­trag zum his­to­ri­schen Ler­nen. Als OER-Mate­ria­li­en mit Bei­spie­len auf dem Ham­bur­ger Bil­dungs­ser­ver und den Inter­net­sei­ten der Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung ver­öf­fent­licht, ste­hen die Arbeits­er­geb­nis­se lang­fris­tig für die Ver­wen­dung u. a. in der Schu­le zur Ver­fü­gung. Das TSRC kann in Anschluss­pro­jek­ten erwei­tert werden.

Das TSRC ent­steht in einem koope­ra­ti­ven Lehr­pro­jekt von Public Histo­ry (Prof. Dr. Thors­ten Log­ge), Mit­tel­al­ter­li­cher Geschich­te, Geschichts­di­dak­tik  (Prof. Dr. Andre­as Kör­ber) und der Ham­bur­ger Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung (Dr. Sabi­ne Bamberger-Stemmann).

Vgl. https://​www​.geschich​te​.uni​-ham​burg​.de/​a​r​b​e​i​t​s​b​e​r​e​i​c​h​e​/​p​u​b​l​i​c​-​h​i​s​t​o​r​y​/​p​e​r​s​o​n​e​n​/​l​o​g​g​e​.​h​t​m​l​#​8​7​9​0​747.

Unter­stützt wird es in einer Koope­ra­ti­on durch Prof. Dr. Joan­na Woj­don von der Uni­ver­si­tät Wro­claw (Polen).

Das Pro­jekt wird geför­dert durch das BMBF-Pro­jekt “Lehr­la­bor Leh­rer­pro­fes­sio­na­li­sie­rung (L3PROF)” des Zen­trums für Leh­rer­bil­dung Ham­burg.

Gastvortrag zum Thema “Assessment of History learning Outcomes/​Exams”

28. Juni 2016 Andreas Körber Keine Kommentare

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am kom­men­den Frei­tag, 1.7. spricht Ste­ven Ste­gers, Pro­gramm­di­rek­tor von EUROCLIO an unse­rer Fakul­tät (in eng­li­scher Spra­che) unter dem Titel “A Bird‘s Eye View of Histo­ry Exams across Euro­pe. Why the assess­ment of His­to­ri­cal Com­pe­ten­ces mat­ters” über (kom­pe­tenz­ori­en­tier­tes) Prü­fen und Dia­gnos­ti­zie­ren beim Geschichtslernen.

Aus der Ankündigung:

“In this pre­sen­ta­ti­on, Ste­ven Ste­gers, the Pro­gram­me Direc­tor of EUROCLIO (Euro­pean Asso­cia­ti­on of Histo­ry Edu­ca­tors) will share his expe­ri­ence of working on histo­ry edu­ca­ti­on pro­jects across Euro­pe. He will focus on the impli­ca­ti­ons of the way assess­ment – espe­ci­al­ly exams – are impac­ting the way histo­ry is being taught. He will compa­re and con­trast di!erent prac­ti­ces in terms of the rela­ti­ve importance of cen­tral exams: what is being asses­sed, and what are the aims of histo­ry edu­ca­ti­on in the first place.”
Wir laden herz­lich ein.

Öffentliche Veranstaltung “Kompetenzorientierung und Aufgabenkultur”

10. Oktober 2010 Andreas Körber Keine Kommentare

Kom­pe­tenz­ori­en­tie­rung und (neue) Aufgabenkultur
Her­aus­for­de­run­gen und Anre­gun­gen für den Geschichtsunterricht

Refe­ren­ten und Workshop-Themen:

  • Prof. Dr. Rena­te Gir­mes (All­ge­mei­ne Didak­tik; Uni­ver­si­tät Mag­de­burg): “Aus Geschichte/​n ler­nen: Auf­ga­ben und Kom­pe­ten­zen in einem ‘bil­den­den’ Geschichts­un­ter­richt. Zur all­ge­mei­nen Bestim­mung des Kon­zepts der Auf­ga­be und sei­ner Rele­vanz für die Kon­zep­ti­on von Leh­ren und Ler­nen in post­tra­di­tio­na­len Gesellschaften.”
  • Prof. Dr. Johan­nes Voll­mer (Didak­tik der eng­li­schen Spra­che; Uni­ver­si­tät Osna­brück): “Auf­ga­ben­kul­tur und Kom­pe­ten­zen – Erfah­run­gen der Fremd­spra­chen­di­dak­ti­ken mit “task based lear­ning” und Kom­pe­tenz­mes­sung als Her­aus­for­de­rung für his­to­ri­sches Lernen.”
  • Prof. Dr. Bir­git Wen­zel (Geschichts­di­dak­tik, TU Ber­lin): “Dif­fe­ren­zie­ren­de Auf­ga­ben­stel­lun­gen und Port­fo­lio als Leistungsnachweis.”
  • Dr. Wer­ner Heil (Fach­lei­ter Geschich­te, Stu­di­en­se­mi­nar Stutt­gart; Dozent Geschichts­di­dak­tik, Uni­ver­si­tät Stutt­gart): “Kom­pe­tenz­ori­en­tier­te Auf­ga­ben­stel­lun­gen im Geschichts­un­ter­richt – “Inhalt­li­che, kate­go­ria­le und freie Kom­pe­tenz­über­prü­fun­gen im Geschichtsunterricht.”
16.00 Anna-Siem­sen-Hör­saal Begrü­ßung Prof. Dr. Andre­as Körber
16.30 Impuls­vor­trä­ge zu den Workshops Prof. Dr. Rena­te Girmes

Prof. Dr. Johan­nes Vollmer

Prof. Dr. Bir­git Wenzel

Dr. Wer­ner Heil

17.30 Pau­se
18.00 Semi­nar­räu­me

(vor­aus­sicht­lich 06, 105, 106, 207)

Par­al­le­le Workshops Prof. Dr. Rena­te Girmes

Prof. Dr. Johan­nes Vollmer

Prof. Dr. Bir­git Wenzel

Dr. Wer­ner Heil

19.30 Anna Siem­sen-Hör­saal Ple­num: Berich­te aus den Work­shops und Gedan­ken zur Weiterarbeit Mode­ra­ti­on:

Dr. Johan­nes Mey­er-Ham­me (ange­fragt)

20.00 Ende der öffent­li­chen Veranstaltung

Anmel­dung zur Teil­nah­me bit­te bis 22.10.2010 an über das For­mu­lar oder an 

Uni­ver­si­tät Ham­burg, Fakul­tät EPB; AB Geschichts­di­dak­tik; Frau Asch­berg (Sekre­ta­ri­at):

E‑Mail: i8@​erzwiss.​uni-​hamburg.​de

Die Ver­an­stal­tung wird unter­stützt vom ZLH Ham­burg und dem Ver­ein IEA Ham­burg e.V.

Afrika — (k)ein Thema im hiesigen Geschichtsunterricht?

14. Juni 2010 Andreas Körber 1 Kommentar

“Afri­ka — (k)ein The­ma im hie­si­gen Geschichts­un­ter­richt?” ist eine Ver­an­stal­tung über­schrie­ben, die der AB Geschichts­di­dak­tik in Zusam­men­ar­beit mit der Hein­rich-Boell-Stif­tung (“umden­ken”) am 25. Juni durchführt.

Das Podi­um wird sich der Fra­ge wid­men, wel­chen Stel­len­wert “Afri­ka” im Geschichts­un­ter­richt hie­si­ger (Deut­scher, Ham­bur­ger) Schu­len zum einen tra­di­tio­nell ein­nimmt und ein­neh­men kann und soll­te. Dabei geht es nicht allein (und nicht ein­mal pri­mär) um quan­ti­ta­ti­ve Aspek­te, nicht um die Rekla­mie­rung des dem Kon­ti­nent “gebüh­ren­den” Anteils, son­dern vor allem auch um die Fra­ge, in wel­cher Form und mit wel­chem Ziel “afri­ka­ni­sche Geschich­te” the­ma­ti­siert wer­den kann und soll.

Den Fly­er zur Ver­an­stal­tun­gen fin­den Sie hier:

Modulprüfungsklausur BA WiSe 2009/​2010 am 8.2.2010

14. Januar 2010 Andreas Körber Keine Kommentare

Die Klau­sur zur Vor­le­sung  “Ein­füh­rung in die Fach­di­dak­tik Geschich­te” im Win­ter­se­mes­ter 2009/​2010 fin­det statt

  • am Mon­tag, den 8.2.2010; 16 – 18h
  • in Raum 05

Die Klau­sur ist zweistündig.

Sie ist verwendbar

  • als Modul­prü­fungs­klau­sur für das Modul 0.i.1.k “Ein­füh­rung in die Fach­di­dak­tik Geschichte”
  • als Vor­le­sungs­klau­sur für Stu­die­ren­de der “alten” Lehrämter
  • als zwi­schen­prü­fungs­re­le­van­te Klau­sur für Stu­die­ren­de der “alten” Lehrämter
  • als Nach­schrei­be­klau­sur für die BA-Stu­die­ren­den des SoSe 2009 und des WiSe 2008/​09 (gerin­ge­rer Umfang, da kei­ne Modulprüfung).

Sprechstunde am 16.12. fällt aus

10. Dezember 2009 Andreas Körber Keine Kommentare

Lie­be Kommiliton(inn)en,

die Sprech­stun­de am 16.12.2009 muss wegen münd­li­cher Prü­fun­gen im Leh­rer­prü­fungs­amt lei­der aus­fal­len. Eine Ver­schie­bung in den Nach­mit­tag ist wegen der Fakul­täts­rats­sit­zung, an der ich teil­neh­men muss, lei­der nicht möglich.

Gruß

A.Körber

Neue Sprechstundenverwaltung

Andreas Körber Keine Kommentare

Lie­be Kommiliton(inn)en,

ich habe bis­lang mei­ne Sprech­stun­den mit Dood­le ver­wal­tet. Ich habe nun eine neue Sprech­stun­den­ver­wal­tung im Rah­men mei­nes Blogs “His­to­risch Den­ken Ler­nen” (http://​his​to​risch​den​ken​ler​nen​.user​blogs​.uni​-ham​burg​.de/​w​p​-​a​d​m​i​n​/​p​o​s​t​-​n​e​w​.​php) ein­ge­rich­tet.

Sie fin­den die ange­setz­ten Sprech­stun­den unter die­ser Adresse:

http://​his​to​risch​den​ken​ler​nen​.user​blogs​.uni​-ham​burg​.de/​i​n​f​o​r​m​a​t​i​o​n​e​n​-​z​u​m​-​s​t​u​d​i​u​m​/​s​p​r​e​c​h​s​t​u​n​d​en/. Dort kön­nen Sie sich auch anmelden.

Vie­len Dank

Andre­as Körber

27.11.2009: Gastvortrag von Prof. Dr. Bea Lundt (Flensburg)

09. November 2009 Andreas Körber Keine Kommentare


Lie­be Kommiliton(inn)en,

am 27.11. star­tet der Arbeits­be­reich Geschichts­di­dak­tik eine neue Rei­he mit Gast­vor­trä­gen. Den Anfang macht Frau Prof. Dr. Bea Lundt von der Uni­ver­si­tät Flensburg:

A.Körber

Gast­vor­trag von Frau Prof. Dr. Bea Lundt:

Das Afri­ka­ni­sche Mit­tel­al­ter als Her­aus­for­de­rung für die Geschichtsdidaktik.


beafrika_1Afri­ka im Mit­tel­al­ter? Bei dem Begriff “Mit­tel­al­ter” tau­chen cbeafrika_​1hristliche Dome vor unse­ren inne­ren Augen auf, Rit­ter in glän­zen­den Rüs­tun­gen, städ­ti­sche Hand­wer­ker, aber auch arme und unwis­sen­de Bau­ern in ihren unzi­vi­li­sier­ten Dör­fern. Gera­de erst erschie­nen sind Unter­richts-mate­ria­li­en, die auch wei­ter­hin “das Reich” und sei­ne Kai­ser als Vor­form Deutsch­lands prä­sen­tie­ren; noch immer ein­ge­setzt wird eine drei­glied­ri­ge Lehns­py­ra­mi­de zur Kenn­zeich­nung einer sta­ti­schen sozia­len Ord­nung, die angeb­lich die Vor­mo­der­ne kenn-zeich­ne­te. Dabei zeigt uns die For­schung seit eini­gen Jah­ren eine dif­fe­ren­zier­te, mul­ti­re­li­giö­se und mul­ti­kul­tu­rel­le Epo­che von hoher Mobi­li­tät in einem weit über Euro­pa hin­aus­rei­chen­den Raum. Am Ende der Kara­wa­nen­stra­ßen durch die Saha­ra befan­den sich gro­ße Städ­te und Rei­che. Zur Zeit wer­den in dem mit­tel­al­ter­li­chen Gelehr­ten­zen­trum Tim­buk­tu zahl­rei­che ara­bi­sche Hand­schrif­ten gesi­chert, die von Reich­tum und Wis­sen einer isla­mi­schen Schrift­kul­tur des Mit­tel­al­ters zeu­gen. In Afri­ka ist man sich die­ser Tra­di­ti­on bewusst und pflegt sie. Doch in die mit­tel­eu­ro­päi­schen Geschichts­bil­der sind sol­che Erkennt­nis­se noch nicht ein­ge­ar­bei­tet. Wir wer­den “unser” Mit­tel­al­ter tei­len müssen…

Frau Prof. Dr. Bea Lundt ist Pro­fes­so­rin für mit­tel­al­ter­li­che Geschich­te und für die Didak­tik der Geschich­te an der Uni­ver­si­tät Flens­burg, eben­so nimmt sie Lehr­auf­trä­ge und Asso­zi­ie­run­gen an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin wahr.

Datum: 27. Novem­ber 2009

Uhr­zeit: 18.00 Uhr

Ort: Anna- Siem­sen- Hörsaal

(Von- Mel­le- Park 8 )

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